Den Netzwerk-Film zurückdrehen

Neues OPNET-Modul ermöglicht nachträgliche Analyse von Performance-Problemen

(PresseBox) (Essen, ) Das neue Advanced-Console-Modul (AAC) von OPNET bietet eine Lösung für ein typisches Administratoren-Problem: Ein Anwender beschwert sich über mangelhafte Antwortzeiten seiner Software, es liegen aber keine aussagekräftigen Messdaten für den Zeitpunkt vor, als die Störung auftrat. Das AAC-Modul zeichnet mithilfe von Agenten permanent diskrete Datenpakete auf und speichert sie. Wird ein Problem gemeldet, kann der Administrator auf dem Zeitstrahl zurückgehen, die relevanten Datenpakete mithilfe von Filterwerkzeugen isolieren und analysieren. Das Modul ist daher vor allem für die Analyse von sporadisch und unregelmäßig auftretenden Performance-Problemen geeignet. Liegt eine AAC-Aufzeichnung vor, ist nicht mehr erforderlich, das Problem nachzustellen oder zu warten, bis es erneut auftritt.

AAC ist ein Modul der Performance-Analyse-Software ACE (Application Characterization Environment) von OPNET, die zur Analyse der Datenpakete genutzt wird. Der Administrator erkennt Flaschenhälse bei Servern, Bandbreite oder Latenzzeit. ACE decodiert die Kommunikationsprotokolle der OSI-Schichten 3 bis 7 und kann damit das Ende-zu-Ende-Laufzeitverhalten einer Transaktion rekonstruieren und charakterisieren. Probleme, die aufgrund des Zusammenspiels von Applikation und Netzwerk auftreten, werden damit transparent. Voraussetzung dafür ist, dass die Paketaufzeichnung zuvor auf allen beteiligten Tiers/Servern vorgenommen wurde.

Das AAC-Modul bietet verschiedene Filtertechniken, um aus der Masse der aufgezeichneten Datenpakete die relevanten zu isolieren. Die Filter können schon während der Aufzeichnung aktiviert werden, sodass nur die relevanten Pakete im Speicher landen. Oder die Isolierung findet nachträglich statt. Als Filter lässt sich beispielsweise die IP-Adresse des betroffenen Clients verwenden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, von der zu überwachenden Transaktion im Vorfeld eine Paket-Aufzeichnung unter optimalen Testbedingungen zu erstellen. Diese Referenz-Transaktion hilft als Filter bei der Identifizierung einer Transaktion in der Produktionsumgebung und kann zu einer Abweichungsanalyse herangezogen werden. Der Administrator erkennt, bei welchen Leistungsparametern die Problem-Transaktion die größten Abweichungen vom Idealfall vorweist. Er ist damit in der Lage, den Bereich eingrenzen, der den Alarm verursacht hat.

OPNET Technologies GmbH

OPNET Technologies entwickelt Software, mit der Unternehmen, Behörden und Rechenzentren die Leistungsfähigkeit und Integrität ihrer IT-Infrastruktur überwachen, analysieren und verbessern können. Zielgruppe sind Organisationen mit hohen Anforderungen an IT-Sicherheit und -Performance. OPNET wurde 1986 in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland gegründet und beschäftigt weltweit rund 440 Mitarbeiter. In Europa ist das Unternehmen mit Niederlassungen in Belgien, Deutschland, England, Frankreich und Spanien vertreten. Im Geschäftsjahr 2005/2006 erwirtschaftete OPNET einen Umsatz von rund 76,1 Millionen US-Dollar. Zu den Kunden in Deutschland zählen beispielsweise BASF, Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, Deutsche Post, DVK Itergo, EADS (European Aeronautic Defence and Space Company), Finanz-IT, HUK Coburg, das Rechenzentrum Nord und Schering. (www.opnet.com)

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