Elektronik überall – Schon bald Realität?

(PresseBox) (A., ) Vor einem Jahr wurde die ”Organic Electronics Association” (OE-A) gegründet. Derzeit arbeiten 53 führende Firmen und Institute aus Europa und den USA unter dem Dach der OE-A zusammen.

Die Produktion von Plastikelektronik rückt näher. Wichtige Meilensteine auf diesem Weg wurden von mehreren OE-A Mitgliedern 2005 erreicht. Herstellungsprozesse im Rolle-zu-Rolle Verfahren wurden erfolgreich gezeigt. Verschiedene Demonstratoren wie z.B. gedruckte Tastaturen, RFID-Etiketten, Solarzellen, Displays, Batterien oder Sensoren wurden vorgestellt und verschiedene Hersteller haben erste Produkte für 2006 angekündigt.

”Die OE-A stellt eine wichtige Plattform für diese neue Industrie dar und ist - national wie international – auf großes Interesse gestoßen. Wir freuen uns, daß bereits 53 Firmen und Institute der OE-A beigetreten sind. Unsere Mitglieder decken die gesamte Wertschöpfungskette vom Materialhersteller, über den Anlagenbauer, bis hin zu Produzenten und Anwender ab,” so Wolfgang Mildner, Vorsitzender der OE-A und Geschäftsführer von PolyIC. ”Unsere Mitglieder erstellen gemeinsam eine Roadmap für die organische Elektronik und arbeiten in technischen und strategischen Projekten zusammen, um dieser neuen Technologie zum Durchbruch zu verhelfen. Die Aktivitäten sind von dem gemeinsamen Interesse getragen, diesen neuen Markt vereint aufzubauen.”

”Organische Elektronik ist sehr viel mehr als einfache, ´low-cost´ Elektronik.
Neue Massenproduktionsverfahren, die die Integration verschiedener Funktionen zusammen mit Polymerelektronik ermöglichen, werden unser ´Elektronik-Weltbild´ verändern. Sensoren, logische Schaltungen, Photovoltaik-Zellen, Schalter,
Displays wie auch Batterien, können zu ´Smart Plastics´ kombiniert werden”,
sagt Dr. Karlheinz Bock, stellvertretender Vorsitzender der OE-A und Leiter der Abteilung Polytronische Systeme des Fraunhofer IZM.

Die organische Elektronik ist derzeit auf dem Weg von den Entwicklungslaboren
in die Produktion. Durch die Kombination neuer Polymermaterialien mit Massendruckverfahren können Elektronikkomponenten, die dünn, leicht und flexibel sind extrem kostengünstig hergestellt werden. Dies ist der Schlüssel zu zahlreichen neuen Anwendungen, die in den nächsten Jahren Multimilliardenmärkte erschließen werden. Displays, intelligente Verpackungen, RFID-Etiketten für die Logistik, medizintechnische Geräte oder Komponenten für einfache Spiele sind nur einige Beispiele für Anwendungen, in denen organische Elektronik zum Einsatz kommen
wird und die uns der Vision “Elektronik überall” näher bringen werden. Sensoren
oder auch Energieerzeugung sind weitere vielversprechende Beispiele für diese
neue Technologie.

”Es gibt einen sehr großen Informationsbedarf in Wissenschaft, Industrie uns
Politik und mit dem Erscheinen erster Produkte ist es wichtig, einen internationalen Marktplatz für die Community zu etablieren. OE-A will helfen, diese Lücke zu füllen und ist daher Partner der ´Plastic Electronics 2006 Conference & Showcase´”,
sagt Wolfgang Mildner. Die ´Plastic Electronics 2006´, die international führende Veranstaltung zur organischen Elektronik, findet am 24./25. Oktober 2006 in der Messe Frankfurt statt.

Über die Organic Electronics Association (OE-A):
Die Organic Electronics Association (OEA) ist eine Arbeitsgemeinschaft des
VDMA und wurde Im Dezember 2004 gegründet. OE-A ist Informations- und Kommunikationsplattform und repräsentiert die gesamte Prozesskette der organischen Elektronik. Unsere Mitglieder sind international führende Firmen und Einrichtungen von F&E-Instituten, Komponenten- und Materialherstellern über Produzenten bis hin zu Endanwendern. Mehr als 50 Firmen aus Europa und den
USA arbeiten in der OE-A zusammen um den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Infrastruktur für die Produktion von organischer Elektronik zu fördern. Die Vision der OE-A ist eine Brücke zwischen Wissenschaft, Technologie und Anwendung zu bauen.

Organic Electronics Association (OE-A)- Arbeitsgemeinschaft innerhalb der VDMA -

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau
(VDMA) vertritt über 3 000 Unternehmen des
mittelständisch geprägten Maschinen- und
Anlagenbaus. Mit aktuell rund 968.000 Beschäftigten
im Inland und einem Umsatz von 190 Milliarden Euro
(2007) ist die Branche grösster industrieller
Arbeitgeber und einer der führenden deutschen
Industriezweige insgesamt.

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