IBM und Red Hat kooperieren, um Linux-Einsatz in aufstrebenden Märkten zu beschleunigen

Weltweite Initiative für Entwickler: Schnelle Erstellung Linux-basierter Applikationen

(PresseBox) (München, Stuttgart, ) Red Hat und IBM haben gemeinsam eine weltweite Initiative gestartet, um die Nutzung Linux-basierter Lösungen in aufstrebenden Märkten wie China, Indien, Russland und Korea ebenso zu fördern wie in etablierten Märkten.

Beide Unternehmen werden Software-Entwicklern rund um den Globus technische Ressourcen, Fachwissen und Implementierungsdienstleistungen zur Verfügung stellen, damit sie ihre neuen Applikationen schneller und kostengünstiger auf IBM Hard- und Software sowie Red Hat Enterprise Linux portieren und zertifizieren können. Entwickler können so weit einfacher Standards-basierte Lösungen erstellen, die Kunden nicht an eine proprietäre Betriebssystemumgebung binden und so die Notwendigkeit beseitigen, gegebenenfalls bestehende Systeme außer Betrieb zu nehmen und zu ersetzen.

Als Bestandteil der neuen Initiative wird Red Hat Software-Anbietern (ISVs: Independent Software Vendors) Red Hat Enterprise Linux inklusive Dokumentation und Zugriff auf das Red Hat Network zur Verfügung stellen. Das Unternehmen wird vor Ort auch die Registrierung für das Red Hat Technology Partner Programm erleichtern, um Software-Anbietern zu helfen, ihre Applikationen auf Red Hat Enteprise Linux auf IBM-Hardware sowie IBM-Middleware zu zertifizieren. In seinen Innovation Centern wird IBM Software-Anbietern mit Beratungsunterstützung und technischer Hilfestellung zur Seite stehen, um ihnen zu helfen, ihre Applikationen für Red Hat Enterprise Linux auf IBM-Plattformen zu portieren, zu testen und zu implementieren.

IBM und Red Hat werden Entwicklern technische Ressourcen und Entwicklungsunterstützung in IBM Innovation Centern an 15 Standorten in Asien, Nordamerika und Europa bereit stellen. Software-Anbieter können diese Ressourcen in folgenden Städten nutzen: Peking, Shanghai und Guangzhou (China), Bangalore (Indien), Seoul (Korea), Tokio (Japan), Waltham, Chicago, San Mateo (USA), Sydney (Australien), Hursley (Großbritannien), Paris (Frankreich), Stuttgart (Deutschland), Moskau (Russland) und Amsterdam (Niederlande).

Zudem bietet IBM 29 neue Seminare zum Aufbau von Linux-Kenntnissen auf developerWorks an, IBMs Ressource für Entwickler. Die Seminare bieten eine erstklassige Schulung, die Entwicklern professionelle Kompetenz und Zertifizierung für Linux-Systeme und Netzwerk-Administration vermitteln. Seit 2003 sind bereits mehr als 100.000 Linux-Entwickler zu IBMs developerWorks Community gestoßen und haben mehr als 6.500 Linux-basierte Applikationen erstellt. Jeden Monat suchen ungefähr 250.000 Entwickler den developerWorks Linux-Bereich auf und mehr als 10.000 Entwickler nutzen developerWorks Linux-Schulungen, um ihre Fähigkeiten zu verbessern.

In aufstrebenden Märkten ist der klare Trend zu erkennen, dass Kunden verstärkt Technologielösungen verlangen, die auf Open Source und offenen Standards basieren. Gemäß einer IDC-Studie übertrafen die Umsätze mit dem Verkauf von Linux Servern für Unternehmen vier Quartale in Folge eine Milliarde US-Dollar. Allein im zweiten Quartal 2005 wuchsen die weltweiten Linux-Verkäufe um 45 Prozent. (1)

„Linux im Unternehmenseinsatz hat einen Wendepunkt erreicht. Besonders in den aufstrebenden Märkten wie Indien und China wächst der Linux-Einsatz in zunehmendem Tempo. Die Haupttriebfedern sind dabei der Bedarf an Sicherheit und Flexibilität sowie die Gesamtbetriebskosten“, erklärt Shachar Melamed, Director of Business Development von Sky Solutions. „Auf dem Markt ist ein ganz klarer Trend zu erkennen, dass selbst die Kunden, die ursprünglich nicht planten, Linux-basierte Systeme einzusetzen, jetzt nach offenen Lösungen verlangen, die unabhängig von einer bestimmten Plattform sind, anders als proprietäre Windows-Infrastrukturen. Mit IBMs unverzichtbarer Expertise und Unterstützung in den Innovation Centern und Red Hat Enterprise Linux als solider Grundlage, können wir jetzt eine Reihe von Plattformen für unsere Kunden unterstützen. IBMs enorme Unterstützung für Software-Anbieter, die ihre Applikationen auf Linux portieren wollen, unterstreicht IBMs Linux-Engagement insgesamt.“

IBMs weltweites Netzwerk von Innovation Centern bietet Entwicklern und Geschäftspartnern einfachen Zugang zu technischen Fähigkeiten, Ressourcen und Geschäfts-Know-how, um ihnen zu helfen, maßgeschneiderte Lösungen auf Basis von IBMs offener Middleware- und Hardware-Technologie zu erstellen, einzusetzen und zu optimieren. Folglich können Geschäftspartner ihre Produkte schneller auf den Markt bringen und ihre Entwicklungskosten reduzieren. Allein 2004 hat IBM in seinen Innovation Centern mehr als 400 Linux-Projekte abgeschlossen.

„Red Hat hat in den aufstrebenden Märkten wie China, Indien, Russland, Korea und Japan eine führende Rolle übernommen. Wir sind von der Gelegenheit begeistert, mit IBM den nächsten Schritt in der Unterstützung eines weltweiten Systems von Entwicklern und Software-Anbietern zu tun“, erläutert Tim Yeaton, Senior Vice President of Marketing von Red Hat. „Red Hat Enterprise Linux auf der IBM POWER-Plattform entwickelt sich zu einer kostengünstigen Standardlösung für Software-Anbieter und ihre Kunden weltweit.“

„Linux startet in unterschiedlichen Teilen der Welt durch und IBM investiert viel Energie, um Software-Anbieter in die Lage zu versetzen, die wachsenden Möglichkeiten auf diesen Märkten zu nutzen, indem wir zahlreiche Ressourcen zur Verfügung stellen, um Applikationen für Linux auf POWER-Plattformen zu entwickeln oder zu portieren“, erklärt Todd Chase, Program Director, IBM Innovation Centers. „Bis heute haben wir mehr als 1.300 Applikationen von Software-Anbietern für Linux auf POWER möglich gemacht und wir erwarten, dass diese Zahl um 200 neue Applikationen pro Quartal wachsen wird. Diese neue Zusammenarbeit mit Red Hat wird der Gemeinschaft von Software-Abietern weltweit helfen, ihre Applikationen in den IBM Innovation Centern für Red Hat Enterprise Linux auf IBM-Plattformen zu testen und zu zertifizieren. Das erweitert die Auswahl für Kunden an preiswerten Linux-basierten Applikationen für ihre bestehenden Umgebungen.“

Weitere Informationen stehen auf www.redhat.com/... und auf www.ibm.com/partnerworld/iic sowie www.ibm.com/developerWorks zur Verfügung.

(1) IDC's Worldwide Quarterly Server Tracker, August 2005

Red Hat GmbH

Red Hat ist der weltweit führende Anbieter von Open Source- und Linux-Produkten. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Raleigh, North Carolina, und Niederlassungen weltweit. Red Hat verfügt über den vertrauenswürdigsten Namen in der Open Source-Branche. Zum zweiten Mal in Folge hat Red Hat 2006 den ersten Platz in der „CIO Insight“-Studie des Ziff Davis Verlags belegt, in der CIOs und andere IT-Entscheidungsträger den von Technologieanbietern gebotenen Mehrwert für Anwenderunternehmen beurteilen. Das Unternehmen etabliert Linux und Open Source-Lösungen für den Unternehmenseinsatz, indem es hochwertige, kostengünstige Technologien zur Verfügung stellt. Red Hat liefert eine Betriebssystem-Plattform (Red Hat Enterprise Linux), Applikationen und Management-Lösungen sowie Middleware, einschließlich der JBoss Enterprise Middleware Suite. Das Unternehmen beschleunigt den Übergang zu Service-orientierten Architekturen (SOA) und ermöglicht den Betrieb der nächsten Generation Web-basierter Applikationen auf einer kostengünstigen, sicheren Open Source-Plattform. Der Open Source-Marktführer offeriert seinen Kunden selbst oder über Partner auch Support, Schulungen und Beratungsdienstleistungen. Red Hats Open Source-Strategie bietet den Kunden einen langfristigen Plan für den Aufbau von IT-Infrastrukturen, die auf Open Source-Technologien basieren und besonders sicher und einfach zu verwalten sind.

Die Red Hat-Europazentrale befindet sich in München. In Deutschland ist Red Hat zudem mit einer Niederlassung in Stuttgart vertreten. Weitere Informationen finden sich unter www.redhat.de.

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