Webciety braucht Verantwortung - 1.000 Studierende geschult

(PresseBox) (Darmstadt, ) .
- Software AG leistet mit Hochschulprogramm wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Webciety
- University Relations Programm wird nach 18 Monaten von über 180 Lehrstühlen an nahezu 80 Hochschulen in Deutschland genutzt
- In den ersten drei Semestern über 1.000 Studierende in SOA-Fachkenntnissen geschult
- Software AG fokussiert gerade in der Rezession auf Stärkung der Ausbildung
- Lehrangebote im Mainframebereich stark nachgefragt

Die Software AG hat nach den ersten 18 Monaten ihres University Relations Programms im Vorfeld der CeBIT eine positive Bilanz gezogen. Über 180 Lehrstühle an nahezu 80 Hochschulen nahmen bisher deutschlandweit an dem Programm teil. Über 1.000 Studierende haben das Programm in den ersten drei Semestern durchlaufen und konnten sich auf diese Weise SOA-Fachwissen aneignen. Das Unternehmen ist zuversichtlich die genannte Marke von 3.000 Studierenden bis zum Jahr 2010 zu übertreffen. Damit hätte man die Zahl der SOA-Fachkräfte in Deutschland seit 2007 vervierfacht. Die Software AG teilte weiter mit, dass gerade vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise die Ausbildung der Fachkräfte von Morgen nicht vernachlässigt werden dürfe. Serviceorientierte Architekturen (SOA) gelten in der Softwarenindustrie als zukunftsweisende Technologien, mit der Unternehmen ihre IT-Systeme modernisieren können. Die Verantwortlichen waren überrascht, dass die im Programm befindlichen Mainframekomponenten in letzter Zeit immer stärker nachgefragt wurden. Beispielsweise wurde gemeinsam mit IBM und den Hochschulen in Darmstadt und Aschaffenburg eine gemeinsame Vorlesung zum Thema Mainframe (Großrechner) inklusive Planspiel durchgeführt. Über 80 Studierende interessierten sich für dieses neue Angebot.

Gemeinsam mit Bundesbildungsministerin Annette Schavan und den Darmstädter Hochschulen startete die Software AG im Mai 2007 die Pilotphase zum University Relations Programm. Ministerin Schavan nannte das Projekt damals eine "beispielhafte Initiative". Die Zahl der teilnehmenden Hochschulen hat sich nach drei Semestern vervierzigfacht. Inzwischen sind fast 80 Hochschulen mit über 180 Lehrstühlen, verteilt über ganz Deutschland, Partner im Programm. Darunter unter anderem die RWTH Aachen, die TU München, die TU Berlin sowie die Gründungsmitglieder TU Darmstadt und Hochschule Darmstadt. Letztere ist gleichzeitig strategischer Partner der Software AG. Die Hochschulen nutzen dabei die verschiedenen Angebote modular, vom Praxisseminar über die Nutzung neuester Softwareentwicklungen bis hin zu Praktika für Studierende.

Über 1.000 Studierende konnten bisher in den Bereichen SOA und BPM ihre Kenntnisse weiter vertiefen und so praktische Erfahrungen mit modernster Software sammeln. Der SOA/BPM-Markt gilt weiterhin als strategischer Wachstumsmarkt für Deutschland und Europa in den nächsten Jahren. Vor diesem Hintergrund wird die Software AG das Programm auch in der Wirtschaftsrezession nicht reduzieren. "Die IT-Branche darf die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. Nach dem Platzen der Internetblase wurden beispielsweise Reihenweise Fachkräfte entlassen, die in der Folge fehlten. Selbst wenn wir wieder in eine solche Situation kommen sollten, wovon ich nicht ausgehe, müssen wir weiterhin bestehende Fachkräftepotentiale nutzen und für genügend Nachwuchs sorgen" betonte Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG.

Die Universitäten sind sich dabei über den Mehrwert bewusst. "Wenn wir die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte erfolgreich gestalten wollen, müssen Unternehmen und Hochschulen enger zusammenarbeiten. So bekommen die Studierenden praktische Erfahrungen aus erster Hand. Das University Relations Programm der Software AG ist ein richtiger Schritt in die richtige Richtung." betonte beispielsweise der Leiter des Instituts für Wirtschaftsinformatik an der TU Berlin, Prof. Hermann Krallmann.

Vom Erfolg des gesamten Programms war man in Darmstadt von Anfang an überzeugt. Dass neben den SOA und BPM Modulen nun auch verstärkt die Angebote im Mainframe-Bereich nachgefragt werden, überraschte aber. Jürgen Powik, Director University Relations und Verantwortlicher für das University Relations Programm, dazu: "Die Nachfrage nach Kompetenz im als solide geltenden Großrechnerbereich ist in den letzten Monaten sprunghaft angestiegen. Vor zwei Semestern hätte ich mir nicht vorstellen können, eine Mainframe-Technologie Vorlesung mit mehr als zehn Studierenden durchzuführen. Jetzt interessierten sich über 80 angehende Akademiker für diese Veranstaltung. Sie haben erkannt, dass die bestehenden Systeme gerade in Krisenzeiten weiter laufen und weiter gepflegt werden."

Warum die Nachfrage so groß war erklärt Informatikstudent Sebastian Werler: "Eine solche Chance bekommt man heutzutage nicht oft. Die Vorlesung hat mir als Student die Möglichkeit gegeben, Einblicke in eine Welt zu bekommen, die ich sonst kaum zu Gesicht bekomme. Die Mischung aus Theorie und Anwendungsbeispielen hat die Vorlesung sehr interessant gemacht. Ich werde in Zukunft ein Auge auf mögliche Jobs im Mainframe-Umfeld haben."

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