Suzuki-Piloten weiter auf Kurs

(PresseBox) (Bensheim, ) Auch beim Supercross in München standen Suzuki-Piloten an jedem Veranstaltungstag auf dem Podium. Florent Richier bleibt in guter Position zur Titelverteidigung.

Zur vorletzten Veranstaltung des ADAC SX Cups trafen sich die Akteure am vierten Advent-Wochenende in der Münchner Olympiahalle. In der bayerischen Hauptstadt wurden die Fahrer von einer knochentrockenen Strecke überrascht. Während deutsche SX-Rennen meist auf äußerst griffigen, feuchten Böden ausgetragen werden, war die Erde in der Münchner Olympiahalle staubtrocken und extrem hart.

Fabien Izoird machten die ungewohnten Bedingungen jedoch keine Probleme. "Als Franzose bin ich es gewohnt auf so harten Strecken zu fahren", lachte der 26-Jährige, der für das Castrol Power 1 Moto-Web Suzuki Team startet. Schon am Freitagabend fuhr der Franzose mit dem dritten Rang aufs Podium und bestätigte seine gute Form auch am Samstag mit dem Gang aufs Siegertreppchen. "Natürlich hätte ich lieber beide Rennen gewonnen", räumte Izoird ein. "Aber im Supercross kann viel passieren. Mit zwei Podiumplatzierungen kann ich zufrieden sein."

Weniger zufrieden zeigte sich Teddy Maier, der als Meisterschaftsführender nach München gereist war. Der Amerikaner fand am Auftaktabend überhaupt nicht in seinen gewohnten Rhythmus und scheiterte letztendlich sogar an der Qualifikation für das alles entscheidende Finalrennen. "So kann ich den Titel nicht gewinnen", ärgerte sich der 28-Jährige über sich selbst. "Ich kann selbst nicht sagen, an was es gelegen hat - ein Abend zum Vergessen!" Am Samstag präsentierte sich der Pilot aus dem Castrol Power 1 Moto-Web Suzuki Team besser aufgelegt und schaffte immerhin Rang 8. Trotzdem rutschte Maier in der Gesamtwertung auf den siebten Platz nach hinten.

Nach vorne ging es hingegen für den noch amtierenden SX-Champion Florent Richier (Team Suzuki Waldmann). Der Franzose musste zwar am Freitag im Finale zu Boden und fiel deshalb bis auf den elften Platz zurück, doch nur einen Tag später zeigte der immer gut gelaunte Publikumsliebling seine Klasse und preschte mit seiner Suzuki RM-Z 450 bis auf den zweiten Platz nach vorne. "Der Freitag verlief natürlich nicht zufriedenstellend", ärgerte sich Richier. "Aber ein Ausrutscher kann auf so einem glatten Untergrund immer mal passieren. Wichtig ist dass ich in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz nach vorne stoßen konnte und nur 10 Punkte Rückstand auf den Führenden habe. Das ist keine schlechte Ausgangsposition für das Finale in der Dortmunder Westfalenhalle."

Am Freitagabend konnte auch Thomas Ramette mal wieder seine Klasse aufblitzen lassen. Der Franzose in Diensten des Teams marXparts by Hells.de schaffte mühelos den Sprung ins Finale und platzierte sich auf dem sechsten Rang.

Charles Lefrancois (Team Twenty Suspension Suzuki) erlebte seinen starken Abend hingegen am Samstag. Am Freitagabend noch an der Finalteilnahme gescheitert, fuhr der Franzose am Samstag zum zweiten Mal in dieser Hallensaison in die Punkteränge

Adrien Escoffier (Team marXparts by Hells.de) war erneut stärkster Suzuki-Pilot in der Nachwuchsklasse SX2. Der Franzose zeigte seine bisher beste Leistung und fuhr an beiden Abenden aufs Siegertreppchen. In der Veranstaltungswertung "Prinz von München" belegte er den dritten Platz. "Endlich hat es mal mit einer Podiumplatzierung geklappt", freute sich Escoffier. "Ich bin in München gut gefahren und freue mich, dass ich auch in der Gesamtwertung der Meisterschaft auf den dritten Platz nach vorne fahren konnte."

Gesamtwertung Supercross München SX1:
1. Gavin Faith, USA, Honda, 50 Punkte, 2. Fa­bi­en Izoird, FRA, Suzuki, 32 Punkte, 3. Gre­go­ry Aran­da, FRA, Kawasaki, 31 Punk­te, 4. Florent Ri­chier, FRA, Suzuki, 25 Punkte, 5. Ky­le Chis­holm, USA, Yamaha, 23 Punkte


Stand ADAC SX Cup:
1. Gre­go­ry Aran­da, FRA, Kawasaki, 81 Punkte, 2. Florent Ri­chier, FRA, Suzuki, 71 Punkte, 3. Bo­ris Mail­lard, FRA, Kawasaki, 71 Punkte, 4. Gavin Faith, USA, Honda, 70 Punkte, 5. Ky­le Chis­holm, USA, Yamaha, 69 Punkte, 6. Fa­bi­en Izoird, FRA, Suzuki, 68 Punkte, 7. Ted­dy Mai­er, USA, Suzuki, 63 Punk­te
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