Negativpreis Plagiarius für deutschen Importeur

Nachgemachten STIEBEL-ELTRON-Händetrockner vertrieben

(PresseBox) (Holzminden, ) Ein deutscher Importeur hat jetzt den ersten Platz bei der Negativ-Preisverleihung des Vereins Plagiarius für den Vertrieb von Plagiaten des STIEBEL-ELTRON-Händetrockners HTE erhalten. "Je erfolgreicher ein Produkt, um so größer ist die Gefahr, dass der Hersteller Opfer von Betrügern wird, die mit dem Plagiat das schnelle Geld verdienen wollen", so STIEBEL-ELTRON-Geschäftsführer Karlheinz Reitze, "genau dies ist uns hier mit unserem Händetrockner passiert."

Michael Gamm, der Leiter des STIEBEL-ELTRON-Vertriebszentrums Frankfurt, nahm im Rahmen der Pressekonferenz des Vereins Plagiarius eine Kopie der Urkunde entgegen. "Wir begrüßen und unterstützen die Aktion 'Plagiarius' von Prof. Rido Busse und wünschen, dass er weiterhin nicht nur die Hersteller, also die geistigen Diebe, sondern eben auch die Importeure an den Pranger stellt - wie es in diesem Fall geschehen ist", so Michael Gamm in seiner Rede. "Alle Spitzenmarken dieser Welt werden geklont - so auch STIEBEL ELTRON. Das ist wahrscheinlich auch eine Form von Wertschätzung, wenn man als beispielhaft und vorbildlich für ein bestimmtes Produkt angesehen wird. Angesichts des Imageschadens, der dem Unternehmen durch die meist mangelhaften Plagiate entsteht, können wir auf diese zweifelhafte Ehre allerdings gut verzichten."

"In diesem aktuellen Fall entschlossen wir uns, zunächst die strafrechtliche Verfolgung einzuleiten, um unsere Möglichkeiten der Beweissicherung durch die umfangreicheren Möglichkeiten der Strafverfolgungsbehörden ergänzen zu lassen und zivilrechtliche Ansprüche zunächst zurückzustellen", beschreibt STIEBEL-ELTRON-Anwalt Thomas Kauss die neue Schutzrechtsverletzung. Ein Scheinkauf zur Beweissicherung wurde getätigt und die Homepage des Importeurs notariell gesichert. Es folgten Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft, Durchsuchungsbeschluss, Beschlagnahme der Händetrockner mit allen beweiskräftigen Unterlagen sowie die Einleitung eines Strafverfahrens und das Geltendmachen hoher Schadensersatzansprüche gegen den Geschäftsführer.

"Unser Unternehmen geht auch zukünftig rigoros gegen Geschmacksmuster- und Markenverletzungen und mit allen zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln vor", so Rudolf Sonnemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von STIEBEL ELTRON. "Patente und Gebrauchsmuster werden nicht nur in Deutschland und Europa angemeldet, sondern auch in speziellen Zielmärkten und Regionen, in denen bekanntermaßen und nachweislich Plagiate hergestellt und vertrieben werden. Insbesondere leicht identifizierbare technische Merkmale werden von uns sofort als Patent angemeldet".

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