Deutsche Medizintechnik in Zentralasien - SPECTARIS intensiviert Kontakte nach Kasachstan

Gespräch mit Kasachstans Gesundheitsminister Doskaliev zur Vorbereitung eines Gesundheitsforums

(PresseBox) (Berlin, ) Der deutsche Medizintechnik-Branchenverband SPECTARIS weitet seine Aktivitäten nach Kasachstan aus. Bei einem Gespräch zwischen Tobias Weiler, Fachverbandsleiter Medizintechnik bei SPECTARIS und dem kasachischen Gesundheitsminister Zaksilik Doskaliev in der Hauptstadt Astana stand die Planung eines Gesundheitsforums im April 2010 in Kasachstan im Mittelpunkt. Der Minister sagte seine Unterstützung bereits zu.

Zu Beginn des Treffens unterstrich Doskaliev die Bedeutung des gemeinsamen Gesundheitsforums für die kasachische Gesundheitspolitik. Das Forum sei eine gute Plattform, um die aktuellen Probleme wie unzureichender technischer Service und die Lücke in der Fachkräfte-Ausbildung aufzuzeigen und an europäische Unternehmen zu kommunizieren. Gleichzeitig werde die regionale und internationale Zusammenarbeit gestärkt. Das Gesundheitsforum solle als Startschuss des kasachischen Vorhabens zur Schaffung eines staatlichen Zentrums zur Fachkräfte-Ausbildung dienen. Zur Organisation und Durchführung des Gesundheitsforums wird eine Arbeitsgruppe am kasachischen Gesundheitsministerium geschaffen.

Das Gesundheitsforum ist Höhepunkt der Zusammenarbeit eines von SPECTARIS initiierten und von der Europäischen Kommission durch das Central Asia Invest Programm co-finanzierten Projekts zwischen Verbänden und Wirtschaftsinstitutionen aus Kasachstan, Usbekistan, Kirgisien, Deutschland und Spanien. Die verantwortlichen Bundesministerien bestätigten ein weitreichendes Interesse der kasachischen Regierung, die Kooperation im Gesundheitswesen mit Deutschland auszubauen. Von Interesse seien insbesondere deutsche Medizin- und Krankenhaustechnik sowie deutsches Know-How im Bereich Krankenhausmanagement, denn deutsche Qualitätsprodukte werden sehr geschätzt. Ein wachsendes Interesse im Außenhandel macht sich auch in der offiziellen Statistik bemerkbar, die von 2005 bis 2007 zwei- und dreistellige Zuwachsraten aufzeigte. Erst 2008 kam es zu einem konjunkturbedingten Rückgang der Medizintechnik-Exporte aus Deutschland nach Kasachstan um knapp 15 Prozent auf gut 60 Millionen Euro. "Vor dem Hintergrund aktuell geplanter Infrastrukturprojekte sind wir jedoch überzeugt, dass mit der gemeinsamen Gesundheitsforum die Rolle der deutschen Unternehmen in Zentralasien weiter gestärkt werden kann", sagte Tobias Weiler.

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