Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau

Berufsbildende Schule Burgdorf-Lehrte

(PresseBox) (Hannover/Burgdorf, ) Ein moderner Anbau für die Berufsbildende Schule (BBS) Burgdorf: Mit Mitteln des Konjunkturprogramms erweitert die Region Hannover als Schulträger den Hauptstandort der BBS am Berliner Ring. Der Neubau im Passivhausstandard schont die Ressourcen, ist nachhaltig und verbessert die Abläufe im Schulalltag für insgesamt rund 3.700 Schülerinnen und Schüler. Am Dienstag (1.6.) wurde feierlich der Grundstein für das neue Gebäude gelegt.

"Mit dem Start des Neubaus setzen wir eines der größten Einzelprojekte im Rahmen des Konjunkturpakets in der Region Hannover um", sagte Regionspräsident Hauke Jagau zur Begrüßung der Gäste. "Wir versprechen uns von der Konzentration auf den Standort Burgdorf, die Attraktivität der Schule noch weiter zu steigern und mit der neuen räumlichen und technischen Ausstattung auch den Rahmen für eine inhaltliche Weiterentwicklung der Ausbildung zu geben", so Jagau. Mit Bezug des Neubaus in Burgdorf wird der Berufsschulstandort Lehrte aufgegeben. In dem Gebäude in der Spreewaldsraße werden derzeit unter anderem die studienbezogenen Ausbildungsgänge des Fachgymnasiums der Schule mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Technik angeboten.

"Die Stadt Burgdorf begrüßt es sehr, dass die Region Hannover die Möglichkeiten des Konjunkturpaketes zur Erstellung dieses Anbaues für die Fachgymnasium Wirtschaft und Technik hier in unserem Südstadt-Schulzentrum nutzt", sagte der Bürgermeister der Stadt Burgdorf, Alfred Baxmann. Burgdorf erhalte damit eine zusätzliche Möglichkeit, sich als Mittelzentrum mit einem breit gefächerten Bildungsangebot zu profilieren, so Baxmann.

"Durch den Neubau, die Renovierung und energetische Sanierung des bestehenden Gebäudes erhalten wir sehr gute Entwicklungsperspektiven für die gesamte Schule", sagte Gerhard Klaus. Der Leiter der BBS Burgdorf strich unter anderem die Synergieeffekte zwischen den Bildungsgängen hervor, die sich nach dem Umzug des Standortes Lehrte nach Burgdorf ergeben: "Das Berufsfeld Elektrotechnik kann künftig besser mit dem Berufsfeld Fahrzeugtechnik kooperieren, das Fachgymnasium Technik kann die Einrichtungen aus den Berufsfeldern Metall- und Fahrzeugtechnik nutzen, die Verkehrsberufe sind besser an die gewerblichen Berufsfelder und die Handelslehranstalt angebunden oder das Fachgymnasium Wirtschaft kann leichter mit den Kapazitäten unserer Handelslehranstalt in Burgdorf kooperieren."

"Eine seitens des Bauherrn gewünschte Passivhausbauweise für den Erweiterungsbau wurde im Entwurf effektiv umgesetzt", sagte Reinhard Beiermann, Geschäftsführer des hannoverschen Büros Architekten LSM, das den Neubau entworfen hat. Bei der Formgebung wurde ein möglichst kompakter Baukörper gewählt, der bei dem zu schaffenden Bauvolumen eine möglichst kleine wärmeübertragende Gebäudehülle mit sich bringt. "Dämmdicken von 30 Zentimeter auf der Wand und bis zu 45 Zentimeter auf dem Dach garantieren darüber hinaus den einzuhaltenden Maximal-Energieverbrauch für ein Passivhaus. Durch die Anordnung des Haupttreppenhauses einschließlich Nebeneingang als Verbindungsbauwerk zum Bestand wird zusätzlich eine wirkungsvolle Pufferzone zum eigentlichen Passivhaus geschaffen", so Beiermann.

Die Baukosten des Erweiterungsbaus betragen 3,7 Millionen Euro. Im Frühjahr 2011 soll das dreigeschossige, barrierefreie Gebäude fertig gestellt sein. Insgesamt 15 neue Räume stehen dann für den Unterricht zur Verfügung.

Bildunterschrift

Regionspräsident Hauke Jagau legt den Grundstein für den Erweiterungsbau der Berufsbildenden Schule Burgdorf. Anschließend wünschten Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann (2. von links), Architekt Reinhard Beiermann vom Büro Architekten LSM (2. von rechts) und Schulleiter Gerhard Klaus (verdeckt) den Bauarbeiten ein gutes Gelingen.

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