Delphi Deal soll verhindert werden

Eine Gruppe von Darlehnsgebern erhebt Protest gegen den Verkauf an Platinium Equity

(PresseBox) (Manhattan/Bochum, ) Eine Gruppe von ehemaligen Darlehnsgebern des bankrotten Automobilzulieferers Delphi, erhebt energisch Einspruch gegen den hastigen Versuch den angeschlagenen US-Zulieferer, schon im Juli mit einem regelrechten Ausverkauf an Platinium Equity, aus Chapter 11 zu entlassen.

Die Gruppe von 10 Darlehnsgebern hält einen Delphi-Anteil von 800 Mio. USD. Die Befürchtung einen hohen Anteil an den gegebenen Krediten zu verlieren, wird durch die gestrige Sichtung der Unterlagen am US- Bankruptcy Court durch die Betroffenen in Manhattan genährt.

Unter den betroffen Geldgebern sind Unternehmen wie Double Black Diamond Offshore Ltd., Monarch Master Funding Ltd. and Greywolf Capital Partners II LP.

Durch den hastigen Verkauf an Platinium Equity würden die Kreditgeber nur einen Anteil von 20% der geliehenen Summe zurück bekommen und das auch nicht unbedingt in Cash. Angedacht ist eine 20 % Beteiligung an dem neuen Unternehmen was die betroffenen Geldgeber bezüglich des hohen Risikos das restliche Geld durch eine neue Pleite zu verlieren, vollkommen ablehnen.

In einem Interview am Mittwoch bestätigten die Darlehnsgeber ihre harte Haltung und wollen mit allen Mitteln den Delphi Ausverkauf an Platinium Equity verhindern. GM, zurzeit kontrolliert von der US-Regierung, benötigt Delphi’s Ausstieg aus Chapter 11. General Motors zahlt regelmäßig Millionen USD aus alten Verpflichtungen in den maroden Zulieferer. Nur wenn dieser nach fast 5 Jahren Chapter 11 verlässt, darf GM die Verpflichtungszahlungen einstellen.

Delphi selbst war am Mittwochabend zu keiner Stellungnahme bereit.

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