Rheinmetall realisiert die Simulations- und Testumgebung der Bundeswehr

Bis zu 28 Standorte werden im Systemverbund miteinander vernetzt

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Rheinmetall Defence ist vom Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw) mit der Realisierung der Simulations- und Testumgebung der Bundeswehr (SuTBw) beauftragt worden. Der Auftrag, den Rheinmetall nach intensivem Wettbewerb als Generalunternehmer zusammen mit seinem Partner IABG gewinnen konnte, umfasst ein Volumen im zweistelligen Millionen Euro-Bereich.

Rheinmetall Defence wird im Rahmen dieses Auftrages die erforderliche ITInfrastruktur, Hardware und Software zur Kopplung von simulierten und realen Einsatzsystemen an insgesamt 27 nationalen Standorten und einer Lokation in den USA bereitstellen. Diese Standorte können je nach Bedarf eines durchzuführenden Experiments über Datenleitungen miteinander verbunden werden. Der besondere Nutzen der SuTBw liegt in der Kopplung von unterschiedlichen Simulationssystemen und Simulatoren mit ihren ganz speziellen Einzelfähigkeiten zu leistungsfähigen Simulationsverbünden für komplexes Üben im Teilstreitkräfte übergreifenden Systemverbund. Darüber hinaus können nationale und internationale Einsatzund Führungsinformationssysteme in diese IT-Infrastruktur eingebunden werden.

Die Simulations- und Testumgebung von Rheinmetall wird als technische Basis für die Durchführung von Untersuchungen, Ausbildungen und Übungen in vielfältigen Anwendungsbereichen dienen, so zum Beispiel im Rahmen des Bundeswehr- Beschaffungsgangs "Customer Product Management" (CPM) für die Ermittlung und Deckung des militärischen Bedarfs. Die Systemtechnik wird darüber hinaus eine wichtige Rolle bei Analyse- und Planungsprozessen, im Bereich Ausbildung und Übungen sowie in spezifischen Einsätzen spielen.

Die Rheinmetall Technik ermöglicht, Teilstreitkräftegemeinsame realitätsnahe Untersuchungen durchzuführen. Auch Ausbildung und Übung von militärischen Führern aus allen Teilstreitkräften mit ihren jeweiligen Unterstützungskräften in gemeinsamen simulierten Szenaren können mit dem neuen System durchgeführt werden. Operationen, die in internationalen Einsätzen durchgeführt bzw. geplant werden, können simuliert und geübt werden. Insgesamt ist damit ist eine intensive, wirtschaftliche und umweltschonende Ausbildung garantiert. Die Bundeswehr wird in die Lage versetzt, zukünftige militärische Szenarien auch heute schon realitätsnah zu üben.

Eine weitere wesentliche Aufgabe der SuTBw ist die Durchführung von Experimenten. Neue Produkte aus dem CPM-Beschaffungsgang können in der SuTBw in verschiedenen Szenaren auf ihre Funktionalität und Wirtschaftlichkeit hin analysiert und geprüft werden.

Über diese vier Anwendungsbereiche hinaus unterstützt die Simulations- und Testumgebung von Rheinmetall die Bundeswehr bei der Konzeptentwicklung und deren experimenteller Überprüfung (Concept Development and Experimentation, CD&E). Auch bei der Vernetzung und Kopplung von nationalen und internationalen Simulationssystemen untereinander sowie mit bestehenden Informationssystemen kann sie einen wertvollen Beitrag leisten. Mit ihrem vielfältigen Leistungsspektrum stellt die SuTBw insgesamt einen wichtigen Baustein in der Realisierung der vernetzten Operationsführung (NetOpFü) dar.

Die Entwicklung und die Projektierung neuer Funktionalitäten sind weitere wesentliche Bestandteile dieses Vertrages. Damit zeigt sich Rheinmetall Defence, weltweit ein führender Anbieter auf dem Feld der militärischen und zivilen Simulation, für zukünftige Aufgaben im Bereich der Modellbildung und Simulation besonders gut gerüstet.

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