Arab Health 2010 in der Retrospektive

Trotz Bremsspuren in der Konjunktur: Healthcare-Business am Golf wächst weiter

(PresseBox) (Laudenbach, ) Erleichterung zeigen die meisten der internationalen Business-Manager bei der Rückkehr von der ARAB HEALTH in Dubai, hatte man doch mit Hoffen und Bangen den Weg nach Dubai angetreten. Wie sich die Nachwehen der weltweiten Finanzkrise auf den Verlauf der zweitgrößten Medizinmesse der Welt auswirken würden, konnte keiner so richtig vorhersagen.
Doch schon an den ersten Messetagen konnte Entwarnung gegeben werden: Schätzungsweise zwanzig Prozent mehr Messebesucher als im Vorjahr verdeutlichen die stetig wachsende Bedeutung der Region für das internationale Healthcare-Business. Auch wurde die Ausstellungsfläche gegenüber 2009 um 20.000 qm auf 85.000 qm erweitert. Über 2.500 Aussteller aus 60 Ländern nahmen an der Messe teil, und mehr als 40 Länder waren mit Gemeinschafts-ständen vertreten. Das stärkste Aussteller-Kontingent stellte wiederum Deutschland mit 480 Ausstellern vor China (240 Aus-steller) und den USA. Fazit nach vier turbulenten Messetagen ist: Das Healthcare-Business am Golf wächst ungebrochen weiter. Vielleicht nicht mehr ganz so exorbitant wie in den vergangenen Jahren, jedoch noch immer augenfällig und auf jeden Fall stärker als in Europa und Amerika. Es wird in der Region immer noch kräftig investiert, zu dieser Schlussfolgerung kommt auch ein Großteil der Aussteller in ihrer Messeanalyse.
Zu bemerken ist, dass sich die lokalen staatlichen Stellen (Healthcare Authorities) der einzelnen arabischen Länder zunehmend mehr engagieren und sich um mehr konzer-tierte Aktionen bemühen. Unter der Zielsetzung der Annäherung an westeuropäische Standards ist man bemüht, infrastrukturelle Defizite zu beseitigen und den Gesund-heitssektor auch organisatorisch leistungsfähiger zu machen. Dies trifft vor allem auf die Vereinigten Emirate zu. Das Emirat Doha hat inzwischen die Führungsrolle für die V.A.E. übernommen. Hier werden die Schlüssel-Entscheidungen der nächsten Jahre für die Gesundheits-versorgung der Region getroffen. Generell sind verstärkt Bemühungen festzustellen, hochwertige Leistungen zur Gesundheitsversorgung in der Region selbst in eigener Regie zu erbringen. Zahlreiche Krankenhausplanungen und -neubauten sind derzeit in Bearbeitung. All diese Aktivitäten sind ohne externe Dienstleiter bei der Planung, Erstellung, Einrichtung und der Inbetriebnahme sowie im Management solcher Kliniken nicht vorstellbar, ganz abgesehen von den fehlenden Ärzten, Managern und Assistenten bzw. Krankenschwestern. Uns ist ein Hospital in der Region bekannt, das derzeit alleine 360 Vakanzen für ausländische Arzte und Schwestern zu besetzen hat. Es eröffnet sich im Rahmen dieser örtlichen Aktivitäten ein weites Feld für internationale und vor allem auch für deutsche Dienstleister im Hospitalgeschäft. Sehr stark am arabischen Markt vertreten sind auch private Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen. So gibt es zum Beispiel einen privaten Arzt aus Saudi-Arabien, der als Einzelperson in den nächsten zwei Jahren alleine drei Milliarden US-Dollar in Tageskliniken und Hospitäler mit westlichem Standard investieren möchte. Ein Drittel davon ist bereits im Rohbau. Bis 2015 wird in den Staaten des Golf-Kooperationsrates (GCC), Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und VAE, die Fertigstellung von 200 neuen Krankenhausprojekten erwartet. Der arabische Raum ist nach wie vor eine wirtschaftlich hochattraktive Region in den Bereichen Medizintechnik, Gesundheitswirtschaft und Biotechnologie. Das jährliche Marktvolumen für Gesundheits-wesen in der Region beträgt ca. 81,4 Mrd. US-Dollar. Die ökonomische Entwicklung in den Golfstaaten in Kombination mit einer schnell wachsenden Gesundheitsindustrie bietet auch weiterhin Chancen für jeden, der im Healthcare-Business zuhause ist, so auch für die deutsche Gesundheitsindustrie. Nicht zuletzt stellt die ARAB HEALTH für Unternehmen der Medizintechnik-Branche sowie für Krankenhaus- und Klinikdienstleister eine effektive Einstiegsmöglichkeit für Geschäftstätigkeiten in diesem attraktiven Wirtschaftsraum dar.

SCHILLINGER (BDU) war auf der Messe ganz im Zeichen seines World Directory MEDICAL DISTRIBUTORS vertreten. Speziell die Jubiläumskonditionen (25 Jahre Contacts for Contracts) wurden mit großem Interesse angenommen.

Darüber hinaus waren erste Recruiting-Aktivitäten für Mediziner aller Disziplinen in der Golf-Region und Saudi-Arabien angelaufen. Bekanntlich hat SCHILLINGER (BDU) hier neue Aktivitäten gestartet in Kooperation mit führenden regionalen Anbietern von Gesundheitsversorgungen. Gesucht werden in den nächsten beiden Jahren mehrere Hundert Mediziner in allen Fachdisziplinen. Eine Auslandstätigkeit ist für westliche Mediziner immer noch eine lukrative Möglichkeit der Fort- und Weiterbildung – nicht zuletzt auch in ökonomischer Hinsicht.

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