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Aktuelle Information zum Handel von gebrauchten Microsoft Volumenlizenzen

(PresseBox) (Hamburg, ) Eine Pressemeldung der Microsoft Deutschland GmbH vom 20. Mai 2009 sorgt erneut für Verwirrung bei Interessenten von gebrauchten Softwarelizenzen. In der Meldung heißt es: „gebrauchte Volumenlizenzen können nicht ohne Zustimmung von Microsoft weiter übertragen werden". Microsoft bezieht sich in seiner Pressemeldung im Wesentlichen auf ein Urteil des OLG Frankfurt (11 W 15/09). Bei den in der Frankfurter Urteilsbegründung erwähnten Volumenlizenzen handelt es sich jedoch nicht um Microsoft Select, OPEN oder Enterprise Agreement (EA) Lizenzen, sondern vielmehr um Vervielfältigungsrechte zur Erstellung und zum Verkauf von OEM Lizenzen. Mit diesen Rechten können beispielsweise PC-Hersteller eine vereinbarte Menge (Volumen) an OEM Lizenzen herstellen und vertreiben: „Bei Volumenlizenzen gestatte die Antragstellerin ihren Großkunden, das Programm zu vervielfältigen und die Vervielfältigung zu verkaufen".

Bei den als gebrauchte Software am Markt angebotenen Volumenlizenzen aus Microsoft Select, OPEN und EA Verträgen ist die juristische Grundlage längst hinlänglich beschrieben. So hat sich das LG Hamburg mit dem Transfer gebrauchter Volumenlizenzen bereits in einer Entscheidung aus dem Jahre 2007 (315 o 267/07) beschäftigt. "Die Aussage, eine Übertragung von Lizenzen aus Volumenlizenzpaketen dürfe nur nach Einwilligung von Microsoft unter bestimmten Bedingungen erfolgen, ist nach Auffassung der Kammer eine unwahre (nach Auffassung der Antragsgegnerin jedenfalls umstrittene) Tatsachenbehauptung.“ „Durch die in Erfüllung des jeweiligen Volumenlizenzvertrages - wie etwa eines Microsoft Select-Vertrages - erfolgte Einräumung von Nutzungsrechten an Software hat sich das Verbreitungsrecht von Microsoft in Bezug auf jedes einzelne eingeräumte Nutzungsrecht (...) erschöpft."

Die preo Software AG ist spezialisiert auf den An- und Verkauf von gebrauchten Software Lizenzen. Sie bindet die Hersteller – auch Microsoft – in ihre Übertragungsprozesse ein und nutzt etablierte Übertragungsmodelle. So wird eine transparente Vorgehensweise dokumentiert und die Lizenzübertragung ordnungsgemäß durchgeführt. „Leider werden Kunden und Interessenten durch undifferenzierte Aussagen von Herstellern immer wieder verunsichert,“ so Boris Vöge, Vorstand der preo Software AG aus Hamburg. „Alternative Beschaffungsformen, wie der Einkauf von gebrauchter Software, sind aus IT-Sicht heute nicht mehr wegzudenken. Die Einsparpotenziale betragen häufig bis zu 50 Prozent. Wir verzeichnen steigende Nachfragen – der Markt ist nicht mehr aufzuhalten, so fordern entsprechend einer Studie der FH-Wedel 95 Prozent der befragten Unternehmen einen freien Handel mit gebrauchter Software.“
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Über die preo Software AG

Die preo Software AG mit Sitz in Hamburg ist einer der führenden Anbieter für die Zweitvermarktung von Software-Lizenzen (Software Remarketing). Das Unternehmen wurde 2005 gegründet. ISO-Zertifizierung und Einbindung der Softwarehersteller machen preo Übertragungsprozesse zu den derzeit transparentesten am Markt für gebrauchte Software. Zum Kundenportfolio gehören internationale Konzerne, Unternehmen des Mittelstandes, sowie der öffentliche Sektor und Kommunen. Weitere Informationen erhalten Sie bei www.preo-ag.com.

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