Umzugskredit: Voraussetzungen für einen Online-Kredit

Es gibt Lebenslagen, wie die eines Umzugs, für die angesparte Finanzmittel nicht ausreichen.

(PresseBox) (Bad Tölz, ) "Wohnungswechsel verschlingen vielerorts alle liquiden Mittel privater Haushalte. In seltenen Fällen lassen sich Umzüge zeitlich aufschieben", sagt Jorg Mühlenberg, Vorstandsvorsitzender der Umzug AG. "Kündigungen wegen Eigenbedarf oder unvermittelte Jobwechsel zwingen zu raschem Handeln. Die hierfür notwenige Flexibilität ist nicht auf jedem Privatgirokonto vorhanden. Unsere Untersuchung zeigt, dass die Aufnahme von Umzugskrediten stetig zunimmt. Waren es vor Jahren bevorzugt Ausgaben, wie die Anschaffung neuer Einrichtungsgegenstände, so werden Kredite inzwischen mehr und mehr für die logistischen Herausforderungen bzw. für die Renovierung der neuen Wohnung verwendet."

Wer ist kreditwürdig?
Obwohl Privatleute bestimmt in keiner Bittstellerhaltung um einen Kredit bei der Bank anfragen müssen – schließlich möchte man die „Ware Geld“ zu Konditionen kaufen, an der die Bank verdient –, braucht der Kreditgeber auch Sicherheiten. Diese werden unter anderem über die Kreditwürdigkeit des Antragstellers überprüft. Einerseits spielt die persönliche Kreditwürdigkeit eine Rolle. Hierbei wird die anzunehmende Seriosität des Kunden z. B. daran gemessen, wie es bisher mit seiner Zahlungsmoral aussah, wie zuverlässig er hinsichtlich geschäftlicher Belange war oder wie es um sein berufliches Engagement bestellt ist.

Zum anderen durchleuchtet die Bank die wirtschaftliche Kreditwürdigkeit. Die erste Anlaufstelle für den Kreditgeber ist dabei die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung), deren Auskunft Rückschlüsse über die Zuverlässigkeit eines Kunden in Geldangelegenheiten gibt. Hierbei erfährt die Bank in erster Linie, ob der Kunde bereits andere finanzielle Verpflichtungen eingegangen ist, denen er nicht (mehr) nachkommen kann, ob er mit Ratenzahlungen im Verzug ist oder ob Pfändungsbeschlüsse gegen ihn vorliegen.

Ausschlaggebend für Vergleiche: der effektive Jahreszins Das alleinige Richtmaß für Vergleiche verschiedener Kreditangebote ist der effektive Jahreszins. Nach Preisangabeverordnung und Regelungen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sind Darlehensgeber gesetzlich dazu verpflichtet, den effektiven Jahreszins in ihrem Kreditangebot anzugeben. Vorsicht ist jedoch geboten, denn es werden immer wieder falsche bzw. den Kunden verwirrende Angaben gemacht.

Am besten ist es, wenn man selbst in der Lage ist, den effektiven Jahreszins auszurechnen. Die unkomplizierteste Formel ist mit der Uniform-Methode gegeben, die auch der Bundesgerichtshof zur Nachprüfung anerkennt.

Kredittipps
Ein Kredit sollte nur in einem sinnvollen Rahmen aufgenommen werden. Sinnvoll kann ein Kredit in Fällen sein, in denen man in etwas investiert, das sich später auszahlt. Hierbei sollte die maximal mögliche Finanzierungssumme genau und realistisch kalkuliert sein. Vorübergehende finanzielle Notzeiten sollten Privatleute nur dann mit einem Kredit überbrücken, wenn sicher ist, dass sich die finanzielle Lage in absehbarer Zeit wieder stabilisiert. „Luxuskredite“ für Reisen oder ähnliches gilt es tunlichst zu vermeiden.

Je kürzer die Kreditlaufzeit ist, desto weniger Kosten fallen an. Beinhaltet der Kreditvertrag variable Zinsen, so sollte unbedingt festgelegt sein, dass die Kreditzinsen nicht nur angehoben werden können, sondern bei sinkendem Zinsniveau auch abgesenkt werden. Beim Kreditvergleich ist es wichtig, nur über den effektiven Jahreszins Vergleiche anzustellen. Ist der Zinssatz abnorm hoch (mehr als doppelt so hoch wie üblich oder mehr als 12 Prozent über dem Marktdurchschnitt), ist der Vertrag sittenwidrig im Sinne von Wucher und damit unwirksam.

Gesetzliche Bestimmungen
Gibt der Kreditgeber grünes Licht für den Kredit, ist der Kreditvertrag zu unterzeichnen. Gesetzlich gelten für beide Vertrags-Seiten sehr detaillierte Rechte und Pflichten. Wird auch nur in einem Fall dagegen verstoßen, kann der gesamte Kreditvertrag rechtsunwirksam werden. Davon abgesehen muss der Kreditgeber bei Vertragsunterzeichnung ausdrücklich auf die Widerrufsfrist hinweisen. Der Kreditnehmer hat ab diesem Zeitpunkt ein unbegründetes zweiwöchiges schriftliches Widerrufsrecht.
Wird er umgekehrt nicht ausdrücklich auf diese Frist hingewiesen – in der Regel wird ein zu unterschreibendes Schriftstück vorgelegt – gilt die Widerrufsfrist als nicht begonnen und der Kreditnehmer kann jederzeit schriftlich vom Vertrag zurücktreten. Im Falle eines Widerrufs während der Frist sollte man die Form eines Einschreibens mit Rückschein wählen, um gegebenenfalls die Beweisführung zu sichern.

Werden im Kreditvertrag bei der Angabe des effektiven Jahreszinses oder bei anderen Posten Fehler gemacht, ist es per Gesetz so geregelt, dass der Kredit für den Kunden günstiger gerechnet wird.

Statt eine teure und wenig sinnvolle Restschuldversicherung abzuschließen, sollten Privatleute versuchen, beispielsweise eine bereits vorhandene Lebensversicherung an die Bank abzutreten. Ist jedoch die Vergabe eines Kredites an den Abschluss einer Restschuldversicherung gebunden, und ist man in der Lage, diese Tatsache durch ein Schriftstück oder einen Zeugen nachzuweisen, dann unterliegt der Kreditvertrag meist gesetzlichen „Sanktionen“, die ihn billiger werden lassen.

Mehr Informationen:
http://www.ummelden.de/...

Pronto - Business Media GmbH

Die Umzug AG betreibt deutschlandweit führende Webservices wie das Umzugsportal www.umzug.info und www.ummelden.de, den ersten Ummeldeservice im deutschsprachigen Web. Das Unternehmen mit Sitz in Bad Tölz ist eine Tochter der im Jahr 2000 gegründeten Pronto - Business Media GmbH. Seit 2002 unterhält Pronto eine Vielzahl von Partnerschaften im deutschen Umzugsmarkt, u. a. zur Deutschen Post (Nachsendeservice) und Deutschen Telekom (DSL-Ummeldeservice).

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