KiWi. Die neue Open Source-Plattform für smarte Social Media-Anwendungen

(PresseBox) (Wien/Salzburg, ) Im Rahmen der Kiwi-Release-Party im Wiener Planetarium wurde KiWi präsentiert: Eine neue smarte Open Source-Plattform, die in Folge das Online-Leben der Anwender signifikant verbessern wird.

Die neue Open Source-Plattform namens KiWi bietet Features an, die man für Social Media-Applikationen im Internet und Intranet benötigt: Semantisches "Taggen" (das Versehen eines Begriffs mit einem assoziativen "Label"), Verlinken, Kommentieren und vor allem "Smart Services" wie intelligentes Suchen, Referenzieren, Feedback und Reputationssysteme (in diesen Systemen haben Nutzer die Möglichkeit, Bewertungen von Personen, Beiträgen oder von Produkten vorzunehmen) etc.

Kurz gesagt: Es geht um zukünftige Anwendungswerkzeuge, die unser aller Online-Leben enorm erleichtern werden. Dazu muss das Web intelligenter gemacht werden.

Die Entwicklung

Kiwi geht aus dem EU FP7 Projekt: KiWi - Knowledge in a Wiki hervor - siehe: http://www.kiwi-project.eu (Hinweis: The research leading to these results has received funding from the European Community's Seventh Framework Programme (FP7/2007-2013) under grant agreement No. 211932.)

Das Projekt hatte als 3-Jahres-Forschungs- und Entwicklungs-Projekt begonnen (KiWi stand für Knowledge in a Wiki), wurde teilfinanziert durch das 7. Rahmenprogramm der EU. Motiviert von den frühen Ergebnisse beschlossen die sieben Partner aus Forschung und Industrie im Laufe des Projekts, dieses darüber hinaus weiterzuentwickeln und den Prototyp einer Open Source-Entwickler-Plattform - die Version 1.0 - zur freien Verfügung zu stellen.

Mit Hilfe neuer Semantic Social Software Services erhalten Anwender die Möglichkeit, ihr Wissen wesentlich leichter und bequemer zu teilen und zu integrieren. Verschiedene Inhalte - in allen möglichen Darbietungsformen - können im Anschluß an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Social Media ist mehr als ein Hype rund um Facebook, Twitter und Konsorten. Hinter den smarten Anwendungsentwicklungen stehen Forscher und Experten, die sich damit beschäftigen, was User wollen und brauchen (werden), wie man Bedürfnisse im besten Sinne umsetzt und dabei Wissen lukriert.

Bei der Pressekonferenz und den anschließenden Präsentationen demonstrierten hochkarätige internationale Experten aus Forschung und Entwicklung wie offene Informationssysteme, das Teilen von Wissen und soziale semantische Anwendungen die Zukunft des Arbeitens im Netz und am Arbeitsplatz verändern werden.

Ross Gardler, Vice President of Community Development bei der The Apache Software Foundation (Die Foundation unterstützt eine breite weltweit agierende Community von Entwicklern bei Projekten, die auf Open Source Software basieren, Anm.): "Der Ansatz der Open Source Software Entwickler mit seiner Philosophie der Offenheit und der Schubkraft einer großen differenzierten Community ist der ideale Rahmen, um semantische Technologien für Unternehmen und offene Informationssysteme zu entwickeln".

Sebastian Schaffert, Head of knowledge and media technologies group (KMT) at Salzburg Research: "KiWi ist eine einheitliche Plattform gebündelter semantischer Technologien, mit deren Hilfe verschiedene Gruppen von Wissensarbeitern soziale semantische Applikationen für ihre eigenen Bedürfnisse generieren können. Die kollaborative Zusammenarbeit der verschiedensten Entwickler und deren unterschiedliche Bedürfnisse helfen uns, dass Informationen in komplexen Umfeldern aussagekräftiger und sinnvoller werden".

Peter Reiser, internationaler Experte in Knowledge and Community Technologies, ist Chef-Software-Entwickler bei Oracle, vormals Sun: "Echtzeit-Datenerfassung und das Teilen von Wissen ist heutzutage für den Unternehmenserfolg von essentieller Bedeutung. Sun/Oracle nimmt am Kiwi-Projekt teil um derzeitige Wissensmodelle in zahlreichen Bereichen auszubauen: Metadaten, Suche, "social feedback-loops" und mehr. Die hochentwickelten semantischen und "Social Media"-Technologien werden auf der Kiwi-Plattform zur Verfügung gestellt, sodass alle Teilnehmer der Community dementsprechend beitragen und davon profitieren können".

Snow Camp: Codieren und Skifahren in den Salzburger Alpen

Ein dreitägiger Event der im Wortsinn beschwingten Art bietet das KiWi-Team Entwicklern und engagierten Anwendern im Februar 2011 - erste Karten dafür gab es bei der Release-Party im Planetarium: Teilnehmer haben die Möglichkeit, mit dem Kernteam des KiWi-Teams an einem noch zu definierenden Projekt zusammenzuarbeiten. Daneben wird es ausreichend Zeit geben, vom erfahrenen Kiwi-Team Snowboard- und Ski-Tricks zu lernen und auch die heimische Ski-Party-Szene kennenzulernen. Anreise, Aufenthalt und Ski-Pässe werden gratis zur Verfügung gestellt.

Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH

Die Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research ist erste Adresse für wirtschaftsorientierte Forschung und Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Neue Medien. Unter der Geschäftsführung von Univ.-Doz. Dr. Siegfried Reich bietet ein interdisziplinäres Team, bestehend aus rund 60 Wissenschafter/-innen aus den Fachbereichen Informatik und Natur- und Geisteswissenschaften, international anerkanntes Know-how und technologische Kompetenz unter einem Dach. Salzburg Research forscht in den Forschungsthemen e-Tourismus, e-Health, Wissens- und Medienmanagement, intelligente Mobilität sowie zuverlässige Netzwerktechnologien.

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