Gedanken von SKD Frankfurt GmbH zum Umgang mit Trinkwasser

Wasser marsch – oder lieber sparen?

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Es gehört ja schon zur „ecological corrrectness“, Wasser zu sparen, wo man geht und steht. Dafür spricht, dass man Trinkwasser nicht vergeuden soll. Doch das Sparen hat auch Nachteile: Zu- und Ableitungsrohre verstopfen und müssen aufwändig und kostenintensiv durchgespült werden.

Zurück ins Mittelalter? Empfindliche Nasen melden bereits Geruchsalarm. Es stinkt. Und zwar aus der Kanalisation. Grund dafür ist der geringere Wasserverbrauch. Das Wasser fließt zu langsam und bleibt insgesamt zu lange in den Leitungen. Dadurch werden die kilometerlangen Rohrsysteme der Kanalisation nicht mehr ausreichend durchgespült. Das stellt Wasserbetriebe vor Probleme: Beim Trinkwasser drohen Verunreinigungen mit Keimen und Bakterien, beim Abwasser besteht die Gefahr einer Korrosion der Kanäle. Die Versorger müssen daher mehrfach im Jahr die Leitungen durchspülen, um einerseits die Wasserqualität und andererseits den Zustand der Kanäle zu erhalten. Das schlägt sich dann in höheren Betriebskosten und damit wohl zwangsläufig auch in höheren Gebühren nieder.

Doch besser laufen lassen?
Was also tun? Weiterhin sparsam mit Wasser umgehen? Immerhin verbraucht jeder in Deutschland täglich 127 Liter Trinkwasser, das meiste für Körperhygiene, Wäschewaschen und die Toilette. Ganz zu schweigen vom Energieverbrauch durch das Erhitzen. Und zudem haben wir doch gelernt, mit Lebensmitteln sorgsam umzugehen! „In der Tat ein Dilemma“, findet Monika Fauser, Geschäftsführerin von SKD GmbH. „Wie man es macht, ist es falsch! Ich denke, die Lösung liegt wie immer in der Mitte. Ein bewusster Umgang mit Wasser schließt nicht aus, öfter die Toilettenspülung ganz durchlaufen zu lassen oder mit heißem Wasser einmal gründlich nachzuspülen.“

Denn den Bewohnern von Las Vegas sollten wir auf keinen Fall nacheifern: Dort liegt der Wasserverbrauch bei über 700 Litern pro Kopf am Tag. Das wird nicht ewig so
bleiben. Wissenschaftler sagen voraus, dass das Hauptreservoir der Stadt bereits in zehn Jahren aufgebraucht sein wird. Und deshalb wird der allzu sorglose Umgang mit Wasser unter drastische Strafen gestellt: Bis zu 5.000 Dollar können dafür fällig werden.

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