SoftTrend Studie 241: IT-Technologie 2005/2006

(PresseBox) (Hamburg, ) Untersuchungen der SoftSelect GmbH in den letzten 12 Monaten ergaben, dass 46,4% aller Unternehmen von 101-250 Mitarbeitern aus Industrie und Handel einen akuten Anpassungsbedarf hinsichtlich der Effizienzverbesserung der eingesetzten Lösungen sehen. Bei Unternehmen mit 51-100 Mitarbeitern wurde dieser Bedarf mit 63,3% und in Betrieben mit bis zu 50 Mitarbeitern sogar mit 71,4% angegeben. Dabei standen insbesondere technologische Aspekte im Vordergrund. Im Rahmen der diesjährigen SoftTrend Studie 241 wurden 35 ERP-Lösungen zum Thema IT-Technologie analysiert.

In der Studie gaben lediglich 64,1% der Unternehmen mit 51-100 Mitarbeitern (MA) und 55,7% mit 101-250 MA finanzielle Gründe für eine fehlende Investitionsbereitschaft an. Der mit 18,4% (51-100 MA) und 24,6% (101-250 MA) zweitgrößte Anteil entfiel auf die Antwort, Investitionen aufgrund eines Mangel an technologisch modernen, flexiblen und dabei bezahlbaren Lösungen am Markt vorerst zurückzustellen.

Gegenüber den klassischen Client-Server-Konzepten, die meist sehr komplex aufgebaut sind, bieten web- und komponentenbasierte Systeme wesentlich bessere Möglichkeiten für die horizontale und vertikale Integration unterschiedlicher Systeme innerhalb heterogener IT-Landschaften. Der Anteil der auf technologisch moderneren Konzepten beruhenden – vornehmlich web-gestützten – Lösungen hat sich seit dem Vorjahreszeitraum jedoch kaum verändert. Spürbare Impulse kommen hier zumeist aus dem Ausland (Ramco Enterprise Series oder Semiramis, etc.). Der Schweizer IT-Markt beispielsweise hat anteilsmäßig weitaus mehr technologisch weiterentwickelte (und dabei funktional sehr leistungsfähige) Lösungen als der deutsche Markt aufzuweisen.

Bei kleinen mittelständischen Unternehmen (unter 100 MA) ist die Technologie im Zuge der Software-Evaluation noch immer ein sekundärer oder gar tertiärer Entscheidungsgrund – Funktionalitäten und auch oftmals der Preis sind hier die maßgeblichen Faktoren. Die Befürchtungen der Kunden vor Insolvenzen der Software-Häuser und damit einhergehender eingeschränkter Nutzbarkeit der Software (Updates, Support, Neuentwicklungen) führt zu einer verstärkten Nachfrage nach der Auslieferung des Source-Codes. 55,9% gegenüber 40,6% in 2004 liefern (teilweise gegen Aufpreis) den Source-Code an den Kunden aus.

In den meisten Unternehmen ist die Überwindung heterogener IT-Grenzen an eine forcierte, sukzessive Modernisierung oder sogar einen technologischen Generationswechsel geknüpft. Die Empfehlung lautet: entlang der bestehenden Wertschöpfungsketten sollten gemeinsam einheitliche, flexible Datenmodelle sowie Kommunikationsstandards entworfen und genutzt werden. Egal ob man über Supply Chain Management, Enterprise Application Integration oder Business Intelligence nachdenkt: dieses Nadelöhr muss in jedem Fall durchschritten werden, um zukunftsfähige und effiziente Prozesse für Unternehmensverbünde ohne übermäßige Reibungsverluste definieren und leben zu können.

Einige wesentliche Aspekte sind in der folgenden Übersicht zusammenfassend dargestellt. Der Prozentwert gibt den Anteil der Systeme an, die das Merkmal erfüllen.

• Unterstützung von Web-Services 80,00%
• Objektorientierte Software-Entwicklung 77,10%
• XML-Unterstützung durch Entwicklungsumgebung 74,30%
• Java Entwicklung 68,60%
• Einsatz mit Betriebssystem Linux 62,90%
• Vollständig browser-basierte Oberfläche 60,00%
• Auslieferung des Source-Codes an den Kunden 57,10%
• Internet-basiertes Systemmanagement 51,40%
• Entwicklungsabteilung nach DIN/EN/ISO 9001-3 zertifiziert 42,90%

Die SoftTrend Studie 241 wurde von dem Hamburger Beratungshaus SoftSelect GmbH erstellt. Es handelt sich um eine regelmäßig aktualisierte Marktstudie zum Thema IT-Technologie. An der diesjährigen Untersuchung haben insgesamt 30 Unternehmen mit insgesamt 35 Lösungen teilgenommen.

SoftSelect GmbH

Die Hamburger Unternehmensberatung SoftSelect GmbH hat sich mit seinen Dienstleistungen auf das Umfeld der Informationstechnologie spezialisiert. Zum Tätigkeitsgebiet gehört neben dem Management-Consulting vor allem die neutrale Beratung bei der Auswahl von Geschäftsapplikationen. Hierzu bietet das Unternehmen neben der persönlichen Durchführung von Beratungsprojekten eine herstellerneutrale Software- und Servicesauswahl mittels der Matching-Plattform www.softselect.de an. Mit regelmäßig durchgeführten Marktübersichten und -studien analysiert die SoftSelect GmbH daneben Märkte, Anbieter und Lösungen und unterstützt Anwender bei der Software-Auswahl.

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