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HyGa – das Netzwerk für die Entwicklung von Hybridgarnen geht zielstrebig in die Realisierung seiner Entwicklungsvorhaben

Das erste Gesamtnetzwerktreffen der Phase II des Netzwerks für Hybridgarne fand am 24.02.2015 bei innos - Sperlich GmbH in Göttingen statt

(PresseBox) (Göttingen, ) Nachdem sich das Netzwerk HyGa konstituiert hat, die Aufgaben identifiziert und erste Entwicklungsfelder umrissen sind, geht es jetzt in die Umsetzung konkreter Projekte. Dabei spielt das in 2014 etablierte Netzwerk eine zentrale Rolle. Denn hier laufen die Fäden zusammen, hier werden die Kooperationspartner und die interdisziplinär angelegten Entwicklungen miteinander verwoben, hier ist das Innovationsmanagement am Zuge.

Die geschäftsführende innos-Sperlich GmbH bündelt das technische und technologische Potenzial der Mitglieder, stimmt deren Arbeiten aufeinander ab und organisiert die Entwicklungen bei Herstellung, Konfektionierung und Einsatz hochspezialisierter Faserstrukturen.

Ziel des Netzwerks ist die fachgebietsübergreifende, gemeinschaftliche Entwicklung von technischen Lösungen zugunsten der Herstellung von Hybridgarnen. Die aufgrund der Tatsache, dass sie zwei oder mehrere unterschiedliche Fasereigenschaften in einem Garn vereinigen und je nach Einsatzbereich verschiedenste Trägermedien benötigen, ein interdisziplinär arbeitendes Netzwerk als koordinierenden Innovationstreiber geradezu fordern. Bearbeitet werden sowohl einzelne Herstellungs- und Verarbeitungsschritte als auch die Hybridgarnkonfiguration selbst. Dabei arbeiten die Mitglieder des Netzwerkes aus der gesamten Bundesrepublik in der gesamten Wertschöpfungskette zusammen und bringen ihre spezifischen Kompetenzen in die jeweilige Stufe der Entwicklung ein. Ergänzt durch gezielt angebotene Dienstleistungen und Services ist das kontinuierlich steigende und immer differenzierter werdende Marktpotenzial - und diese Tatsache ist der Anlass für die Förderung des Vorhabens HyGa durch die Bundesregierung - insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen eine wirtschaftlich attraktive Herausforderung.

Im Fokus des Netzwerks stehen die ganzheitliche Begleitung der Mitglieder von der Ideenfindung, der Zusammenführung der Netzwerkpartner mit geeigneten Kooperationspartnern, die umfassende Fördermittelberatung und die Entwicklung von Projektskizzen bis hin zur Unterstützung bei der Einreichung von Projektanträgen.

Die Mitglieder des Netzwerkes orientieren sich an der von ihnen selbst mitgestalteten technisch-technologischen Roadmap. Sie haben bereits 8 innovative Entwicklungsprojekte formuliert. Darüber hinaus gibt es 7 Projektideen, die sich in den in Projektphase I durchgeführten Anwenderworkshops herauskristallisiert haben und zumeist auf Anregungen und Anforderungen potenzieller Kunden zurückgehen. Und hier greift das professionelle Know-how des Netzwerkmanagements: In der Synergiematrix ist zusammengefasst, welche Unternehmen und wissenschaftliche Kompetenzen zu dem jeweiligen Entwicklungsprojekt passen. Die Netzwerker definieren diese Vorgehensweise als den ersten Schritt einer jeden Innovation, die in der Hochtechnologie nicht mehr auf die klassische "Erfindung" baut, sondern auf das gezielte Herausarbeiten von einzelnen Bausteinen im technologischen Gesamtsystem.

In dem Netzwerktreffen am 24.02.2015 konnten aus diesen 15 Projektideen jetzt 5 Projekte formuliert werden, die in verschiedenen Projektgruppen weiterverfolgt werden. Diese Projektgruppen beschäftigen sich besonders mit den Bereichen Bauen mit Naturwerkstoffen, verschiedene Technologieanwendungen (z.B. Luftfahrt, Gurtsysteme, Rotorblattbau, innovative Produktionsprozesse und Oberflächenoptik).

So erarbeiten die Netzwerkpartner gemeinsam mit ihren Kunden die Anforderungen an Hybridgarne in den verschiedensten Anwendungsbereichen und führen sie einer technisch und wirtschaftlich optimalen Lösung zu. Darüber hinaus liegen weitere Vorteile in der Netzwerkarbeit, die sich zusammenfassend in der Umsetzung ganzheitlicher Verfahren und damit verbundener Automatisierung darstellen. Die sich wiederum in geringeren Herstellkosten spiegeln. Nicht zuletzt kann das Netzwerk mit seiner Partnerkonstellation neue Märkte ausloten und entsprechende Zugänge realisieren.

Die jetzt eingeleitete Phase II des Netzwerkes HyGa verbindet bereits heute ein breites Ensemble von Partnern und verspricht vielfältige neue Entwicklungen zugunsten klassischer wie neuer, innovativer Einsatzbereiche.

Bildinformation: Thomas Lang (SINOI GmbH), Thomas Röser (innos - Sperlich GmbH), Dr. Diana Holzwarth (Asendorf Bauchemie Consult GmbH), Werner Mainka (innos - Sperlich GmbH), Dr. Anja Hunger (P-D Industriegesellschaft mbH Glasfaser Brattendorf), Gerhard Klis (Trevira GmbH), Michael Brinkmann (GÜTH & WOLF GmbH), Joan-Dirk Kümpers (F.A. Kümpers GmbH & Co. KG), Dominik Malecha (Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH), Thomas Rademacher (Trevira GmbH), Gosbert Amrhein (ALTERFIL Nähfaden GmbH), Norbert Müller (innos - Sperlich GmbH), Dr. Mohamed Abounaim (Fraunhofer-Institut für Holzforschung Wilhelm-Klauditz-Institut WKI), Dr. Jan Petersen (Gustav Ernstmeier GmbH & Co. KG)

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