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Soziale Netzwerke: Kriminelle freuen sich über unerfahrene Nutzer

(PresseBox) (Shannon, Co. Clare, ) Freundschaften pflegen, die Freizeit planen, Informationen mit anderen teilen, neue Leute kennenlernen, den Alltag bereichern - all dies geben Nutzer sozialer Netzwerke an, wenn sie danach gefragt werden, warum sie einer Online-Community beigetreten sind. Immerhin sind laut einer aktuellen BITKOM-Umfrage inzwischen drei von vier Internetnutzern Mitglieder eines sozialen Netzwerkes. Das entspricht der Hälfte der deutschen Gesamtbevölkerung. Bei den unter 30-jährigen Internetnutzern liegt der Anteil sogar bei 96%. Doch lockt die steigende Anzahl der User nicht nur kontaktfreudige Zeitgenossen, sondern auch Kriminelle an, die im Internet ihr Unwesen treiben. Der Hype um die neuen Plattformen wird verwendet, um insbesondere unerfahrenen Benutzern persönliche Informationen zu entlocken oder sie zum Download von bösartiger Software, sogenannter Malware, zu verleiten.

Deshalb warnt Richard Clooke, Sprecher für die EMEA-Region bei PC Tools, einem Anbieter von Sicherheits- und Performancesoftware, ausdrücklich vor den neuen Netzwerken: "Wenn Sie vorhaben dem aktuellsten, hippsten sozialen Netzwerk beizutreten, seien sie vorsichtig, wo sie hinklicken - es könnte ihr Privatleben beeinträchtigen!"

Welcher Täuschungsmanöver bedienen sich die Betrüger?

1. Gefälschte Einladungen

Jeden Tag entstehen neue Netzwerke, mondäne Onlineshops oder besondere Events bei denen man sich nur nach einer persönlichen Einladung registrieren kann. Der Reiz entsteht oftmals durch die Exklusivität dieser Angebote. Kriminelle nutzen dies: Durch Klicken auf einen Einladungslink wird man auf eine gefälschte Seite weitergeleitet. Arglose Internetanwender geben dort freiwillig persönliche Informationen, wie zum Beispiel Name, Login, Passwort oder das Geburtsdatum ein.

2. Gefälschte E-Mail Benachrichtigungen

Durch die fortschreitende Technik gehören Gesichtserkennung und Ortsmarkierungen zum festen Bestandteil sozialer Netzwerke. Wird man beispielsweise auf einem Foto markiert ("getaggt"), erhält man per E-Mail eine Benachrichtigung. Mittels eines Links kann man sich selbst von der Richtigkeit der Markierung zu überzeugen. Doch Vorsicht! Cyberkriminelle benutzen diese Links, um private Informationen zu ergaunern. Die Weiterleitung auf eine Anmeldemaske, die optisch mit der des Netzwerkes übereinstimmt, wird dazu verwendet Passwörter und Loginnamen zu erhalten.

3. Betrügerische "Bots"

Die Entwicklung von "Bots" wird innerhalb der nächsten Monate voranschreiten, sodass sie noch authentischere und menschlichere Profile erstellen können. Diese kleinen Onlineprogramme erledigen weitgehend selbstständig sich wiederholende Aufgaben ohne das Eingreifen eines Menschen. Cyberkriminellen gelingt es auf diese Weise auf kosteneffizientem und schnellem Wege Malware und Spyware zu verbreiten. Durch Bots werden Links zu unechten Firmen verbreitet, sodass Nutzer entweder ihr Geld für Sachen ausgeben, die gar nicht existieren, oder falsche Nachrichten verbreiten.

Soziale Netzwerke sind im Prinzip harmlos, doch kann der unvorsichtige Umgang mit einem Link zu einer gestohlenen Identität oder Kreditkartendaten führen. Deswegen ist neben einer gesunden Portion Vorsicht ein guter Schutz des PCs und der persönlichen Daten unerlässlich. Hierzu bietet beispielsweise PC Tools mit Internet Security 2011 effizienten Schutz und erkennt Bedrohungen äußerst schnell und auf Basis von verdächtigen Aktivitäten.

Weitere Informationen zu PC Tools finden Sie unter: www.pctools.de

Ihnen sind manche Sicherheitsbegriffe unklar? Werfen Sie doch einen Blick in unser Sicherheitsglossar und raten Sie im Anschluss mit, welche Begriffe Ihnen unsere kleinen Sicherheitsexperten in unserem Videoratespiel erklären.
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