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Forschung als Ferialjob - Praktikum Forschung begeistert für Wissenschaft und Technik

(PresseBox) (Salzburg, ) Kaffee kochen, Kopieren, Jause holen - für viele Schüler/-innen gehört das zum Ferialjoballtag dazu. Nicht aber für die 10 "Talente entdecken"-Praktikant/-innen bei Salzburg Research. Sie konnten durch die vom BMVIT geförderten Innovationspraktika einen Monat lang in die Welt der Wissenschaft und neuen Technologien eintauchen und erste Erfahrungen als Forscher/-innen machen. Besonders begeisterte die Schüler/-innen zwischen 15 und 19 Jahren das selbstständige Mitarbeiten an aktuellen Projekten in den Forschungsbereichen der Intelligenten Mobilität und der Wissens- und Medientechnologien (semantischen Web, soziale Netzwerke, wie Facebook, Flickr, etc.).

Forscher für einen Monat

Die Forschungsgesellschaft Salzburg Research ermöglicht Schülerinnen und Schülern zwischen 15 und 19 Jahren ein Praktikumsmonat lang in die Welt der angewandten Forschung einzutauchen. Die vom BMVIT durch die Initiative "Talente entdecken" unterstützten Innovationspraktika bieten jungen Menschen die Möglichkeit Forschung und technologische Entwicklung kennen zu lernen und dabei ihre unentdeckten Potenziale zu entdecken. "Nachwuchs wird gerade im Bereich der neuen Technologien gesucht. Um Begeisterung für Informatik und Naturwissenschaft zu wecken ist es wichtig, interessante Schnuppermöglichkeiten anzubieten. Das Praktikum ist hierzu ein erfolgreiches Modell - den Alltag eines Forschers kennenzulernen, hat schon manche Berufsperspektive entstehen lassen", so Salzburg Research Geschäftsführer Univ.-Doz. Dr. Siegfried Reich. Dieser etwas andere Ferialjob bei Salzburg Research begeisterte heuer insgesamt zehn Nachwuchsforscher/-innen, davon insgesamt 3 Nachwuchsforscherinnen.

Mitarbeit in aktueller Forschung - Transportoptimierung und Social Media

Das Eingebundensein in das jeweilige Forschungsteam und auch die Mitarbeit in bestehenden Forschungsprojekten wird bei Salzburg Research hochgeschrieben. Die insgesamt zehn Nachwuchsforscher/-innen, die ihr Praktikum zwischen Anfang Juli und Ende August bei Salzburg Research absolvierten, erhielten erste Einblicke in die Forschungsbereiche der Intelligenten Mobilität und des Wissens- und Medienmanagements. So beschäftigte sich z.B. Bernhard Radlinger, Maturant des Christian Doppler Gymnasiums Salzburg (18) unter der Leitung von Dr. Günter Kiechle mit Flottendispositionssystemen, die später in der Routenplanung dafür sorgen, dass Fahrzeuge effizienter eingesetzt werden können: "Ich beschäftigte mich während meines Praktikums mit dem Testen und Vergleichen von Routing-Diensten. Ich erfuhr einiges über das Kürzeste-Wege-Problem und weitere komplexere Tourenplanungsprobleme", so der begeisterte Maturant. "Zuerst recherchierten wir in facheinschlägiger Literatur, im Internet und erfuhren einiges ebenfalls in Gesprächen mit den Mitarbeitern von Salzburg Research. Anschließend führten wir zahlreiche Messungen mit zwei verschiedenen Online-Routing-Diensten durch, sammelten die Daten und interpretierten das gesammelte Material", beschreibt Bernhard Radlinger seine Praktikumstätigkeit. "Für mich persönlich am interessantesten war es den Arbeitsalltag als Forscher/-in selbst mitzuerleben und diese Erfahrungen werden nicht zuletzt meine Studienauswahl beeinflussen. So erwiesen sich viele Vorurteile gegenüber Computerwissenschaften als falsch: Informatik findet nun mal nicht im stillen Kämmerlein statt, sondern Vernetzung und Koordination ist gerade in dieser Sparte besonders wichtig", fasst Radlinger seine Erfahrungen zusammen.

Angewandte Forschung als Arbeitsplatz

In Österreich ist es dringend notwendig junge Menschen langfristig und systematisch für die Forschung und Technik zu begeistern. Angesichts der geringen Anzahl an naturwissenschaftlichen Absolvent/-innen, bzw. speziell des Fachbereichs Informatik, ist es oftmals schwer, geeignete Mitarbeiter/-innen zu finden. Geschäftsführer Reich: "Gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiter sind in Österreich und besonders in Salzburg selten. Die Herausforderung besteht darin, Studenten und Absolventen zu finden, die in der Forschung up to date sind und auch betriebswirtschaftliches Verständnis mitbringen. Gute Kenntnisse im Bereich des Softwareengineering sind für uns ebenso notwendig, um schnell in den Arbeitsprozess einsteigen zu können. Wir sind offen für Bewerbungen zu Langzeitpraktika".
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