S&T: 2. Quartal 2009

(PresseBox) (Wien, ) Positives operatives EBIT (+0,4 Mio. Euro) und stabiler Service-Umsatz im 2. Quartal
Massives Kostenprogramm greift
Vorstand sieht Aufwärtstrend im zweiten Halbjahr

Wie erwartet haben sich die S&T Ergebnisse im zweiten Quartal im Vergleich zum ersten trotz signifikanter Restrukturierungskosten verbessert. Die Umsatzrückgänge im Bereich Business Solutions und Enterprise Systems entsprechen der IT-Marktentwicklung. Mit einem EBIT im 2. Quartal 2009 von -0,39 Mio. Euro (2008: 1,5 Mio. Euro) und einem EBITDA von 1,0 Mio. Euro (2008: 3,2 Mio. Euro) konnte sich S&T den Auswirkungen der Wirtschaftskrise nicht entziehen. Unter Rückrechnung von Restrukturierungsaufwänden von mehr als 0,8 Mio. Euro wurde operativ ein positives EBIT von +0,4 Mio. Euro erreicht. Für das dritte und vierte Quartal 2009 erwartet S&T eine Stabilisierung des Auftragseinganges und eine Verbesserung der Ergebnisse.

„Die Verringerung unseres Q2-Gesamtumsatzes von 116,7 auf 94,3 Mio. Euro spiegelt die momentane Lage am gesamten IT-Markt in unserer Region wider. Aber auch die Entwicklung, dass viele Währungen in Osteuropa gegenüber dem Euro an Wert verloren haben. Wir haben trotz des gesunkenen Umsatzes unsere Marktanteile gehalten. Mit konsequenten Personal- und Kostenreduktionen konnte S&T die negative Marktentwicklung abfangen“, kommentiert S&T CEO Christian Rosner die aktuellen Zahlen. Die Gross Margin wurde auf 41,5% verbessert (Q2 2008: 40,0%), der Anteil des Beratungs- und Dienstleistungsgeschäfts am Gesamtumsatz stieg auf 57,5% (54,3 Mio. Euro).

Entwicklung der drei S&T Geschäftsfelder
Managed Services (MS), in dem zum größten Teil langfristige Service- und Outsourcing-Verträge abgewickelt werden, hielt mit 23,3 Mio. Euro den Umsatz konstant (Q2 2008: 23,9 Mio. Euro). Der Umsatzrückgang bei Enterprise Systems (ES) beträgt 28,0%, auf 40,1 Mio. Euro. Das Beratungsgeschäft Business Solutions (BS) verzeichnete ein Minus von 17,0% auf 31,0 Mio. Euro. „Im Bereich BS ist bereits eine Bodenbildung spürbar. Unser ES-Geschäft hat im extrem schwierigen Marktumfeld zumindest die erwarteten Ergebnisse gebracht, das MS-Geschäft lief wie geplant gut,“ meint Rosner dazu.

Restrukturierungsmaßnahmen spiegeln sich im Ergebnis
Die Restrukturierungskosten von 0,8 Mio. Euro resultieren zum Großteil aus dem gruppenweiten Personalabbau von ca. 3100 auf 2800 Mitarbeiter. „Für ein Dienstleistungsunternehmen wie S&T ist es eine extreme Herausforderung die richtigen Personalressourcen zu halten, um die Qualität des Angebots und das Know-how zu sichern, die Kosten aber entsprechend der Umsatz- und Margenentwicklung zu reduzieren. Die Einsparungen aus dem Personalabbau und weitere Kostenreduktionen werden sich ab dem dritten und vierten Quartal 2009 positiv auf das Ergebnis auswirken“, so Christian Rosner.

Gute Entwicklung in mehreren Ländern und zahlreiche Großaufträge
Vor allem Slowenien, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Tschechien und Rumänien aber auch die deutschsprachige Region zeigten im Q2 gute Performance. Besonders Japan, China, Ungarn und der Ukraine ist es nicht gelungen, sich den Auswirkungen der Krise zu entziehen, zahlreiche Projekte wurden gestoppt oder verschoben. Erfreulich ist, dass aus der Ukraine aber bereits wieder Erfolgsmeldungen kommen: Zwei Großaufträge – beim Telekomanbieter Kievstar und bei der Raiffeisen Bank Aval – wurden kürzlich abgeschlossen. Weitere aktuelle Erfolge: S&T Kunde EVN unterzeichnete umfangreiche Projekte in Bulgarien und Mazedonien. Orange Moldawien vertraut zukünftig der Kompetenz von S&T. In Rumänien wird S&T für ANSVSA, das Ministerium für Agrarwirtschaft und die Romanian Bank for Development, eine Tochter der Societé Générale Group, Großprojekte implementieren. Die österreichischen Kunden AMAG und Styria Verlagsgruppe haben im zweiten Quartal ebenfalls neue Projekte beauftragt.

Strategische Partnerschaft in Russland und den CIS-Ländern
Die bereits im Juni bekanntgegebene Partnerschaft mit der russischen Amphora Group wird dieser Tage finalisiert. Beide Unternehmen erwarten sich beachtliche Synergien für Projekte in Russland und den CIS Staaten.

Akquisitionen und Ausblick
Christian Rosner auf die Frage nach möglichen Übernahmen: „Wir prüfen derzeit zwei interessante Akquisitionskandidaten in unseren Kernregionen mit deren Übernahme wir wesentliche Marktanteile und Know-How gewinnen könnten.“ Zur weiteren Entwicklung im Jahr 2009 meint der S&T CEO: “Im Vergleich zum schweren ersten Quartal hat sich unser Geschäft im zweiten ?
stabilisiert. Ein weiterer, leichter Aufwärtstrend scheint sich im dritten Quartal und besonders aber im traditionell guten vierten Quartal abzuzeichnen, wenn die heutigen Investitionspläne unserer Kunden halten. Eine erste Prognose für das Gesamtjahr 2009 werden wir im September abgeben können.“

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