ORF wählt SGI-Technologie für Infrastruktur-Lösung mit zentralem Schnittspeicher

Skalierbare SGI InfiniteStorage-Produkte und Software für optimiertes netzwerk-basiertes Editing sind entscheidende Faktoren

(PresseBox) (München, ) Im Zuge seiner Bestrebungen, für den Editing-Workflow eine auf Standards basierende zentrale Speicher-Infrastruktur einzurichten, hat sich der Österreichische Rundfunk (ORF) im Juni für eine Broadcast- und Server-Konfiguration von SGI entschieden. Dies gab die ´Silicon Graphics Broadcast Europe´ (SGBE) jetzt im Vorfeld der Internationalen Broadcaster Convention IBC 2005 in Amsterdam bekannt.

SGBE ist die mit IT-basierten Broadcast-Lösungen und System-Integration-Services speziell auf die Herausforderungen europäischer Broadcaster zielende Business-Unit von SGI.

Der ORF betreibt ein zentrales Studio in Wien plus 9 Regionalstudios in den Bundesländern und verbreitet über die beiden Kanäle ORF1 und ORF2 ein breites Spektrum von TV- und Hörfunk-Programmen.

Mit Hilfe der daten-zentrierten SGI®-Umgebung möchte die Rundfunkanstalt beim Produzieren der 1000en Stunden von Fernseh- und Radio-Programmen schneller werden und auch mehr Kapazität für das Produzieren von Programmen schaffen, die über den Wiener Kabel- und Satellitensender TW1 ausgestrahlt werden. Als Mitglied der EBU (European Broadcast Union) empfängt der ORF 1000e von Stunden Material via Satellit; des weiteren betreibt der Broadcaster ein extensives digitales Archiv sowie ein umfassendes Internet-Portal mit Unterhaltungsführer.

Die Lösung beim ORF wird stufenweise installiert, wobei die komplette Implementierung für Ende 2005 geplant ist.

Für SGI als Partner, der in Wien den Übergang vom analogen Studio zu einem daten-zentrischen Workflow schaffen soll, hat sich der ORF entschieden, nachdem andere Server- und Storage-Anbieter betrachtet wurden und nachdem Entscheidungsträger des ORF zwei Broadcaster besuchten, bei denen SGI schon bisher ´State-of-the-art´-Einrichtungen entworfen und integriert hat: Die Danish Broadcasting Corporation (DR) in Kopenhagen und den SWR (Südwestrundfunk) in Stuttgart.

Flexibel, erweiterbar, offen
“Der Übergang vom analogen zum digitalen, server-basierten Schnitt ist ein sehr wichtiger, wesentlicher Schritt, den wir zwei Jahre lang sorgfältig verfolgt haben“, erklärt Andreas Winter, Projektleiter beim ORF. “Es freut uns, in SGI einen Partner gefunden zu haben, der in der Bereitstellung einer robusten und skalierbaren Lösung, so wie wir sie benötigen, nachweislich viel Erfahrung hat. Wir sagten von Anfang an, dass wir eine Technologie brauchen, die flexibel ist, die erweiterbar ist und die offen ist für unsere hauseigene Produktionsumgebung. Was die Zukunft bringt, weiß man nie genau. Wir wollten skalieren und wachsen können, und so haben wir uns für die Lösung SGI InfiniteStorage RM660 entschieden, die unseren Erfordernissen im Broadcast-Markt am besten entspricht. SGIs Software für netzwerk-basiertes Editing führt bei der Produktion zu optimierter Geschwindigkeit und Flexibilität - was bei unserer Kaufentscheidung als wesentliches Alleinstellungsmerkmal gesehen wurde.”

Um eine zentralisierte Editing-Infrastruktur für 15 Pinnacle liquid Schnittplätze zu schaffen, kaufte der ORF 4 Midrange-Server SGI® Altix® 350, die - mit Intel®Itanium®2-Prozessoren und Linux® ausgestattet - als NAS-Server für eine 14 TB große SGI® InfiniteStorage RM660-Lösung fungieren. Eingebunden in das Shared-Filesystem SGI® InfiniteStorage CXFS (tm), werden die 15 Pinnacle-Nonlinear-Editing-Systeme (NLEs) auf die Speicherressourcen gemeinsam und hoch effizient zugreifen können – wobei SGIs Software für netzwerk-basiertes Schneiden sowie zwei Omneon-Videoserver helfen. Rund weitere 15 Pinnacle-NLE-Systeme werden in Zukunft auf den Medien-Datenspeicher gemeinsam zugreifen.

Das Speichersystem SGI® InfiniteStorage RM660 (eingeführt zur IBC 2004) ist hochgradig optimiert für die speziellen Anforderungen der Medienproduktion - inklusive dem hochauflösenden Erfassen durch Scanner, Digitalkameras und Telecine, dem auflösungsunabhängigen Editing und Compositing sowie dem Digital-Film-Mastering, das in Color-Grading- und Digital-Intermediate-Facilities in einer wachsenden Zahl von Anwendungen zum Einsatz kommt. RM660 bietet garantiert hohe I/O-Bandbreite und geringe Latenz; das System ist entwickelt worden für extreme Konfigurierbarkeit, unbegrenzte Skalierbarkeit und nahtlose Integrierbarkeit in bestehende SAN- oder NAS-Umgebungen (Storage-Area-Network- bzw. Networked-Attached-Storage-Umgebungen).

Stephan Schindler, General Manager der Silicon Graphics Broadcast Europe: “Wir freuen uns, den ORF in der Familie der SGI-basierten TV-Produktions- und Rundfunkhäuser willkommen zu heißen. Rund um die Welt entdecken Kunden den soliden Wert und die Leistungsfähigkeit, welche SGI mit seinen Konzeptionierungs-, Vernetzungs- und Integrationsangeboten sowie mit seinen Hard- und Softwareprodukten zu offerieren in der Lage ist.“

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.