Photovoltaikanlagen: Möglichkeiten und Grenzen für Heimwerker

(PresseBox) (Berlin, ) Wenn ein Baumarkt eine Photovoltaikanlage aus 14 Modulen zum dreireihigen Aufbau empfiehlt, liegt das Problem auf der Hand: 14 lässt sich nicht durch drei teilen, die Reihen sind also verschieden lang. Technisch ist das kein Problem, aber es sieht unter Umständen schlecht aus. Problematischer ist es, wenn bei dem Photovoltaikbastelkasten zum Eigenbau ein Reihenabstand angegeben wird, der für Südbayern gilt, im Norden aber zu Ertragseinbußen führt. Dort steht die Sonne niedriger und die vorderen Reihen werfen einen längeren Schatten. Das wird den Kunden, die nicht vom Fach sind, nicht unbedingt auffallen.

Der Artikel "Rein, raus, rauf?" in der aktuellen Ausgabe des Branchenmagazins photovoltaik (Mai 2010) beschreibt die Vor- und Nachteile preisgünstiger Photovoltaikanlagen, wie es sie etwa bei Toom-Baumärkten, Globus, Tchibo oder über Ebay gibt. Es zeigt sich, dass es selbst für die Eigenbau-Varianten möglich und oft nötig ist, fachkundige Installateure dazu zu bestellen. Einige Anbieter nutzen deshalb von vorneherein lediglich ihren Vertrieb, um Installationsbetriebe und Kunden zusammen zu bringen. Heimwerkelei hat hier enge Grenzen.

Dass der Photovoltaikanlagenbau ein komplexes Geschäft ist, bei dem nicht unbedingt das preisgünstigste Produkt das cleverste ist, zeigt sich auch beim Glas in den Modulen, das der Artikel "Mit Poren für mehr Ertrag" zum Thema hat. Die Leistung der Module wird mit senkrechtem Licht gemessen. Zu den meisten Tages- und Jahreszeiten trifft das Licht jedoch schräg auf das Modul. Dann wird es teilweise vom Glas reflektiert und wird nicht zur Stromerzeugung genutzt. Die Güte der Antireflexschicht des Glases beeinflusst deshalb den Ertrag und damit die Einnahmen. Die Informationen darüber findet man nicht in den Datenblättern.

Das ist besonders relevant, wenn man auf die Idee kommt, Anlagen auf Dächern zu errichten, die nicht nach Süden, sondern nach Westen oder Osten zeigen. Der Artikel "Kurs auf Ost-West" zeigt, dass sich auch diese Anlagen rechnen können.

Die Redaktion schickt Ihnen gerne pdf-Dateien der Artikel und steht Ihnen für Interviews zur Verfügung. Bei Berichterstattung bitten wir um Zusendung eines Belegexemplares oder um Angabe, in welchem Medium über unsere Zeitschrift berichtet wurde.

Über das Magazin photovoltaik:

photovoltaik wird von der Verlagsgemeinschaft Alfons W. Gentner Verlag Gmbh & Co. KG / Solarpraxis AG herausgegeben. Das monatlich erscheinende B2B-Magazin versammelt Themen zu Politik und Gesellschaft wie die kritische Analyse der EEG-Novelle, spürt Trends im Photovoltaik-Geschäft nach und gibt Tipps zu Planung, Montage, Finanzierung und Versicherung von Solarstromanlagen. Es richtet sich an Profis aus Handwerk, Handel, Planung, Technik, Industrie, Banken und Versicherungen sowie alle Entscheider in der Photovoltaik-Branche. Kompakte Marktübersichten und Terminvorschauen runden das Angebot der Zeitschrift ab.

Internet: www.photovoltaik.eu

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