SAP löst vermehrt Anwendungen von PeopleSoft und JD Edwards ab: Safe-Passage-Programm auf Erfolgskurs

(PresseBox) (Walldorf, ) Die Zahl der Unternehmen, die das Safe-Passage-Programm der SAP in Anspruch nehmen, ist in den letzten Monaten kontinuierlich gestiegen. Das Programm bietet Softwarekunden von PeopleSoft und JD Edwards (beide Firmen wurden von Oracle übernommen) einen sicheren Umstieg auf SAP-Lösungen und Dienstleistungen. Weltweit nutzten bislang 28 ehemalige Anwenderunternehmen von PeopleSoft und JD Edwards das Angebot, darunter alleine sechs in Deutschland. Entscheidend für den Wechsel war für die meisten Unternehmen der Wunsch nach einer langfristigen Sicherung ihrer IT-Investitionen.

Das Safe-Passage-Programm der SAP wurde im Januar 2005 für Unternehmen ins Leben gerufen, die PeopleSoft- und JD-Edwards-Anwendungen einsetzen. Das Angebot umfasst SAP-Lösungen, Technologie- und Wartungsleistungen. Es bietet Unternehmen einen klaren und zugleich flexiblen Planungsrahmen für die Sicherung ihrer IT-Investitionen wie auch den Ausbau ihrer Geschäftsanwendungen. Dazu gehört auch der direkte Zugang zur SAP NetWeaver-Plattform, um die Lösungsintegration auf technologischer und Prozessebene zu vereinfachen. Zu den in Deutschland ansässigen Unternehmen, die sich vor kurzem für das Safe-Passage-Programm entschieden haben, gehören unter anderem:

· ALTANA Chemie AG
· VEKA AG
· Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG
· YAKAZI Europe Limited

Die ALTANA Chemie AG beschloss, die Mehrzahl ihrer Gesellschaften mit der bereits am Standort Wesel implementierten ERP-Lösung von SAP zu integrieren. In insgesamt elf Unternehmen der ALTANA-Geschäftsbereiche "Electrical Insulation" und "Additives&Instruments" wird die bisherige JD-Edwards-Lösung durch mySAP ERP abgelöst. Die Integration soll bis Ende 2008 abgeschlossen sein.

"Die VEKA AG aus Sendenhorst hat das Safe-Passage-Programm der SAP zum Anlass genommen, eine weltweit einheitliche ERP-Lösung zu implementieren, um durchgängige Geschäftsprozesse zu erhalten. VEKA ist einer der weltweit führenden Anbieter von synthetischen Profilen für Fenster und Türen, Rollläden sowie Kunststoffplatten. "Das Safe-Passage-Programm bietet uns die Gelegenheit, unsere Niederlassung in den USA schnell und unkompliziert anzubinden, indem wir das JD-Edwards- auf ein SAP-System umstellen", erklärt Thomas Sauerland, CIO der VEKA AG. "Damit erleichtern wir unseren Mitarbeitern eine länder- und bereichsübergreifende Zusammenarbeit."

Das Traditionsunternehmen Winkhaus, das seit der Gründung im Jahre 1854 in Familienbesitz ist, gehört mit seinen weltweit rund 2.000 Mitarbeitern zu den großen mittelständischen Betrieben in Deutschland. Winkhaus entwickelt, fertigt und vertreibt Dreh-Kipp-Beschlagtechnik, Steuerungs- und Überwachungssysteme für Fenster, Schließanlagen, Zutrittskontrollsysteme, Sicherheitstürverriegelungen und Systeme für Automation und Handhabungstechnik. Das Unternehmen entschied sich Ende 2004, das vorhandene JD-Edwards-System abzulösen. "Bedingt durch Schwächen in der Funktionalität und der fehlenden Zukunftsperspektive des JD-Edwards-System entschieden wir uns gruppenweit für mySAP ERP", erläutert Josef Brösterhaus, CIO der Winkhaus Gruppe. Zurzeit wird in Projekten die Einführung der SAP-ERP-Lösungen in der ganzen Winkhaus Gruppe vorbereitet.

Zugunsten des Lösungsportfolios SAP for Automotive wird bei Yazaki Europe Limited ein JD-Edwards-System ausgetauscht. Der Automobilzulieferer entschied sich im April 2005, seinen Geschäftsbereich "Bordnetzsysteme" sowie die "Komponentensysteme" komplett auf SAP umzustellen. Rund 1.000 Anwender werden die SAP-Anwendungen nutzen. Mit der Vereinheitlichung der bislang heterogenen IT-Landschaft will das Unternehmen Geschwindigkeit und Flexibilität seiner Geschäftsprozesse steigern. "Ausschlaggebend für die Entscheidung pro SAP for Automotive waren die branchenspezifischen Funktionen und die überlegene Technologie von SAP NetWeaver. Die Lösung deckt unsere Anforderungen komplett ab", kommentiert Dr. Rüdiger Wachendorff, Executive Vicepresident Finance & Administration von Yazaki Europe.

"Oracle war bislang nicht in der Lage zu erklären, wie man das stetig wachsende Produktportfolio langfristig konsolidieren möchte. Nebulöse Ankündigungen über die Produktzukunft werden gerade in der Basis der ehemaligen JD-Ewards- und PeopleSoft-Kunden beklagt, wie unlängst eine Umfrage der Oracle-Applications-User-Group ergab", berichtet RAAD-Consult-Geschäftsführer Nils Niehörster. "RAAD-Consult-Studien in Europa zeigen deutlich: Verlässlichkeit, Planungssicherheit und Stabilität sind Aspekte, die von Kunden der SAP nicht diskutiert, sondern schlicht vorausgesetzt werden. Und seit Jahren verteilen die Anwenderunternehmen für die SAP genau dort absolute Spitzenbewertungen."

"Wir wollen dazu beitragen, dass unsere Kunden ihre IT-Zukunft klar vor Augen haben", erklärt Michael Kleinemeier, Regional President EMEA Central sowie Managing Director SAP Deutschland AG & Co. KG. "Als Partner unserer Kunden übernehmen wir die Verantwortung, einen zuverlässigen und langfristigen Support zu liefern sowie gleichzeitig einen Entwicklungspfad in die Zukunft aufzuzeigen. Das Safe-Passage-Programm eröffnet Unternehmen einen attraktiven Weg in eine neue Lösungsumgebung, mit der sie ihre Geschäftsprozesse kontinuierlich vorantreiben und innovieren können."

Informationen zum Safe-Passage-Programm
Das Safe-Passage-Programm wurde im Januar 2005 als Angebot für Unternehmen gestartet, die neben SAP-Lösungen auch Produkte von PeopleSoft oder JD Edwards einsetzen. Das Programm enthält ein lizensiertes Upgrade auf mySAP ERP oder andere Lösungen der mySAP Business Suite. Außerdem eine Lizenz für SAP NetWeaver sowie die Wartung vorhandener PeopleSoft- und JDE-Systeme. Die Wartungsaufgaben werden weltweit von TomorrowNow übernommen, einem auf PeopleSoft- und JDE-Systeme spezialisierten Dienstleister (vgl. die Pressemitteilungen "SAP bietet Kunden von PeopleSoft und JD Edwards ab sofort langfristige Wartungs- und Integrationssicherheit" vom 19. Januar 2005). Im Juni wurde das Safe-Passage-Programm für kleine und mittlere Unternehmen erweitert (vgl. Pressemitteilung "SAP erweitert Safe-Passage-Angebot auf den Mittelstand" vom 29. Juni 2005). SAP Partner, die sich für das Programm interessieren, erhalten weitere Informationen unter: http://www.sap.com/...

SAP TechEd´05
Die größte Technologiekonferenz zum Thema SAP NetWeaver findet dieses Jahr in vier Städten statt: 21. bis 23. September in Wien/Österreich, 27. bis 30. September in Boston/USA, 5. bis 7. Oktober in Bangalore/Indien und 26. bis 27. Oktober in Tokio/Japan. Dabei erörtern SAP-Kunden, -Partner und -Entwickler gemeinsam, wie Unternehmen ihre IT-Infrastrukturen anpassen können, um Voraussetzungen für Innovation und Wachstum zu schaffen. Unternehmen, die mit mehr als drei Personen an der TechEd teilnehmen, erhalten eine zusätzliche Registrierung kostenlos. Weitere Informationen zum SAP Enterprise Service Forum und zur SAP TechEd´05 unter: www.enterpriseservicesforum.com sowie www.sapteched.com

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