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Vergaberecht für Jobcenter

Seminar des Behörden Spiegel am 13.11.2014, in Berlin

(PresseBox) (Bonn, ) Vergaberecht für Jobcenter
Innovative Beschaffung, Handlungsspielräume und Praxistipps
13. November 2014, Berlin


Jobcenter sind entweder als gemeinsame Einrichtung der Bundesagentur für Arbeit und der kommunalen Träger oder als Optionskommunen in alleiniger Verantwortung für die Eingliederung Erwerbsloser in den Arbeitsmarkt zuständig. Anstelle standardisierter Baukastenlösungen entwickeln sie zunehmend innovative Maßnahmen und einzelfallbezogene Konzepte mit Ideenwettbewerben. So können Jobcenter die individuellen Belange, Erfahrungen und Bedürfnisse vor Ort berücksichtigen und die Ziele nachhaltig erfüllen. Hinzu kommt die Verantwortung für Beschaffungen der laufenden Verwaltung (bspw. Post-, Reinigungs- und Hausmeisterdienste).

Die Anforderungen an das Vergaberecht werden zugleich immer komplexer: Das Gebot der Losvergabe, Eignungs- und Wertungsfragen, Umwelt- und Energieeffizienzgesichtspunkte sowie der rechtssichere Umgang mit Bietergemeinschaften sind nur einige der Themen, die aktuelle Bedeutung erlangt haben. Die neuen EU-Vergaberichtlinien werfen ihre Schatten bereits voraus.

Das Seminar vermittelt die erforderlichen Kenntnisse, um Ausschreibungen bedarfsgerecht zu konzipieren, ohne auf Standardlösungen zurückgreifen zu müssen. Erfahren Sie, wie Sie Maßnahmen und sonstige Leistungen effizient und rechtssicher beschaffen und Fallstricke frühzeitig erkennen. Lernen Sie, wie Sie über eine ausgefeilte Leistungsbeschreibung eine wirtschaftliche Beschaffung sicherstellen. Praxistipps für den Umgang mit Bieterfragen und Rügen und ein umfassender Überblick über die aktuelle Rechtsprechung runden das Seminarprogramm ab.

Teilnehmerkreis:
Das Seminar richtet sich an Geschäftsführer und Mitarbeiter in den Vergabestellen der Jobcenter.

Themenüberblick, 10:00-16:15 Uhr:

Einführung und Ablauf eines Vergabeverfahrens
• Situation der Jobcenter und Kommunen
• Kommunale Selbstverwaltung vs. Gemeinsame Aufgabenerfüllung
• Standardisierter Baukasten vs. Innovative Konzeption
• Die neuen EU-Richtlinien
• Effiziente Beschaffung
• Vorbereitung der Ausschreibung
• Verfahrenswahl
• Sonderfall: Verhandlungsverfahren
• Losaufteilung
• Eignungs- und Wertungskriterien
• Rechtssicherer Zuschlag
• Fehlerfreie Verfahrensdokumentation

Fallstricke:
• Nachforderung fehlender Erklärungen und Angaben
• Einzelfälle zu Bietergemeinschaften und Nachunternehmern
• Unterkostenangebote
• Ausschluss unzuverlässiger Bieter
• Strategischer Umgang mit Bieterfragen und Rügen
• Ernstfall Nachprüfungsverfahren

Praxistipps:
• Fallstudie zu einem Musterverfahren
• Behördeninterne Besonderheiten/Strukturen/Konflikte
• Erfahrungen mit innovativer Leistungsbeschreibung/neuen Ansätzen
• Persönliche Erfahrungen im Umgang mit Bietern

Aktuelle Rechtsprechung 2013/2014
Die wichtigsten aktuellen Entscheidungen von Vergabekammern und -senaten, BGH und EuGH

Ausblick und Abschlussdiskussion
Möglichkeit zu Einzelgesprächen

Referenten:

• Anne Kessler, LL.M., Stabstelle Geschäftsführung, Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA)
Anne Kessler ist seit 2007 als Juristin der Geschäftsführung des Jobcenters Arbeit Hellweg Aktiv Soest u.a. zuständig für das Vertrags- und Vergaberecht und führt u. a. für den Pakt 50+aktiv Vergabeverfahren durch. Sie studierte Rechtswissenschaften in Bielefeld und Münster sowie Internationales Arbeits-, Vertrags- und Wirtschaftsrecht sowie Mediation in Kingston (Kanada) und Melbourne (Australien). An der Melbourne University (Australien) war sie ein Jahr lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem Lehrstuhl für Arbeitsrecht tätig.


• Dr. Daniel Soudry, LL.M., SOUDRY & SOUDRY Rechtsanwälte
Dr. Daniel Soudry, LL.M. ist Rechtsanwalt und Partner der Sozietät SOUDRY & SOUDRY Rechtsanwälte mit Standorten in Düsseldorf und Berlin. Er berät öffentliche Auftraggeber und Unternehmen bei Ausschreibungen und in vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahren sowie im Beihilfe- und Zuwendungsrecht. Herr Dr. Soudry ist Vorsitzender der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg im Deutschen Vergabenetzwerk (DVNW). Er tritt regelmäßig als Referent auf und publiziert laufend zu vergaberechtlichen Themen, unter anderem im Beck´schen Vergaberechtskommentar und im Vergabeblog.

Ort:
InterCityHotel Berlin Hauptbahnhof
Katharina-Paulus-Straße 5, 10557 Berlin
Hinweise zur Anfahrt finden Sie unter: http://de.intercityhotel.com/

Preis:
450,- Euro zzgl. MwSt.

http://www.fuehrungskraefte-forum.de/...

Über die ProPress Verlagsgesellschaft mbH

Behörden Spiegel - die Zeitung für den Öffentlichen Dienst

Der Behörden Spiegel begleitet die öffentliche Verwaltung sowie den Modernisierungsprozess bei Bund, Ländern und Kommunen seit Anbeginn. Deutschlands größte und älteste Zeitschrift für den Staat, seine Beschäftigten, seinen Einkauf und seine Modernisierungsfähigkeit zeigt Monat für Monat in journalistisch kritischer und unabhängiger Berichterstattung Wege zu mehr Effizienz in der staatlichen Verwaltung auf. Dabei steht die Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung im Mittelpunkt der Berichterstattung.

Der Behörden Spiegel, das Informationsmedium für den Öffentlichen Dienst mit höchster Akzeptanz, unterliegt der Auflagenkontrolle der IVW. Bei einer Auflage von 104.000 Exemplaren nehmen jeden Monat ca. 370.000 Leser den Behörden Spiegel als Informationsmedium zur Hand, dazu gehören alle Bundes- und Landesministerien und fast alle Kommunen. Der Behörden Spiegel ist somit das meinungsbildende monatliche Fachmedium für Politik in Bund, Ländern und Kommunen, für die Streitkräfte und die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).

Um den aktuellen Bedürfnissen der Leser gerecht zu werden, verfügt der Behörden Spiegel zudem über verschiedene elektronische Newsletter für die jeweiligen Zielgruppen. Sie dienen durch ihre kurzen Darstellungen auch Politikern und Führungskräften mit knappen Zeitbudgets zur aktuellen Information.

Zudem veranstaltet der Behörden Spiegel Kongresse und Tagungen, auf denen die oben beschriebenen Themen mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert und aktuelle Entwicklungen analysiert werden können. Eine enge Verzahnung von Zeitungs- und Online-Redaktion mit der Programmleitung der Veranstaltungen sorgt für anspruchsvolle und aktuelle Inhalte.

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