Mehr als 130 Teilnehmer auf den Cloud Computing Tagen 2010

Nachbericht zur Roadshow Cloud Computing Tage 2010 in Hamburg, Frankfurt und Stuttgart

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Über 130 Teilnehmer, die sich über die aktuellen Trends im Cloud Computing informierten, waren bester Stimmung und konnten sich durch die hochkarätigen Vorträge und interessanten Diskussionen viele Anregungen über aktuelle Entwicklungen für eigene Cloud-Projekte holen. Die von der Deutschen Kongress in Kooperation mit BITKOM, dem Fraunhofer Institut für Software und Systemtechnik (ISST) und Saugatuck Technology vom 14.-16.04.2010 in Hamburg, Frankfurt/Main und Stuttgart veranstalteten Cloud Computing Tage 2010 stießen erneut auf sehr gute Resonanz und zeigen, dass das Thema Cloud Computing in den kommenden Jahren für viele Unternehmen hochaktuell sein wird.

Reales Cloud Computing Potenzial

IT-Entscheider und Projektverantwortliche informierten sich unter dem Motto „Business as a Service und IT as a Service – Wege zu mehr Wirtschaftlichkeit“ über die Chancen und Möglichkeiten des Cloud Computing für ihr Unternehmen. Prof. Dr. Jakob Rehof, Direktor des Fraunhofer Instituts für Software und Systemtechnik, führte als Vorsitzender durch die einzelnen Tage und eröffnete die Veranstaltung mit seinem Vortrag „Cloud Computing – Hype oder Realität?“. Er wies darauf hin, dass Cloud Computing bereits in diesem Jahr große Fortschritte macht und mit einem Durchbruch innerhalb der nächsten zwei bis fünf Jahre gerechnet werden kann. Laut Rehof müssten gerade jetzt kleine und mittelständische Unternehmen über das große Potenzial dieses Ansatzes ernsthaft nachdenken. So biete Cloud Computing unbegrenzte Verfügbarkeit und keine Investitionskosten. Fragen der Sicherheit und des Datenschutzes müssten allerdings noch weiter diskutiert und jeweils im Einzellfall betrachtet werden.

Kosten, Flexibilität, Tempo – drei gute Gründe für Cloud Computing

Im anschließenden Vortrag des Kooperationspartners BITKOM „BITKOM-Handlungsempfehlungen für Cloud Computing“ wurden Businessmodelle, Erfolgsfaktoren und juristische Aspekte sowie Einsatzszenarien und Basistechnologien näher beleuchtet. Andreas Wilker von Bechtle und Martin Reti, T-Systems Enterprise Services GmbH stuften Cloud Computing im Hinblick auf das Business als revolutionär ein. Der deutsche Markt für Cloud Computing wachse jährlich durchschnittlich um 37%. So werden im Jahr 2011 bereits rund 564 Millionen Euro investiert werden. Zum Vergleich – 2008 waren es nur 222 Millionen Euro. „Cloud Computing ist eine Form der bedarfs¬gerechten und flexiblen Nutzung von IT-Leistungen. Diese werden in Echtzeit als Service über das Internet bereitgestellt und nach Nutzung abgerechnet. Damit ermöglicht Cloud Computing den Nutzern eine Umverteilung von Investitions- zu Betriebsaufwand.“ – so die offizielle Definition des BITKOM. Kostenreduktion, Flexibilität für ein dynamisches Business¬umfeld und die schnelle Verfügbarkeit von Services seien drei starke Gründe für Cloud Computing. Erforderlich für den Weg in die Cloud seien die Beobachtung der Marktentwicklung, das Design einer Strategie sowie der Start von Pilotprojekten.
Mani Pirouz, salesforce.com Germany GmbH, betonte in seinem Vortrag, dass vor allem geringere Kosten, reduzierte Risiken, schnelle Investitionsrentabilität und eine hohe Innovationsgeschwindigkeit gute Gründe für den Wechsel zu Cloud Computing seien.

Anwendungsbeispiel Zeiterfassung

Peter Löber, Jobframe GmbH, und Anand Patel, Manpower GmbH Co. KG, konnten dann aus der Praxis berichten, wie sich Dank Cloud Computing eine Unternehmensübergreifende Zeiterfassung für externes Personal realisieren lasse. Sie gingen von der Überlegung aus, ob Zeiterfassung wirklich eine Kernkompetenz eines Unternehmens sei und wie Portal¬lösungen dort Lösungen anbieten können.

Große Zukunft und große Veränderungen

Frank P. Sempert, Saugatuck Technology Inc., stellte dar, wie sich Cloud Computing und Software as a Service verbinden und dass für 2014 zu erwarten sei, dass Cloud bereits bis zu 40% des Wachstums an neuen IT Budgets betragen werde. Die abschließenden Überlegungen zu den wichtigsten Säulen für eine Weiterentwicklung von Cloud Computing, Cloud Infra¬strukturen, Cloud Entwicklung und der Befähigung der Software¬hersteller und Systemhäuser zu SaaS, leiteten dann direkt zur Abschlussdiskussion über.

Reduzierte Risiken und hohe Investitionsrentabilität

Michael Stegmann, Noxum GmbH, fokussierte in seinem Beitrag die Frage, ob und was alles in die Cloud wandern wird. Aus seiner Sicht stellen die Kunden komplexe Anforderungen, die hybride Ansätze und Lösungswege erfordern. Martin Niemer von VMware Global Inc. zeigte auf, dass Cloud Computing die heutigen Rechenzentren maßgeblich verändern wird und beschrieb Wege zur (technischen) Umsetzung und Integration von Cloud Computing in bestehende Infrastrukturen.

Wie schnell kommt Cloud – Wer hat den größten Nutzen?

Im Gespräch zwischen Teilnehmern und Vortragenden wurde unter fachkundiger Moderation von Prof. Dr. Jakob Rehof, Fraunhofer Institut für Software und Systemtechnik ISST, schnell deutlich, dass Cloud Computing schon heute erste Schritte in die Unternehmen macht. Die Umsetzung größerer Cloud-Projekte ist also kurzfristig zu erwarten. Wie von Analysten beschrieben, ist Cloud Computing demnach ein wichtiges Leitthema für die IT Abteilungen und die System¬häuser in den nächsten drei Jahren. Die DEUTSCHE KONGRESS begleitet diese Entwicklung und wird im Dezember 2010 die aktuellen Neuerungen und Erfahrungen erneut beleuchten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:
www.cloud-computing-tage.de

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www.deutsche-kongress.de

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