Der schnellste Vorleser

Deutsches Museum erhält Lesegerät für Genome

(PresseBox) (Penzberg, ) Viel ist derzeit über den Engländer und seine Wissenschaftlichen Arbeiten in den Medien zu lesen. Charles Darwin wird in diesem Jahr gefeiert, der vor 200 Jahren geboren wurde und mit seiner bahnbrechenden Evolutionstheorie die Grundlagen für die moderne Biologie geschaffen hatte. Freilich dauerte es noch über ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung "Die Entstehung der Arten" bis auch die molekularen Grundlagen soweit bekannt waren, um seine Theorien untermauern zu können. Was hätte er wohl von dem revolutionären Gerät gehalten, das in nur wenigen Wochen komplette Genome bis zu 1000 Mal schneller lesen kann als bisherige Instrumente?

Szenenwechsel nach München. Das Deutsche Museum bereitet eine völlig neue Ausstellung rund um die aktuellste Technik in den Naturwissenschaften vor. Gerade wird hier ein modernes Forschungslabor der Biowissenschaften nachgestellt. Was dort nicht fehlen darf, ist ein 454 Sequenziergerät der ersten Generation. Der technische Fortschritt vollzieht sich auf diesem Gebiet nahezu im Zwei-Jahres-Rhythmus! Das Instrument liest mit einer völlig neuen Technologie und wesentlich schneller als andere Systeme die Erbinformation jeglicher Spezies. Und das auch noch viel genauer als bisherige Verfahren dazu in der Lage waren. Thomas Baier, Leiter Global Marketing von Roche Applied Science, überbrachte einen 454 Sequencer für die Ausstellung und sagte: " Ich freue mich, dass wir über das Deutsche Museum die Gelegenheit haben, eines unserer innovativen Life Science Produkte einer großen Besucherzahl zugänglich zu machen. Das aktuelle Beispiel zur Sequenzierung des Neandertaler Genoms schlägt eine leicht verständliche Brücke zum Nutzen diese Gerätes für die medizinische- und biotechnologische Forschung." Der Generaldirektor des Deutschen Museums, Professor Wolfgang Heckl, sieht den Auftrag des Deutschen Museums darin, technische Entwicklungen für die Besucher leichter nachvollziehbar zu machen. Es sei schon Museumsgründer Oskar von Millers Wunsch gewesen, Menschen direkt am Objekt mit den Komponenten von technischen Errungenschaften vertraut zu machen. Über den Dialog mit ihren Besuchern werde die neue Ausstellung diesem Urgedanken nachkommen.

Roche Diagnostics Deutschland GmbH

Roche mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist ein global führendes, forschungsorientiertes Healthcare-Unternehmen in den Bereichen Pharma und Diagnostika. Als weltweit grösstes Biotech-Unternehmen trägt Roche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die der Früherkennung, Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität von Menschen bei. Roche ist der weltweit bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika sowie von Krebs- und Transplantationsmedikamenten, nimmt in der Virologie eine Spitzenposition ein und ist ferner auf weiteren wichtigen therapeutischen Gebieten aktiv, darunter Autoimmun-, Entzündungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Zentralnervensystems. 2008 erzielte die Division Pharma einen Umsatz von 36,0 Milliarden Franken und die Division Diagnostics Verkäufe von 9,7 Milliarden Franken. Roche unterhält Forschungs- und Entwicklungskooperationen und strategische Allianzen mit zahlreichen Partnern - hierzu gehören auch Mehrheitsbeteiligungen an Genentech und Chugai - und hat 2008 knapp 9 Milliarden Franken in die Forschung und Entwicklung investiert. Roche beschäftigt rund 80 000 Mitarbeitende. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.roche.com.

Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland an den beiden Standorten Mannheim und Penzberg über 11.000 Mitarbeitende (www.roche.de).

Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.

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