Auslaufende Konzessionsverträge bieten neue Handlungsoptionen für Kommunen und Stadtwerke

DENEX® verknüpft spezialisierte Tagungen mit Fachausstellung

(PresseBox) (Reutlingen, ) Zum zweiten Mal widmet sich die Kongressmesse DENEX®, die am 08.+ 09. Juli in Wiesbaden stattfinden wird, der Fragestellung, wie die Energieversorgung großer Gebäude wie Krankenhäuser, Hotels, Verwaltungsgebäude, Büros sowie größerer Siedlungsstrukturen und Kommunen nachhaltig und effizient gestaltet werden kann. Am 08. Juli findet die Fachtagung "Rekommunalisierung von Stromnetzen" statt und gibt Kommunen, die die Übernahme ihrer eigenen Stromversorgung in Betracht ziehen, einen Überblick zur rechtlichen Situation, Wirtschaftlichkeit und Umsetzungsprozess, weist jedoch auch auf Probleme hin.

Da ihre Konzessionsverträge in den nächsten Jahren auslaufen, beschäftigen sich Kommunen verstärkt mit dem Vorhaben, ihre Strom- und Gasversorgung oder auch Wasser- und Fernwärmeversorgung wieder in die eigene Hand zu nehmen. Laut einer Studie von trend:research denken rund 58 Prozent der deutschen Kommunen über diese Möglichkeit nach. Allein in Baden-Württemberg laufen zwischen 2010 und Ende 2012 mehrere Hundert Konzessionsverträge aus.

Mit dem Auslaufen der Konzessionsverträge und deren (Neu-)Vergabe an ein kommunales Unternehmen eröffnen sich interessante kommunalpolitische Optionen. Die Fachtagung "Rekommunalisierung von Stromnetzen", die am 08. Juli im Rahmen der Kongressmesse DENEX® in Wiesbaden stattfinden wird, befasst sich mit dieser Thematik und gibt einenÜberblick über die rechtliche Situation, Wirtschaftlichkeit und Umsetzungsprozess, weist jedoch auch auf Probleme hin.

Auch werden erfolgreiche Praxisbeispiele erläutert: Martin Rühl von den Stadtwerken Wolfhagen GmbH wird beispielsweise über den erfolgreichen Rückkauf des kommunalen Stromnetzes in Wolfhagen berichten. Ein weiteres Praxisbeispiel ist das kommunale Kooperationsmodell Pfalzenergie, das Fritz Schneider, Pfalzenergie GmbH sowie Klaus Köhler, K.GROUP GmbH näher vorstellen werden.

Eine weitere interessante Tagung ist die "3. Fachtagung regenerative Nahwärme" am 09. Juli.

Erneuerbare Energien bieten für viele Kommunen die Möglichkeit, ihre Energie in der Region zu erzeugen. Versorgungssicherheit, kurze Transportwege, lokale Wertschöpfung, Identifikation der Bevölkerung mit dem Wärmeversorgungssystem, Steuerungsmöglichkeiten durch die Gemeinde und der geringe energetische Aufwand für die Aufarbeitung der Biomasse sind nur ein paar der Vorteile bei der Nutzung eines Nahwärmenetzes.

Die Tagung erläutert Technik, Planungsgrundlagen, Förderung und den rechtlichen Hintergrund zur Nahwärmeversorgung und beleuchtet aktuelle Projekte, die auf von Basis verschiedenen regenerativen Energieträgern realisiert wurden.

Ein Praxisbeispiel ist die österreichische Gemeinde Götzis: 2,9 Millionen Kilogramm CO2 werden durch die Verwendung erneuerbarer heimischer Biomasse jährlich eingespart. An dem 5,6 Kilometer langen Nahwärmenetz sind neben kommunalen Gebäuden auch Firmen und private Wohngebäude angeschlossen. Samuel Feuerstein von der Nahwärme Götzis GmbH wird im Rahmen der Tagung einen Erfahrungsbericht über dieses Projekt geben.

Weitere Informationen zur Messe und den Fachtagungen unter www.denex.info.

REECO GmbH

Der Veranstalter "REECO GmbH" ist Teil der REECO Gruppe mit Hauptsitz in Deutschland und Niederlassungen in Salzburg/Österreich, Brüssel/Belgien, Porto/Portugal, Budapest/Ungarn und Arad/Rumänien. Seit 1997 treffen sich jährlich rund 50.000 Fachleute aus 70 Ländern auf Fachmessen und Kongressen, die von REECO veranstaltet werden. Alle Messetermine sind zu finden unter www.energie-server.de.

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