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SolarWorld spendet Solarstrommodule für Krankenhäuser in Haiti

(PresseBox) (Bonn, ) Seit dieser Woche sind wieder SolarWorld Solarstrommodule per Schiffscontainer auf dem Weg nach Haiti, um vor Ort fünf Krankenhäuser zuverlässig mit Strom zu versorgen. Die Module sind eine Spende an die Non-Profit Organisation Solar Electric Light Fund (SELF). Die insgesamt 440 Solarstrommodule mit einer Spitzenleistung von jeweils 230 Watt sind die dritte Hilfslieferung in den Inselstaat, der vor einem Jahr von einem verhängnisvollen Erdbeben erschüttert wurde. Sauberer Solarstrom ist derzeit die kostengünstigste Energieform, um die fern vom Stromnetz gelegenen Gesundheitszentren zu versorgen und eine medizinische Infrastruktur zu gewährleisten.

"SolarWorld trägt mit seinen Solarstrommodulen zu einer besseren und zuverlässigen medizinischen Grundversorgung in dem Katastrophengebiet bei. Dank unseren Partnern vor Ort, können die Anlagen zeitnah installiert werden", sagt Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.

Den Impuls für diese Hilfslieferung gab Larry Hagman, bekannt aus der Fernsehserie "Dallas", der als SolarWorld Testimonial zu einer sauberen und risikofreien Energieversorgung mit Solarstrom aufruft.

Hagman engagiert sich seit über zehn Jahren bei SELF. "Die Menschen in Haiti brauchen dringend Hilfe. Ein Stromnetz gibt es dort nicht mehr. Diesellieferungen sind teuer und unsicher. Solarenergie ist der am besten geeignete Energieträger, um die Krankenhäuser sicher mit Strom zu versorgen", so Larry Hagman.

SELF koordiniert das Projekt und ersetzt, zusammen mit der internationalen Gesundheits- und Hilfsorganisation Partners In Health (PIH), Schritt für Schritt die teuren Dieselgeneratoren in den Krankenhäusern. "Mit der Zerstörung wichtiger medizinischer Einrichtungen in Port-au-Prince nimmt die Bedeutung der Gesundheitszentren im ländlichen Raum zu. Die Situation wird durch den Wegzug der Menschen aus der Stadt nach dem Erdbeben verstärkt", ergänzt Robert Freling, Executive Director von SELF. "Die Kliniken stoßen jetzt an ihre Grenzen."

Im Rahmen seines Programmes Solar2World unterstützt der deutsche Konzern Entwicklungsorganisationen mit netzunabhängigen Solarstromlösungen. Aufgrund der Produktions- und Vertriebsstandorte in den USA kann die SolarWorld AG ihre Produkte jetzt auf schnellstem Wege zur Verfügung stellen. Die Solarstrommodule werden Mitte Dezember in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince erwartet. Installiert werden die Anlagen in La Colline, Arrondissement de Lascahobas, Thomonde, Petite Riviere und Verrettes. Mit SELF und PIH realisierte SolarWorld bereits in 2009 ein Projekt in einer Klinik in Boucain-Carré, Haiti. Unmittelbar nach dem Erdbeben im Januar 2010 leistete der Solartechnologiekonzern Soforthilfe und versorgte die Hilfsorganisation Water Missions International mit Solarstrommodulen, die den Betrieb von Wasserpumpstationen sicherstellten.
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Über die SolarWorld AG

Der Konzern SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) ist ein weltweit führender Markenanbieter hochwertiger kristalliner Solarstromtechnologie. Seine Stärke ist die Vollstufigkeit in der solaren Produktion. Vom Rohstoff Silizium, über Wafer, Zelle und Modul bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage jeder Größe vereint der Konzern alle Wertschöpfungsstufen. Zentraler Geschäftsbereich ist der Vertrieb von Qualitätsmodulen an den Fachhandel und kristalliner Wafer an die internationale Solarzellenindustrie. Die Konzernzentrale ist in Bonn. Die größten Fertigungen unterhält der Konzern in Freiberg/Deutschland und Hillsboro/USA. Nachhaltigkeit ist Basis der Konzernstrategie. Unter dem Namen Solar2World fördert der Konzern Hilfsprojekte in Entwicklungsländern mit netzunabhängigen Solarstromlösungen, die beispielgebend für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sind. Weltweit beschäftigt SolarWorld rund 3.300 Menschen. Die SolarWorld AG ist seit 1999 börsennotiert und heute unter anderem im Technologieindex TecDAX, ÖkoDAX, Dow Jones STOXX 600 sowie in dem Nachhaltigkeitsindex NAI gelistet.

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