KW Karosseriewerke Weinsberg GmbH stellt Insolvenzantrag

(PresseBox) (Bad Rothenfelde, ) Die KW Karosseriewerke Weinsberg GmbH hat heute beim Amtsgericht Heilbronn Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt. Die im Entry Standard gelistete Beteiligungsgesellschaft Surikate Mittelstands AG hält 100 Prozent der Geschäftsanteile der KW Karosseriewerke Weinsberg GmbH.

Im Zuge der Finanzkrise und der damit verbundenen rückläufigen Nachfrage im Automobilsektor hatte sich die Situation bei dem Hersteller von Karosserieteilen für die Fahrzeugbranche seit Oktober 2008 dramatisch verschlechtert. So hatten die Karosseriewerke Weinsberg im Kerngeschäftsfeld, der Fertigung von Metallteilen, im Januar 2009 einen Umsatzrückgang in Höhe von über 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Zu einer Verschärfung der bereits angespannten Lage führte zu Beginn dieses Jahres die Insolvenz der Edscha AG, Großkunde des Unternehmens. Zudem hatten die Karosseriewerke Weinsberg in den letzten Wochen im Geschäftsbereich Werkzeugbau mit erheblichen Auftragsstornierungen zu kämpfen.

Infolge der jüngsten Ereignisse kam es im Februar 2009 zu einer gravierenden Verschlechterung der Liquiditätssituation. Aufgrund der negativen Geschäftsentwicklung war die Hausbank der KW Karosseriewerke Weinsberg GmbH nicht mehr bereit, das finanzielle Engagement auszuweiten, was letztendlich die Zahlungsunfähigkeit nach sich zieht. Zum jetzigen Zeitpunkt sehen weder der Aufsichtsrat noch der Vorstand der Surikate Mittelstands AG eine Möglichkeit, den Geschäftsbetrieb erfolgreich fortzuführen.

Der Vorstand der Surikate Mittelstands AG geht davon aus, dass die aus der Insolvenz der Tochtergesellschaft resultierenden finanziellen Verpflichtungen sowohl auf der Ertrags- als auch auf der Liquiditätsseite keine signifikanten Auswirkungen für die Beteiligungsgesellschaft haben werden. Für das Geschäftsjahr 2008 ist unverändert die Zahlung einer Dividende geplant.

Surikate Mittelstands AG

Die Surikate Mittelstands AG hat sich als Beteiligungsgesellschaft auf den mehrheitlichen Erwerb mittelständischer Unternehmen spezialisiert. Bevorzugte Investitionsziele sind produzierende Unternehmen, die in Marktnischen eine Spitzenposition einnehmen. Im Mittelpunkt stehen Firmen in Nachfolgesituationen sowie Konzern-Spin-Offs. Surikate fokussiert sich dabei auf langfristig Erfolg versprechende Geschäftsmodelle, die mit stabilen positiven Ergebnissen korrespondieren. Die Gründung der Surikate Mittelstands AG erfolgte im Jahr 2004, seit Oktober 2007 wird die Aktie im Entry Standard der Deutschen Börse gehandelt. Aktuell umfasst das Beteiligungsportfolio fünf hundertprozentige Tochtergesellschaften. Sitz der Surikate Mittelstands AG ist Bad Rothenfelde.

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