Neue Influenza nach wie vor eine reisebedingte Krankheit

Elf neu gemeldete Fälle in Region Hannover

(PresseBox) (Hannover, ) Die Zahlen der Neuerkrankungen an Neuer Influenza steigt konstant: Heute (Stand: 15.7., 17 Uhr) wurden dem Gesundheitsamt der Region Hannover elf neue Fälle gemeldet. Somit sind in den vergangenen 34 Tagen, seit dem ersten Auftreten der Neuen Influenza in der Region Hannover, 82 Erkrankungen registriert worden. Davon stehen aktuell noch 25 erkrankte Menschen unter häuslicher Isolation. Keiner von ihnen muss stationär behandelt werden.

Bis auf eine 56-jährige Reiserückkehrerin aus der Schweiz haben sich alle Neuerkrankten während eines Urlaubs auf Mallorca mit dem Virus A/H1N1 infiziert. Damit erhöht sich die Zahl der erkrankten Mallorca-Reisenden auf 42 - mehr als die Hälfte der Gesamtzahl aller Erkrankten in der Region Hannover.

"Nach wie vor haben wir es bei der Neuen Influenza vor allem mit einer reisebedingten Krankheit zu tun", sagt Amtsarzt Dr. Hans-Bernhard Behrends. "In der Region Hannover selbst haben sich bisher nur wenige, enge Kontaktpersonen an den zurückgekehrten Urlaubern angesteckt", so der Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. Derzeit sind acht Fälle so genannter autochthoner Infektionen gelistet - Menschen, die sich durch den Kontakt zu einem bereits Erkrankten mit Neuer Influenza infiziert haben. Ein unkontrollierter Ausbruch des Virus konnte bisher durch konsequente Isolierung aller Erkrankten und Kontaktpersonen verhindert werden.

Diese so genannten fallbezogenen Maßnahmen werden im Kontext der Schwere der Infektion durchgeführt. "Die pandemische Influenza ist derzeit von einem der saisonalen Influenza ähnlichen Krankheitsverlauf gekennzeichnet, das zeigen die letzten Wochen stabil", so Dr. Hans-Bernhard Behrends. Aufgrund der geringen Zahl autochthoner Fälle werden präventive kontaktreduzierende Maßnahmen wie Schließungen von Gemeinschaftseinrichtungen oder von Massenveranstaltungen wie einem Fußballspiel oder dem Maschseefest derzeit nicht vorgenommen. "Die weitere Beurteilung richtet sich nicht nur nach der absoluten Zahl von erkannten Infektionen, sondern auch nach der Krankheitsschwere und dem Ausbreitungspotenzial", sagt der Amtsarzt.

Wie zuletzt auch wurden die neuerkrankten Mallorca-Reisenden genauer zu ihrem Urlaub auf der Baleareninsel befragt. Die Analyse bestätigt die bereits gestern vorgestellten Ergebnisse: Die Mehrzahl der der Rückkehrer hat im Urlaubsort El Arenal gewohnt und bereits während des Aufenthalts unter grippeähnlichen Symptomen gelitten. Dabei handelt es sich in erster Linie um junge Männer im Alter zwischen 17 und 35 Jahren.

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