SAP BusinessObjects stellt auf der GRC 2009 neue Anwendungen vor

SAP hilft Unternehmen, Risiken innerhalb der Lieferkette zu minimieren

(PresseBox) (Las Vegas, ) Der gegenwärtige wirtschaftliche Abschwung, die zunehmend komplexen globalen Geschäftsbedingungen sowie die strenger werdenden internationalen Richtlinien stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Ein besonderer Risikofaktor ist hier die Lieferkette. Daher müssen Unternehmen Wege finden, diese Risiken besser zu steuern. Um Kunden bei diesem Unterfangen zu unterstützen, hat SAP heute eine neue Version von SAP BusinessObjects Global Trade Services angekündigt. Diese Anwendung ist mit der SAP BusinessObjects Risk Management Anwendung integriert. Beide gehören der Lösungsfamilie SAP BusinessObjects governance, risk, and compliance (GRC) an. Diese neu zusammengestellte Anwendung automatisiert die Einhaltung von Richtlinien für eine Reihe von Handelsprozessen, zum Beispiel in den Bereichen Logistik und Auftragsausführung. Auf diese Weise unterstützt sie Kunden dabei, Risiken innerhalb ihrer Lieferkette einfacher, schneller und effektiver zu identifizieren und zu verringern. Die Ankündigung erfolgte auf der GRC 2009 Konferenz, die vom 17. bis zum 20. März in Las Vegas stattfindet.

"Lieferketten haben in den vergangenen Jahren an strategischer Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig sind sie aber auch zunehmend mit Risiken behaftet", stellt Mark Smith, CEO und EVP Research, Ventana Research, fest. "Die Globalisierung schreitet weiter voran. Unternehmen erschließen neue Märkte und erweitern ihr Partner- und Lieferantennetzwerk. Es ist daher unerlässlich, einen besseren Einblick in die zunehmend komplexen Lieferketten weltweit zu gewinnen. Lösungen von Anbietern wie SAP helfen Kunden dabei, diese Transparenz zu erlangen und mögliche Risiken zu identifizieren, bevor sie zum Problem werden. Somit erhöhen sie die Leistungsfähigkeit ihrer Lieferkette."

Durch die Nutzung von SAP BusinessObjects Global Trade Services zusammen mit SAP BusinessObjects Risk Management erhalten Kunden aktuelle Informationen über die Logistikkette und den Auftragsstatus, wie beispielsweise zu Lieferanten- und Kundenservice, grenzüberschreitendem Handel sowie der Erfüllung internationaler Handelsvorschriften. Der unmittelbare Zugang zu Informationen ermöglicht es Mitarbeitern, bessere Maßnahmen und Strategien zur Risikominimierung zu entwickeln. Auf diese Weise kann die Zeit zwischen Bestelleingang und Auslieferung verkürzt werden.

Darüber hinaus können mit der neuen Lösung quantifizierbare Risikoindikatoren (Key Risk Indicators, KRI) festgelegt werden, die alle Aspekte eines Auftrags überwachen und abwägen. Sie bewerten des Weiteren die finanziellen Auswirkungen verschiedener Risikofaktoren und zeigen den Einfluss dieser Risiken auf das Geschäftsergebnis auf. Sollten Risikofaktoren eintreten, die zur Folge haben, dass beispielsweise Aufträge nicht rechtzeitig oder in komplettem Umfang ausgeführt werden können, wird der Kunde automatisch benachrichtigt und kann entsprechend handeln.

Mit Hilfe der beiden Anwendungen können Kunden feststellen, ob ihre Lieferanten Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte (ZWB) sind. Dies bedeutet, dass die Geschäftstätigkeit der Lieferanten nach den Standards des internationalen Handels als transparent und sicher zertifiziert ist. Sollten dennoch Probleme entstehen, wird SAP BusinessObjects Risk Management die Kunden darauf hinweisen. Dadurch wird die Möglichkeit einer Unterbrechung der Lieferkette minimiert und der Warenfluss durch Häfen auf der ganzen Welt beschleunigt.

"Die Risiken innerhalb der Lieferkette zu minimieren ist weltweit eine der größten Herausforderungen für Unternehmen geworden und ohne eine umfassende und vorausschauende Vorgehensweise können diese Risiken außer Kontrolle geraten", sagt Narina Sippy, Senior Vice President & General Manager, Governance, Risk and Compliance bei SAP. "SAP hat erkannt, dass die Fähigkeit eines Unternehmens seine Geschäftsziele zu erreichen, von der Möglichkeit abhängen kann, Risiken zu identifizieren und zu minimieren. Mit den Lösungen von SAP BusinessObjects können Kunden diese Risiken besser kontrollieren und korrigieren, und somit risikobewusste Geschäftsstrategien entwickeln."

SAP AG

Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, mit denen Firmen jeder Größe und in über 25 Branchen ihre Geschäftsprozesse auf Wachstum und Profitabilität ausrichten können. SAP-Anwendungen sind bei über 82.000 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. Gegründet 1972, ist SAP heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 11,6 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 51.500 Mitarbeiter, davon mehr als 15.500 in Deutschland. SAP ist an mehreren Börsen gelistet, darunter an der Frankfurter Börse und dem New York Stock Exchange (NYSE: SAP). Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com

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