Alkoholfreie Cocktails für Politiker und Regionspräsident

Präventionsprojekt „HaLT – Hart am Limit“

(PresseBox) (Hannover, ) "Alkohol - kenn Dein Limit" lautet das Motto der bundesweiten Suchtwoche 2009. Das Team Jugendarbeit und Suchtberatungsstellen Prisma, Drobs und Neues Land, Kooperationspartner beim Präventionsprojekt "HaLT - Hart am Limit" nutzten am Dienstag die Gelegenheit, auch Politiker und Politikerinnen zum Thema Alkoholprävention ins Gespräch zu ziehen. Im Vorfeld der Regionsversammlung bauten sie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Regionsjugendrings im Foyer des Neuen Regionshauses eine Bar mit alkoholfreien Cocktails auf und reichten bunte Erfrischungen.

Stellvertretend nahm Regionspräsident Hauke Jagau ein Tablett mit alkoholfreien Cocktails entgegen. Überreicht wurde es von André Heckert und Friederike Eike vom Team Jugendarbeit. Das Team reichte gleichzeitig die Empfehlungen an Kommunen und Landkreise weiter, die im Rahmen einer bundesweiten Aktion ausgearbeitet worden waren. Darin wird Politikerinnen und Politikern zum Beispiel empfohlen, sich nicht bei offiziellen Anlässen mit alkoholischen Getränken fotografieren zu lassen und als Präsente und Jubiläumsgaben lieber Bücher oder typische Produkte aus der Region zu verschenken als Alkohol. Zudem wird den Kommunen empfohlen, bei Veranstaltungen erst nach 18 Uhr Alkohol auszuschenken und stattdessen attraktive alkoholfreie Getränke anzubieten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von öffentlichen Verwaltungen sollten auf Alkohol während der Arbeitszeit verzichten - auch bei Dienstjubiläen oder Geburtstagsfeiern.

"Ich kann diese Empfehlungen sehr gut mittragen und nur unterstreichen", sagte Regionspräsident Jagau. "Das wird bei uns schon so praktiziert. In der Regionsverwaltung gilt striktes Alkoholverbot während der Arbeitszeit."

Auch unabhängig von der Suchtwoche betreibt die Region Hannover mit dem Projekt "HaLT - Hart am Limit" Alkoholprävention. Es besteht aus mehreren Bausteinen: Zum einen geht es darum, über die Folgen von Alkoholmissbrauch aufzuklären und bei öffentlichen Veranstaltungen wie Stadtfesten etc. Kinder und Jugendliche gezielt anzusprechen. Zum anderen reagieren Einrichtungen und Beratungsstellen umgehend, wenn Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung auffallen.

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