10 Jahre Salzburg Research

Erfolgsbilanz und Ausblick auf Salzburg Research 2.0

(PresseBox) (Salzburg, ) Umsatz um 60% gesteigert, qualitatives und quantitatives Mitarbeiterwachstum, Anzahl der Forschungsprojekte versechsfacht, internationale Auszeichnungen und industrienahe Nachwuchsschmiede für die Region - eine erfolgreiche Bilanz, welche die Salzburg Research als Landesforschungsgesellschaft anlässlich ihres 10. Geburtstags vorweisen kann.

Eigentümer, Aufsichtsrat und Geschäftsführung sehen die Zukunft der Forschungs-gesellschaft in ganzheitlichen Branchenlösungen, der verstärkten Entwicklung maßgeschneiderter Softwaretechnologien und einer thematischen Fokussierung auf die Themen Verkehr, Gebäudeautomatisierung und Gesundheit. Weiters setzt das Unternehmen in den nächsten Jahren verstärkt auf den Einsatz von Netzwerken und Communitys - sowohl in der Verbreitung als auch in der Entwicklung neu entwickelter Softwarelösungen.

Salzburg Research - starke Unternehmensentwicklung
Vor zehn Jahren entstand aus einem 1996 gegründeten Verein zur Abwicklung von Forschungsprojekten und IT-Schulungen die Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research. Ziel des Eigentümers (seit 2000: 100% Land Salzburg) war es in der Region einen forschungskompetenten Partner für Unternehmen zu positionieren und dadurch den Technologie- und Wirtschaftsstandort Salzburg zu stärken. "Salzburg Research hat sich in den 10 Jahren ihres Bestehens zu einem unverzichtbaren Fixpunkt in der Technologielandschaft Salzburg entwickelt. Die Auftragsforschung mit regionalen Leitbetrieben sowie kleinen und mittleren Unternehmen wächst rasant und man tritt europaweit als kompetenter Forschungspartner in Forschungsprogrammen auf. Das bringt uns in diesem Zukunftsbereich internationale und nationale Anerkennung", ist der ressortzuständige Wirtschaftsreferent und Landeshauptmannstellvertreter Dr. Wilfried Haslauer stolz auf Salzburg Research.

Die Forschungsgesellschaft sollte ihren Beitrag zu einem wirtschaftsstarken Unternehmensstandort leisten, aber die Region Salzburg auch international im technologischen Forschungssektor bekannt machen. Kundenorientiert, industrienah und als starker Netzwerkpartner sollte die Salzburg Research erfolgreich sein. "Diesen Vorgaben wurden die Forscher mehr als gerecht. Wir können heute mit Fug und Recht sagen, dass der Weitblick, eine eigene, unabhängige und landeseigene Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft zu gründen, sich bezahlt macht - Salzburg Research unterstützt Unternehmen in der Region, sichert für viele Salzburgerinnen und Salzburger Arbeitsplätze und ermöglicht weltweite Karrieren für junge Expertinnen und Experten. Forschung wird so zum Kapital - für die Menschen, für unsere Wirtschaft und für unser Land", so LH-Stv. Haslauer.

Der strategische Erfolg wird auch in den Bilanzzahlen (vgl. 2000 zu 2009) erkennbar: Der Jahresumsatz konnte um über 60% gesteigert werden, die Einnahmen aus der Auftragsforschung wurden verdoppelt, die Anzahl der Projekte (international, national, regional) versechsfacht werden; auch die Arbeitsplätze konnten stetig ausgebaut werden. Geschäftsführer Univ.-Doz. Dr. Siegfried Reich: "Die stete Ausrichtung auf den Europäischen Forschungsraum, die kontinuierliche Fokussierung auf den Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien als auch die Orientierung an den Klein- und Mittelbetrieben führten uns zu einem konstanten betriebwirtschaftlichen als auch thematischen Unternehmenserfolg".

Vom Verein zur Forschungsgesellschaft
1996 ging aus der Synergie des Telekom Research Centers der Fachhochschulstudiengänge und dem Institut für Informationsökonomie und neue Medien der Verein Techno-Z Forschungs- und Entwicklung Gmbh unter der Leitung von Prof. Dr. Peter A. Bruck hervor. Die Ausrichtung damals konzentrierte sich vorrangig auf die Abwicklung von Forschungsprojekten und IT-Schulungen. "Bereits damals waren die Forschungsthemen interdispiziplinär und breit gefächert", weiß Aufsichtsratsvorsitzender KommR. Dr. Bernd Petrisch. "Die Forschungseinrichtung expandierte stark und wurde im Jahr 2000 vom Land Salzburg zu 100 % übernommen", berichtet Petrisch über die damalige Gründerzeit.

Als außeruniversitäre Forschungsgesellschaft Salzburg Research wurde die Landesforschungsgesellschaft so in den Themen Neue Medien, e-Tourismus, Geoinformationssysteme für mobile und web-basierte Anwendungen, Wissens- und Medienmanagement, zuverlässige Netzwerktechnologien als auch das kürzlich gestartete Themenfeld e-Health über die regionalen Grenzen bekannt. "Diese breite Themenfächerung stärkte in den letzten 10 Jahren den Wirtschaftsstandort Salzburg sehr - die Zusammenarbeit mit namhaften Unternehmen wie Atomic Austria, Red Bull, dem ORF, den Salzburger Nachrichten sowie Startups wie Mobilizy oder Tripwolf u.v.m. waren auch für den Erfolg des Unternehmens Salzburg Research wesentlich. Auch die Gründung der beiden sehr erfolgreichen unternehmensnahen Kompetenzzentren Salzburg NewMediaLab für neue Medien und e-Motion - für die Sport, Freizeit und Tourismusbranche waren ein voller Erfolg", so Petrisch weiter.

Seit 2000 begleitet Dr. Petrisch als Aufsichtsratsvorsitzender und Stv. Vorsitzender die Entwicklung der Forschungsgesellschaft von Beginn an und weiß viel über die Entwicklung des Technologie-Sektors zu berichten: "Salzburg zu einem überregional technologisch starken Wirtschaftsraum zu machen - mit dieser Intention erbaute man im Jahr 1988 das Techno-Z in Itzling. Im Vordergrund standen drei strategische Ziele: die technische Infrastruktur für die Wirtschaft zugänglich zu machen, durch einen gemeinsamen Standort zu vernetzen und gemeinsam an Innovationen zu forschen. 20 Jahre später wurde daraus das Projekt Science:City:Salzburg entwickelt: der Standort mit den Fachbereichen der Universität Salzburg, dem Institute der Akademie der Wissenschaften und den Firmen ist ein idealer Nährboden für Salzburg Research".

10 Jahre digitale Zukunftsschmiede
Parallel zum technologischen Fortschritt im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und Neuen Medien entwickelten sich auch die Forschungsschwerpunkte von Salzburg Research im Themenbereich "Future Internet". "Wir forschen für die Zukunft - das bedeutet für uns thematisch im Bereich des Future Internet. Das Ziel seit unserer Gründung ist Salzburg zu einer der führenden informations- und wissensbasierten Regionen in Europa zu machen", so Salzburg Research Geschäftsführer Univ.-Doz. Dr. Siegfried Reich über die Mission hinter der Erfolgsgeschichte Salzburg Research.

Die thematische Entwicklung der heute insgesamt vier Forschungslinien, zwei industrienahen Kompetenzzentren und dem neuen Forschungsschwerpunkt e-Health zeigt sich in einem starken quantitativen und qualitativen Wachstum - sowohl für das Unternehmen Salzburg Research als auch für das Forschungsfeld "Future Internet": Die Anzahl der Forschungsaufträge konnte versechsfacht, das Volumen der Forschungstätigkeit bei internationalen, nationalen und regionalen Projekten verdoppelt werden. Die erfolgreiche Auftragslage führte auch zu einem 9% Wachstum der Mitarbeiter.

"Unser Kapital ist unser Team. Ein Umfeld zu schaffen, in dem unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Kreativität und Professionalität einbringen können, ist unbedingt notwendig - und dies geht vielfach über das monatliche Entgelt hinaus: wie beispielsweise die Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das Stärken des Teamgeist, die Unterstützung bei der Entwicklung neuer Ideen sowie die Möglichkeit zur Weiterbildung und Weiterentwicklung", betont Reich die Bedeutung eines wertschätzenden Arbeitsklimas für qualitative Höchstleistungen.

Nachwuchsschmiede - Transfer in die Wirtschaft

"Wir sind auch stolz in unserer Aufgabe als Nachwuchsschmiede in den 10 Jahren über 100 Diplomanden und Dissertanten bei ihren wissenschaftlichen Forschungsarbeiten begleitet zu haben" so Geschäftsführer Reich. Einige der wissenschaftlichen Arbeiten wurden auch ausgezeichnet: Den OCG (Österreichische Computer Gesellschaft) Preis für die beste FH-Diplomarbeit erhielten im Jahr 2005 DI (FH) Roland Kwitt für seine Arbeit "Neue Verfahren zur Anomalie-Erkennung in IP-Netzen" und 2009 DI (FH) Thomas Weiß zum Thema "BACnet real time" - beide wurden dabei von Prof. Dr. Ulrich Hofmann - Forschungslinienleiter ANC - Advanced Networking Center und Professor an der FH Salzburg betreut. DI (FH) Dr. Manfred Bortenschlager gehörte 2003 sogar zu den drei besten österreichischen Fachhochschulabsolventen und erhielt für seine Diplomarbeit zum Thema "Peer-to-peer Anwendungen" den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Diese Auszeichnung wurde 2003 zum ersten Mal für herausragende Diplomarbeiten an Fachhochschulen vergeben.

Mit der internationalen, wissenschaftlichen Ausrichtung des Unternehmens verfügen die Mitarbeiter/-innen von Salzburg Research über umfangreiches marktorientiertes Wissen und hochqualifizierte Kompetenzen im Bereich der technologischen Forschung und Entwicklung.

Mögliche Arbeitsfelder sind breit gefächert - einerseits sind Top-Positionen in der Wirtschaft denkbar, zum anderen ist auch der Weg in die Wissenschaft - Lehre und Forschung in Universitäten und Fachhochschulen - möglich. Und natürlich bietet sich auch die Option der Selbstständigkeit, d.h. die Verwirklichung der ganz persönlichen Ideen und Vorstellungen. "Zwei Drittel unserer ehemaligen Mitarbeiter wechselten in die Wirtschaft, ein Drittel konnten Fuß in der Lehre und Forschung fassen, wie beispielsweise DI (FH) Roland Kwitt, der als Universitätsassistent in Salzburg an der Computerwissenschaft lehrt", so Reich zusammenfassend.

Salzburg Research als internationales Sprungbrett
Zwei Erfolgssprünge zweier Mitarbeiter der Salzburg Research in die Wirtschaft ereigneten sich erst kürzlich. DI (FH) Dr. Manfred Bortenschlager wechselte im April 2010 zum internationalen Großkonzern Samsung Mobile mit Sitz in London. In seiner neuen Funktion als Leiter der Forschung & Entwicklung für mobile Anwendung ist er als technischer Produktmanager für die Einführung und Lancierung einer neuen Software Plattform zuständig. DI Rolf Sint wechselte im September 2010 zum internationalen Unternehmen Swarovski. Als Application Consultant ist er in einer beratenden Schnittstellenfunktion zwischen Management und Entwicklung tätig. Besonders die Themenorientierung von Salzburg Research und das breite Aufgabenspektrum (Projektleitung, Forschungsarbeiten, Ausbildung) qualifiziert die Mitarbeiter/-innen für gut bezahlte Positionen im In- und Ausland. "Wir verlieren mit einem Weggang unserer Mitarbeiter/-innen natürlich wertvolle Ressourcen, sind aber natürlich sehr stolz, dass ehemalige Mitarbeiter unserer Nachwuchsschmiede - sozusagen made by Salzburg Research - erfolgreiche Wege in der Wirtschaft gehen", ist Geschäftsführer Reich stolz auf die Chance seines Mitarbeiters.

Die Zukunft: Branchenlösungen, Communitys, neue Technologien
Salzburg Research orientiert sich nach einer soliden und starken, zehnjährigen Geschäfts- und Unternehmensentwicklung an ganzheitlichen Branchenlösungen sowie an der verstärkten Fokussierung auf die Themen Verkehr, Gebäudeautomatisierung und Gesundheit. Geschäftsführer Reich zur Zukunft der Forschungsgesellschaft: "Wir sehen unsere Zukunft in der verstärkten Entwicklung von neuen Software-Technologien bzw. Software-Lösungen für ganze Wirtschaftsbranchen. Bislang lag unser Fokus auf Individuallösungen für einzelne Unternehmen. Gerade im IKT-Bereich sind Unternehmen jedoch oftmals mit technologischen Herausforderungen konfrontiert, die zugleich Problemstellungen einer gesamten Branche sind. Wir möchten zukünftig verstärkt Basislösungen zur Verfügung stellen, die einzelnen Unternehmen einer Branche die Möglichkeit geben sich selbst maßgeschneiderte Anwendungen zu entwickeln. So gelingt es uns die Region flächendeckend mit technologischem Fortschritt aufzubauen und zu unterstützen", sagt Reich.

Dabei nutzt die Landesforschungsgesellschaft Communitys und Netzwerke: "Um möglichst schnell zu gut einsetzbaren Lösungen zu kommen, setzen wir in den nächsten Jahren verstärkt auf den Einsatz von Netzwerken und Communitys - sowohl in der Verbreitung als auch in der Entwicklung neu entwickelter Softwaretechnologien. Dies ermöglicht uns eine einzigartige Effizienz", so Reich weiter.

Die Landesforschungsgesellschaft arbeitet im Moment gerade an einem neuen Forschungsprojekt zur Optimierung der Mobilität in Städten und auf Reisen. Mit einer eigens entwickelten Anwendung wird es möglich sein, dass Menschen ihre Reisezeiten mitprotokollieren und auf einem allgemein und frei zugänglichen Server zur Verfügung stellen. Die Wahl der Fortbewegung ist dabei beliebig wählbar - ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto. Der Nutzen liegt darin, dass über diese Plattform alle Reisenden ihre Routen aufgrund tatsächlicher und aktueller Reisezeiten gestalten können.

"Die Zukunft der Salzburg Research sehe ich in den nächsten 10 Jahren verstärkt in der Entwicklung solcher optimierender Softwaretools bzw. in der Entwicklung übergreifender Tools, unabhängig vom Auftraggeber - orientiert an Salzburgs Wirtschaftsbranchen", so Geschäftsführer Siegfried Reich abschließend.

Ausblick des Eigentümers
Aus Sicht von Landeshauptmann-Stv. Wilfried Haslauer ist Forschung unerlässlich für die Wettbewerbsfähigkeit der Salzburger Unternehmen und damit auch für die Arbeitsplätze im Land. "Besonders freut mich, dass immer mehr Salzburger Unternehmen die Chance nutzen, ihre Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen zu verstärken, um sich für die Zukunft zu rüsten. Dabei nutzen sie immer mehr das Know-how der Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research. Das zeigt, dass Salzburg Research auf einem innovativen Weg ist und Problemstellungen der Wirtschaft in ihren Forschungsarbeiten aufgreift" so LH-Stv. Haslauer stolz.

"Zukünftig planen wir als Land Salzburg auch eine Reihe von Projekten im Bereich intelligente Verkehrssysteme. Um den Betrieb der dort entwickelten Systeme aufrecht erhalten zu können und den erarbeiteten Innovationsvorsprung beibehalten zu können, wird gemeinsam mit der Salzburg Research das Projekt ITS Austria West gestartet", sagt Dr. Haslauer.

Das Land Salzburg wird hier eine Organisationseinheit gründen, welche in Zukunft alle Belange der Verkehrstelematik des Landes Salzburg abwickelt und die dazu benötigten Systeme betreibt. Ein Beispiel wäre hier die Darstellung einer bundeslandweiten Echtzeit-Verkehrslage, welche die Basis für eine dynamische Verkehrsauskunft bilden wird. "Die Partnerschaft mit der Salzburg Research verspricht durch die langjährige ITS Projekterfahrung weiteren Know-how Zuwachs und weitere innovative Projekte zum Thema Verkehrstelematik in Salzburg", so der zuständige Wirtschafts- und Verkehrsreferent Haslauer.

Salzburg. Standort Zukunft. - Informieren. Diskutieren. Mitgestalten
Als wesentlicher innovativer "Player" im Land werde Salzburg Research auch eine wichtige Rolle bei der Erstellung eines neuen wirtschaftspolitischen Programms für Salzburg spielen. Unter dem Titel "Salzburg. Standort Zukunft." hat Wilfried Haslauer die Entwicklung eines wirtschaftspolitischen Programms in die Wege geleitet, das unter breiter Beteiligung aller interessierten Personen zukunftstaugliche Strategien aber auch konkrete Vorschläge für kurz- bis mittelfristig umsetzbare wirtschaftspolitische Maßnahmen erarbeiten wird. Der Auftakt dazu findet am Mittwoch, 3. November 2010 von 19.00 - 21.00 Uhr in der Universität Mozarteum mit einer großen Veranstaltung statt.

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