Internationale Mails: Gepflogenheiten des Empfängers berücksichtigen

(PresseBox) (München, ) Bei E-Mails an ausländische Geschäftspartner sollte man sich nach Expertenmeinung dem Stil des jeweiligen Empfängers anpassen. "In den verschiedenen Ländern scheinen sich recht unterschiedliche E-Mail-Gepflogenheiten herausgebildet zu haben, was eigentlich erstaunlich ist, weil der internationale Verkehr ja doch einen recht großen Teil ausmacht", sagte Alois Moosmüller, Professor für Interkulturelle Kommunikation an der LMU München, dem IT-Businessportal eWeek Europe. So habe sich beispielsweise der amerikanische Stil, "die schnörkellos direkte Anrede mit dem Vornamen, ohne »Lieber« oder »Hallo«, ohne einleitende Floskeln, kurz und direkt" nicht weltweit durchgesetzt. Deutsche Geschäftsleute, die international ja eigentlich gerade für ihre sehr direkte Art der Kommunikation bekannt seien, würden nach Moosmüllers Untersuchungen in E-Mails "etwas ausschweifender und höflicher formulieren". Besonders ausgeprägt sei dieser Stil in Japan. Da sei "es selbstverständlich, eine Mail erst mit ein, zwei Sätzen zu beginnen, die sich nach dem Befinden des Partners erkundigen oder einen Dank für eine früher erfahrene Zuwendung auszudrücken."

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