Bundesweites Bildungsportal (Kurse, Schulungen, Trainings, Workshops) als Hebel für die Bildungsgesellschaft

Der Weg in die Bildungsgesellschaft führt über ein universelles Bildungsportal, das alle Bildungswilligen und alle Bildungsträger miteinander vernetzt. Doch dessen Realisierung ist nur mit Hilfe der Bundesregierung oder der EU möglich. Sie sollten jetzt d

(PresseBox) (München, ) Der Weg in die Bildungsgesellschaft führt über ein universelles Bildungsportal, das alle Bildungswilligen und alle Bildungsträger miteinander vernetzt. Doch dessen Realisierung ist nur mit Hilfe der Bundesregierung oder der EU möglich. Sie sollten jetzt die nötigen Weichen stellen.

Mit einem Volumen von 50 Milliarden Euro hat Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt das bisher größte Konjunkturprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik auf den Weg gebracht. Auch die Bildung soll von diesem Programm profitieren. So ist im Konjunkturpaket II eine zwei Milliarden Euro schwere Bildungs- und Qualifizierungsoffensive geplant. Unter anderem wird es Beschäftigten in Kurzarbeit erleichtert, sich während sie kurzarbeiten weiterzubilden. Denn die richtige Qualifikation – da sind sich alle einig – ist immer noch der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit.

Dieser Ansatz ist sicherlich richtig. Und doch lenkt er von der eigentlichen Frage ab. Im Grunde geht es doch nicht darum, dass qualifiziert wird, sondern in welche Richtung qualifiziert wird. Welche Art von Weiterbildung ist es also, die die Menschen fit für die Zukunft nach der Finanzkrise macht, die sie befähigt, auf die Herausforderungen der Zukunft adäquat zu reagieren? Genauere Untersuchungen oder Projektentwürfe dazu sind derzeit noch Mangelware. Zumal die Bildung in Deutschland Ländersache ist und so von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichste Qualifizierungsmöglichkeiten und -ansätze bestehen. Auch dieser Umstand fördert nicht gerade eine einheitliche Stoßrichtung – obwohl dies doch in Zeiten der Krise so notwendig wäre.

Was aber lässt sich tun, wenn etablierte Institutionen in dieser Frage versagen? Übereiltes Handeln im Rahmen der Bildungs- und Qualifizierungsoffensive wäre hier sicherlich nicht empfehlenswert. Nach Meinung von Günter Willems, Geschäftsführer der Seminarboerse.de GmbH in München, lässt sich eine zukunftsfähige Bildungsgesellschaft nur aufbauen, indem alle Beteiligten stärker – quasi basisdemokratisch – in den Bildungsprozess einbezogen werden. Bildung ist keine Angelegenheit mehr, die ausschließlich von oben gesteuert wird. Bildung ist für alle da und entwickelt sich durch alle weiter. Bildung ist zwar auch spezialisiert, aber noch mehr interdisziplinär, Bildung ist nicht eingleisig, sondern komplex, global, breit.

Und das ist genau die Idee des Bildungsportals www.seminarboerse.de. Wie bei der Online-Enzyklopädie Wikipedia wirken auch hier alle Nutzer, Bildungsträger, Anbieter von Bildungsinhalten, überhaupt jeder, der an Bildung interessiert ist, an den Bildungsinhalten des Portals mit. Wikipedia oder die Herangehensweise von seminarboerse.de sind für die Betreiber daher auch das Modell, das bundesweit den Weg in eine zukunftsfähige Bildungsgesellschaft ebnen könnte.

Ihr Vorschlag: Auf Initiative der Bundesregierung vernetzen sich Schulen und Hochschulen, Volkshochschulen, Seminaranbieter und alle weiteren Bildungsträger, Jung und Alt, Unternehmer, Arbeitnehmer, Schüler, Studenten, Azubis und Pensionäre zu einem großen und länderübergreifend angelegten Bildungsportal. Sie informieren sich, bilden sich gemeinsam aus und fort, diskutieren Fragen und Bildungsinhalte aller Art, lernen gemeinsam, entwickeln Ideen und bringen so die Gesellschaft aus der Krise in eine bildungsgetriebene Zukunft. Dieses Portal wird das universelle Bildungsportal schlechthin. Jeder, der sich bilden will, greift auf dieses Portal zu, weiß, dass er hier alle Informationen, die er sucht, vereint findet.

Um sich keinen Illusionen hinzugeben: „Ein solches Unterfangen ist tatsächlich nur mit Unterstützung der Bundesregierung oder der Europäischen Union möglich. Denn nur sie verfügen über die finanziellen Mittel, eine solche Bildungsdrehscheibe auch zu realisieren“, so Günter Willems. „Sie verwirklichen das Angebot gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft und aus dem institutionellen Bereich – und eben allen bildungswilligen Bürgern.“ Er erläutert, was zu tun ist: Für den harten technischen Part gilt es zunächst, ausreichende Strukturen, wie die nötige Breitbandausstattung, Schnittstellen, ein echtes Buchungs- und Bewertungssystem bereitzustellen, um die Durchlässigkeit, Transparenz und Austauschbarkeit von Informationen zu gewährleisten. Für den weichen inhaltlichen Kern stehen dann vorwiegend die Partnerfirmen und Bildungsinstitutionen mit ihrem Service- und Informationsangebot sowie die Bildungsinteressierten selbst bereit. Ein solches Konzept wird einen großen Qualitätsschub bringen, da sich Probleme wie beispielsweise redundante, veraltete oder widersprüchliche Daten, die sich derzeit über das ganze Web verteilen und umständliches, eventuell auch erfolgloses Suchen nach Antworten und Angeboten bedingen, vermeiden lassen. Das neue universelle Bildungsportal ist immer auf dem neuesten Stand. Vor allem aber ermöglicht es, wie gesagt, die breite Beteiligung an und Auseinandersetzung mit Bildung.

Dass diese Investition für jeden Steuerzahler gut angelegt sein dürfte, versteht sich von selbst. Denn sie kommt allen Lern- und Bildungswilligen in Deutschland zugute. Das steht für Günter Willems außer Frage. Ein solches Portal wäre ein guter Grundstein, wenn nicht sogar ein Meilenstein auf dem Weg in die Bildungsgesellschaft. Günter Willems: „EU oder Bundesregierung sollten jetzt die nötigen Weichen stellen.“

Wir laden alle, die sich an unserem Dialog über die Gestaltung der zukünftigen Bildungsgesellschaft beteiligen wollen, herzlich ein, uns Ihre Gedanken unter studie@seminarboerse.de mitzuteilen.

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