Französischer Wissenschaftler für Erforschung mechanischer Eigenschaften von Materialien ausgezeichnet

11. Otto-Schott-Forschungspreis

(PresseBox) (Mainz, ) Der mit 25.000 Euro dotierte Otto-Schott- Forschungspreis wurde in diesem Jahr an den französischen Wissenschaftler Prof. Tanguy Rouxel (Director of the Applied Mechanics Laboratory (LARMAUR), Universität Rennes, Frankreich) vergeben. Er erhielt die Auszeichnung für seine Forschungsarbeit auf dem Gebiet der mechanischen Eigenschaften von Gläsern und glasartigen Materialien. Die mittlerweile elfte Verleihung fand am 18. Mai 2010 im Rahmen der von der American Ceramic Society organisierten mehrtägigen internationalen Glasfachtagung GOMD 2010 (Glass and Optical Materials Division ) in Corning, NY/USA statt.

Tanguy Rouxel ist ein international angesehener Wissenschaftler. Ausgehend von seinem ursprünglichen Fachgebiet Maschinenbau wandte er sich den mechanischen Eigenschaften zunächst von Werkstoffen allgemein und schließlich von Spezialgläsern zu. Hier beschäftigte er sich mit Grundlagenforschung zum Glaszustand von organischen Polymeren und metallischen Gläsern bis hin zu Chalkogenidund Oxid-Gläsern. Sein Forschungsansatz hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften basiert auf der Glasstruktur im atomaren und im Nano-Bereich.

"Die Arbeit von Tanguy Rouxel ist wegweisend für ein besseres Verständnis der elastischen Eigenschaften und Verformung von Gläsern sowie der Minderung von Schäden", begründete Kuratoriumsmitglied Prof. Carlo Pantano in seiner Laudatio die Auswahl des diesjährigen Preisträgers. "Eine seiner bemerkenswertesten Stärken ist seine Fähigkeit, Erkenntnisse aus scheinbar völlig anderen Fachbereichen für die Glaswissenschaft und technologie nutzbar zu machen." Zudem sei er ein exzellenter Netzwerker und engagiere sich in zahlreichen wissenschaftlichen Kooperationen.

SCHOTT Vorstandsmitglied und Kuratoriumsvorsitzender des Ernst-Abbe-Fonds Dr. Hans-Joachim Konz unterstrich in seiner Festansprache die große Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie, denn: "Innovationen entstehen nur durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen." Für SCHOTT sei Tanguy Rouxel kein Unbekannter. Seit Jahren bestehe eine lose Arbeitsbeziehung, bei der es um die Festigkeit von Glas und die Lebensdauer von Glasprodukten gehe.

Der Otto-Schott-Forschungspreis wird alle zwei Jahre verliehen für herausragende wissenschaftliche Leistungen in Grundlagenforschung und Technologieentwicklung in den Bereichen Spezialwerkstoffe, Bauteile und Systeme für die Anwendungsfelder Optik und Elektronik, Solarenergie, Gesundheit und Wohnen. In diesem Jahr wurde damit erstmals eine Arbeit auf dem Gebiet der Mechanik und der mechanischen Eigenschaften ausgezeichnet.

Bildtext Bild Nr. 44083: Der mit 25.000 Euro dotierte Otto-Schott- Forschungspreis wurde an den französischen Wissenschaftler Prof. Tanguy Rouxel (2. von rechts, Director of the Applied Mechanics Laboratory(LARMAUR), Universität Rennes, Frankreich) vergeben. Er erhielt die Auszeichnung für seine Forschungsarbeit auf dem Gebiet der mechanischen Eigenschaften von Gläsern und glasartigen Materialien. Auf dem Bild von links nach rechts: Kuratoriumsvorsitzender des Ernst-Abbe-Fonds Dr. Hans- Joachim Konz, Mitglied des Vorstands SCHOTT AG, sowie Kurator Prof.Reinhard Conradt, RWTH Aachen. Ganz rechts: Prof. Carlo Pentano, Penn State University.

Bildtext Bild Nr. 44081: Der mit 25.000 Euro dotierte Otto-Schott- Forschungspreis wurde im Mai 2010 an den französischen Wissenschaftler Prof. Tanguy Rouxel (Director of the Applied Mechanics Laboratory (LARMAUR), Universität Rennes, Frankreich) vergeben. Er erhielt die Auszeichnung für seine Forschungsarbeit auf dem Gebiet der mechanischen Eigenschaften von Gläsern und glasartigen Materialien.

SCHOTT AG

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sieht. Dafür werden seit 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Unsere Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 17.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Weltumsatz von rund 2,3 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Die SCHOTT AG ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

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