Nicht jeder „Sex“ ist Spam

NoSpamProxy 5: Spam-Schutz mit lernendem Bayes-Filter

(PresseBox) (Paderborn, ) Die Net at Work Netzwerksysteme GmbH, Paderborn, vermarktet ab sofort Version 5 von NoSpamProxy. Die softwarebasierte Spam-Abwehrlösung wird vor den ersten SMTP-Server des Anwenders geschaltet und nimmt alle eingehenden SMTP-Verbindungen an. Im Unterschied zu herkömmlichen Anti-Spam-Produkten identifiziert NoSpamProxy Werbemails bereits während des Übertragungsversuchs an den E-Mailserver und blockiert sie. Der Absender erhält eine Unzustellbarkeitsnachricht und kann sich, sofern die Nachricht doch seriös war, auf anderem Wege beim Adressaten melden, um sich auf eine Whitelist setzen zu lassen. Anders als bei Spam-Filtern mit Quarantäneordnern, die oft aus Bequemlichkeit komplett geleert werden, ist bei diesem Verfahren der Verlust erwünschter Nachrichten ausgeschlossen. Die Kosten des Spam-Schutzes liegen in der kleinsten Ausbaustufe bei 20 Euro pro behütetem Postfach. NoSpamProxy eignet sich für jedes Unternehmen und jede Institution mit eigenem Mailserver und ist beliebig ausbaufähig.

Wichtigste technische Neuerung in NoSpamProxy 5 ist der eingebettete Bayes-Filter, der eintreffende Nachrichten automatisch mit bereits klassifizierten Mails abgleicht. „Schlüsselworte wie ‚Sex’ oder ‚Nebenjob’ sind Verdachtsmomente für Spam“, verdeutlicht Uwe Ulbrich, Geschäftsführer von Net at Work. „Sex kann aber im Englischen für ein harmloses ‚Geschlecht’ stehen, für die Personalabteilung ist ‚Nebenjob’ ebenfalls nichts Ehrenrühriges. Würden E-Mails allein wegen dieser Schlüsselwörter im Spam-Filter hängen bleiben, wäre der Sinn des Filters obsolet.“ Anders als ein Wortfilter bezieht der Bayes-Filter daher nicht einzelne Wörter in die Prüfung ein. Vielmehr untersucht der Filter in einer Trainingsphase anhand von Spam und seriöser E-Mail-Kommunikation („Ham“) Wortverbindungen und ganze Formulierungen auf der Grundlage statistischer Kriterien. Positiv-Beispiele sind die Inhalte versandter Mails. Tritt dort der Begriff „Nebenjob“ im Zusammenhang mit „Anzeige“ oder „Bewerbungsunterlagen“ auf, lässt der intelligente Bayes-Filter auch eingehende Nachrichten mit entsprechend positiv bewertetem Kontext passieren. Das Verfahren bietet eine höhere Trefferquote und weniger False-Positives als Wortfilter.

„Die anfängliche Erkennungsrate des lernenden Bayes-Filters liegt bei 95 Prozent und wird mit zunehmendem Einsatz immer besser“, berichtet Frank Carius, Senior Consultant bei Net at Work. In Kombination mit den weiteren in NoSpamProxy integrierten Filtersystemen, etwa Prüfsummenfilter, Schlüsselwortsuche und Attachement-Filter, werden noch höhere Erkennungsraten realisiert. Die in Reihe geschalteten Filter gehen dabei, wie Carius betont, nicht zu Lasten des Datendurchsatzes: „NoSpamProxy unterstützt in der Version 5 Multi-Prozessor-Strukturen und ist schneller als die Vorläufer.“ Zusätzlich zum Bayes-Filter bietet NoSpamProxy 5 automatisierte Features, die Administratoren und Systemhäusern Installation, Wartung und Pflege erleichtern. Dazu gehören Funktionen zum komfortablen Erstellen von Log-Files, zum Export von Informationen, die für den Support relevant sind, und eine Download-Funktion, mit der sich Nachrichten-Historien im XML-Format exportieren lassen.

NoSpamProxy wird ausschließlich über indirekte Vertriebskanäle vermarktet. Exklusiver Distributor für den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die entrada Kommunikations GmbH, Paderborn.

Net at Work GmbH

Die Net at Work Netzwerksysteme GmbH wurde 1995 mit Sitz in Paderborn gegründet. Als Lösungspartner und Systemhaus bietet das Unternehmen mittelständischen Betrieben jeder Branche IT-Infrastrukturlösungen sowie Business-Solutions zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Als Microsoft Certified Gold Partner verfügt Net at Work über zertifiziertes Expertenwissen im Umfeld von Microsoft-Lösungen. NoSpamProxy basiert auf einer Idee und dem Konzept von Frank Carius, Gründungsmitglied und Senior Consultant bei Net at Work. Das Produkt wurde wesentlich durch ihn und Hennig Krause, NoSpamProxy Lead Developer, entworfen und umgesetzt. Mehr über das Unternehmen erfahren Sie im Internet unter www.netatwork.de.

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