Softline plant Beteiligung an Technologie-Firmen

Vom Softwarehändler zur Vertriebs- und Betriebsgesellschaft innovativer Technologien

(PresseBox) (Offenburg, ) Die Softline AG verfolgt künftig in den Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Großbritannien eine Zwei-Säulen-Strategie. Neben dem bisherigen Kerngeschäft wird sich das Unternehmen auch in neuen Geschäftsfeldern positionieren und dabei auf sein europaweites Vertriebsnetzwerk und Integrations-Know-how zurückgreifen. Geplant ist die Beteiligung an Intellectual Property (Patente und Verfahrenstechniken), um bei dem Vertrieb der bereits marktfähigen und vertriebsfertigen Erfindungen deutlich höhere Margen als im reinen Softwarehandel zu erzielen. Der Fokus liegt hierbei vor allem, aber nicht nur auf Software.

Gegenwärtig befindet sich das Unternehmen in Gesprächen mit fünf Entwickler-Teams, deren Produkte schnell und kosteneffizient in den europäischen Markt eingeführt werden sollen. Dabei handelt es sich um Innovationen aus den Bereichen der Fertigungs- und Verfahrenstechnologie, die enorme Wachstumspotenziale bieten. Damit würde sich die Softine AG erstmals an Patenten und technischen Verfahren beteiligen, um in besonders lukrativen Märkten die damit
einhergehenden Margen abzusichern. Softline wandelt sich somit von einem verlängerten Vertriebskanal ausgewählter Softwarehersteller zu einer Vertriebs- und Betriebsgesellschaft für Zukunftsinnovationen in Wachstumsmärkten. Als Vermarktungsunternehmen mit 20- jähriger Markterfahrung bietet Softline den zukünftigen Partnern Unterstützung in Kommunikation, Vertrieb und Absatzexpansion. Durch die Börsennotierung kann Softline bereits engagierten Private-Equity-Gesellschaften einen eleganter Exit nach erfolgreicher Expansion ermöglichen. Gleichzeitig beabsichtigt das Unternehmen die erreichten Wertsteigerungen in der Softline-Gruppe allen Aktionären zugänglich zu machen.

Bisher hat sich das Unternehmen auf den klassischen Softwarevertrieb und die Vermarktung von innovativen Softwareprodukten mit individuellem Systemconsulting fokussiert. Im Geschäftsjahr 2004/2005 ist die Gruppe von innen heraus gesundet. Das Unternehmen weist jetzt einen Gewinn vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 1 Mio. Euro aus. Ohne die Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1 Mio. Euro hätte das Unternehmen bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr auch operativ nach Steuern einen deutlichen Jahresüberschuss ausgewiesen. Die Gesellschaft hatte sich im Softwarevertrieb von einzelnen Kundensegmenten getrennt und sich auf margenstarke, innovative Produktsegmente fokussiert. Die Restrukturierung führte trotz eines bewusst in Kauf genommenen Umsatzrückgangs von über 16 Mio. Euro auf 30 Mio. Euro Umsatz zu einer Ergebnisverbesserung von fast 11 Mio. Euro. Durch die gleichzeitige Fokussierung auf margenstarke Produkte und den Ausbau des Vertriebs hin zu einem aktiven Call Center konnte die Rohertragsmarge im Geschäftsjahr 2004/2005 auf 22,5 (Vorjahr 12,1) Prozent nahezu verdoppelt werden. Diese Maßnahmen haben zum Erreichen des Turnarounds in allen ausländischen Einzelgesellschaften und der Gruppe insgesamt geführt. Der aktuelle Cash-Bestand von 7,7 Mio. Euro eröffnet der Softline AG ausreichend unternehmerischen Spielraum. Nach der gelungenen Stärkung des Kerngeschäftes wird der Ausbau in neue Geschäftsfelder zu einem nachhaltigen Wachstum der Ertragskraft führen.

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