PALFINGER kommt im 1. Quartal 2010 gestärkt aus der Krise

Umsatz noch unter Vorjahresniveau, aber in allen Areas steigend / EBIT und Konzernergebnis wieder positiv / Fortsetzung des Wachstumskurses geplant - organisch und anorganisch

(PresseBox) (Bergheim/Salzburg, ) Die PALFINGER Gruppe konnte im 1. Quartal 2010 die Erholung des wirtschaftlichen Umfelds nutzen: Verglichen mit den rückläufigen Umsätzen des Vorjahres verzeichnete das Unternehmen eine Trendumkehr. Der Umsatz konnte gegenüber dem 4. Quartal 2009, dem schwächsten des Vorjahres, um rund 10 Prozent gesteigert werden, wobei er damit noch deutlich unter dem Vergleichswert des 1. Quartals 2009 liegt. Die im Jahr 2009 umgesetzten Maßnahmen zur Kostenreduktion und weiteren Flexibilisierung der Wertschöpfung zeigen sich weiterhin signifikant im Ergebnis, das nun bereits wieder deutlich positiv ist.

Der Umsatz liegt mit 129,4 Mio EUR um 7,8 Prozent unter dem Vergleichswert des 1. Quartals 2009 von 140,4 Mio EUR. Das EBIT für die ersten drei Monate 2010 beträgt 3,4 Mio EUR, verglichen mit - 3,3 Mio EUR im 1. Quartal des Vorjahres. Auf dieser Basis erreichte PALFINGER im 1. Quartal 2010 auch wieder ein positives Konzernergebnis von 0,8 Mio EUR.

"Wir sind im Jahr 2009 trotz des rückläufigen Geschäfts sehr aktiv am Markt aufgetreten. Dadurch konnten wir unsere Marktposition - nicht nur im Vergleich zum Mitbewerb - stärken und mit Schwung in die ersten Monate des Jahres 2010 starten. Das Niveau von vor der Krise wird noch lange nicht erreicht werden, aber wir sehen eine kontinuierliche Verbesserung, sowohl im Markt als auch bei unseren Kennzahlen", bestätigt Herbert Ortner, Vorstandsvorsitzender der PALFINGER AG, den positiven Trend.

Der Vergleich mit dem Vorquartal, dem 4. Quartal 2009, zeigt erstmals wieder eine Umsatzsteigerung um 10,2 Prozent. Das EBIT betrug im 4. Quartal des Vorjahres 1,0 Mio EUR. Die nunmehrige Verbesserung um mehr als 200 Prozent ist vor allem auf die gestiegenen Umsätze zurückzuführen.

Der Geschäftsverlauf in Europa verzeichnete mit Ende 2009 in zahlreichen Ländern eine Erholung, die sich vor allem bei den Kranprodukten und den Ladebordwänden zeigte. Schwach verhielten sich hingegen die besonders stark von der Krise betroffenen Länder Spanien, Großbritannien, Irland, Griechenland, Portugal sowie Osteuropa. Der konsequente Lagerabbau der Händler in den Jahren 2008 und 2009 trug wesentlich dazu bei, dass die Verbesserung der Marktlage umgehend in den Auftragseingängen und damit in den Umsätzen des 1. Quartals 2010 spürbar wurde.

In den Areas außerhalb Europas zeigte sich Südamerika konstant und konnte umsatzseitig das Vergleichsquartal 2009 halten. In Nordamerika profitierte PALFINGER unter anderem vom Zukauf des Betriebs AWE und erreichte ebenfalls die Vorjahreswerte. In Asien konnte der Umsatz - wenn auch auf niedrigem Niveau - nahezu verdoppelt werden.

Ende März 2010 konnten die Verhandlungen für eine Mehrheitsbeteiligung an ETI (Equipment Technology, LLC) erfolgreich abgeschlossen werden. PALFINGER hält nun 80 Prozent der Anteile. Das US-Unternehmen produziert und vertreibt vorwiegend Hubarbeitsbühnen. Mit rund 190 Mitarbeitern erzielte ETI 2009 einen Umsatz von rund 45 Mio USD und ist somit einer der Top-Player bei Hubarbeitsbühnen am nordamerikanischen Markt. Strategisch ist dies ein bedeutender Schritt für PALFINGER, da der Konzern bislang in Nordamerika mit Hubarbeitsbühnen noch nicht vertreten war und nun lokale Produkte anbieten kann.

Nach Abschluss des umfassenden Projekts zur Stärkung der Ertrags- und Vermögensstruktur im Jahr 2009 gilt es nun, das erreichte Niveau zu halten bzw. weiter zu verbessern. Mit einem gruppenweiten Folgeprojekt legt PALFINGER 2010 verstärktes Augenmerk auf Prozessverbesserungen zur Reduktion von kurzfristig eingesetztem Kapital - Vorräten, Forderungen und Lieferantenverbindlichkeiten. Das freigesetzte Kapital kann für weitere Investitionen ohne Steigerung der Finanzverschuldung eingesetzt werden.

Der Rückgang des Net Working Capital auf 128,9 Mio EUR zeigt die ersten Erfolge des Schwerpunktprojekts im laufenden Geschäftsjahr 2010. Das Capital Employed konnte somit gegenüber dem 31. Dezember 2009 neuerlich gesenkt werden und betrug per Quartalsende 441,6 Mio EUR. Die Nettofinanzverschuldung war mit 146,5 Mio EUR per Quartalsende ebenfalls geringer als im Vorjahr. Die Gearing Ratio liegt mit 49,6 Prozent seit Ende 2008 erstmalig wieder unter der 50-Prozent-Marke.

Der Cashflow aus dem operativen Bereich konnte im 1. Quartal 2010 mit 9,3 Mio EUR gegenüber dem Vorjahreswert von 4,3 Mio EUR mehr als verdoppelt werden.

Ausblick

Für das Gesamtjahr 2010 können aufgrund der aktuell erwarteten zunehmenden Volatilität des Markts noch keine verlässlichen Prognosen gegeben werden. Das Management geht jedoch von leicht steigenden Umsätzen in nahezu allen Bereichen aus. Auf dieser Basis wird mit einem organischen Wachstum des Konzernumsatzes von 10 bis 15 Prozent gerechnet.

Nach der Akquisition des Hubarbeitsbühnenherstellers ETI in den USA sieht PALFINGER sein strategisches Wachstum durch Akquisitionen in diesem Markt vorerst abgeschlossen. Nächste Wachstumsschritte sollten daher in anderen Märkten erfolgen, in denen PALFINGER noch wenig vertreten ist, aber großes Potenzial sieht; dies sind beispielsweise Russland und Indien.

PALFINGER AG

PALFINGER, zählt seit Jahren zu den international führenden Herstellern hydraulischer Hebe-, Lade- und Handlingsysteme. Als multinationale Unternehmensgruppe mit Sitz in Salzburg erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 4.500 Mitarbeitern 2009 einen Gesamtumsatz von 505 Mio EUR.

Der Konzern verfügt über Produktions- und Montagestandorte in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Innovation, weitere Internationalisierung und Diversifikation der Produkte und Dienstleistungen bilden die strategischen Säulen der Unternehmensstrategie. Am Weltmarkt für hydraulische Knickarmkrane gilt PALFINGER nicht nur als Markt-, sondern auch als Technologieführer. Mit über 4.000 Vertriebs- und Servicestützpunkten in mehr als 130 Ländern auf fünf Kontinenten ist PALFINGER immer in Kundennähe.

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