Neue Gehäusetechnik für Stromladestationen

Zukunftsmarkt Elektromobilität

(PresseBox) (Herborn, ) Bis zum Jahr 2020 sollen auf den Straßen in Deutschland und Frankreich Elektrofahrzeuge im Straßenbild keine Seltenheit mehr sein. Voraussetzung dafür ist eine flächendeckende Infrastruktur mit leistungsstarken und standardisierten Stromladestationen. Rittal stellte auf der Hannover Messe 2010 seine neu entwickelte Ladesäule zum "Betanken" von Elektroautos vor.

Deutschland und Frankreich sollen zu Leitmärkten der Elektromobilität in Europa werden. Das ist das erklärte Ziel beider Staaten. Damit der Verbraucher Elektrofahrzeuge überhaupt als ernsthafte Alternative zu heutigen Antriebssystemen wahrnimmt, ist eine flächendeckende Infrastruktur mit standardisierten Stromladestationen erforderlich. Das heißt, sowohl der elektrotechnische Aufbau und die Funktionen als auch die Ladestation und damit die Gehäusetechnologie sind zu vereinheitlichen.

Hier kann Rittal auf seine langjährigen Erfahrungen in der Entwicklung von Gehäusen zurückgreifen. Die ersten Konzepte für diese Anwendung hat das Unternehmen bereits im vergangen Jahr präsentiert. Auf der diesjährigen Hannover Messe stellte Rittal nun eine modular aufgebaute Stromtankstelle vor. Das doppelwandige Gehäuse in den Abmessungen 1300x300x250 (BxHxT) mm besteht innen aus Edelstahl und außen wahlweise aus Edelstahl oder Aluminium. Hinzu kommen ein Rammschutz sowie eine optionale Gehwegbeleuchtung. Darüber hinaus sind LEDs für die Betriebsanzeige und zur Beleuchtung der Steckerplätze integriert. Die Schutzart der neuen Ladestation ist IP 54.

Der Aufbau des elektrischen Ladesystems ist wahlweise 1- oder 3phasig für 16 bis 63 A ausgelegt. Als Überwachungs- und Schutzeinrichtungen sind für jeden Ladepunkt elektronische Wirkleistungszähler beziehungsweise Fehlerstromschutzschalter integriert. Auch die Einspeisung über den Netzanschluss erfolgt 1- oder 3phasig über genormte Verteiler (IP 65 Schutzklasse 2) sowie die entsprechenden Absicherungen. Die optionale Ausstattung reicht von einem Touchdisplay für die Bedienung über integrierte Lesegeräten für Kunden- oder Guthabenkarten bis hin zu einem GSM/GPRS-Modem zur Fernüberwachung und Übermittlung der Verbrauchsdaten.

Aufgrund des modularen Aufbaus der neuen Ladestationen sind auch unterschiedliche Lösungen der Montage möglich. Neben dem Standgehäuse für den Outdooreinsatz soll es in Zukunft auch eine Indoorvariante mit Wandmontage geben, beispielsweise für Parkhäuser oder private Unternehmen.

Rittal GmbH & Co. KG

Die Rittal GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Gehäuse- und Schaltschranktechnik, Stromverteilungssysteme, System-Klimatisierung sowie IT-Infrastruktur.
Kunden aus allen Bereichen der Industrie, des Maschinen- und Anlagenbaus sowie aus der ITK-Branche setzen Lösungen von Rittal ein. Der führende Softwareanbieter Eplan sowie der Softwarehersteller Mind8 sind Tochtergesellschaften von Rittal und ergänzen die Rittal Systemlösungen durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen.

1961 gegründet, ist Rittal mittlerweile mit 12 Produktionsstätten, 63 Tochtergesellschaften und 40 Vertretungen weltweit präsent. Kundennähe garantieren 111 Vertriebs- und Logistik Center, davon 17 in Deutschland.

Mit weltweit 9.000 Mitarbeitern ist Rittal das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group, Haiger, Hessen. Die gesamte Unternehmensgruppe beschäftigt mehr als 10.600 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von über 2,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter www.rittal.de und www.friedhelm-loh-group.com.

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