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Das Team der Nanion Technologies für Deutschen Zukunftspreis nominiert

(PresseBox) (München, ) Das Management Team der Nanion Technologies GmbH ist eine von drei Nominierten für den Deutschen Zukunftspreis, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Nominiert wurde das Team, wie heute bekannt gegeben wurde, für seine neueste Screening-Platform, den SyncroPatch 384/768PE, die vollkommen neue Strategien in Wirkstofffindung und Forschung ermöglicht.

Als eine der führenden Industrienationen ist Deutschland für innovative Technologien, Unternehmergeist und eine starke Fokussierung auf hochwertige Produkte bekannt. Der Deutsche Zukunftspreis ist der angesehenste Deutsche Preis für technologische Innovation. Durch ihn zeichnet der Bundespräsident herausragende technische Innovationen aus, die hohes Potential für kommerziellen Erfolg und gesamtgesellschaftlichen Nutzen haben.

Bei einer Pressekonferenz in München hat das Bundespräsidialamt heute die Nominierung des Geschäftsleitungsteams der Nanion Technologies GmbH für die Entwicklung und erfolgreiche Markteinführung des SyncroPatch 384/768PE, einer chip-basierten Plattform für das Hochdurschatzscreening von Ionenkanal-aktiven Substanzen verkündet. Ionenkanäle sind Proteine die sich in der Membran von Zellen des menschlichen Körpers befinden. Da Fehlfunktionen von Ionenkanälen für vielfältige Krankheiten und ihre Symptome verantwortlich sind, haben sie sowohl für die biomedizinischen Grundlagenwissenschaften als auch für die Wirkstofffindung große Bedeutung. Der SyncroPatch 384/768PE ist die erste Geräteplattform überhaupt, die funktionelle Screening-Untersuchungen an Ionenkanälen im echten, industriefähigen Hochdurchsatz erlaubt. Dadurch wird dem Ionenkanalscreening ein neues Einsatzspektrum eröffnet, um sein Potential vollständig zu nutzen: neuen und sicheren Medikamente schneller zum Markteintritt zu verhelfen. Hinter dem für den diesjährigen Deutschen Zukunftspreis nominierten Projekt mit dem Titel "Ionenkanalmessungen im Hochdurchsatz - Vom Uni-Labor zum Global Player“ steht das Team aus Dr. Niels Fertig (CEO), Dr. Andrea Brüggemann (CSO) und Dipl. Phys. Michael George (CTO).

Dr. Niels Fertig, Sprecher des Teams sowie Mitgründer und Geschäftsführer der Nanion Technologies GmbH, dazu:
Wir sind begeistert und fühlen uns sehr geehrt, für diesen angesehensten deutschen Preis für Technik und Innovation nominiert zu sein, und freuen uns auf das große Ereignis in Berlin, bei dem das Preisträgerteam benannt werden wird. Wir sind natürlich etwas voreingenommen, aber ohne Zweifel hat der SyncroPatch 384/768PE großes Potential, das Ionenkanalscreening zu revolutionieren und dadurch Biotechnologie- und Pharmaindustrie in den Stand zu versetzen, bessere Medikamente in schnellerer Folge als bisher in den Markt zu bringen."

Das endgültige Gewinnerteam wird am 19. November in Berlin durch die Jury ausgewählt und am selben Tag durch Bundespräsident Joachim Gauck bei einer großen Abendveranstaltung verkündet werden, die vom ZDF übertragen wird.
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Über die Nanion Technologies GmbH

Die Nanion Technologies GmbH ist ein Anbieter von innovativen Messinstrumenten für Ionenkanal Untersuchungen in der Forschung und in der Wirkstoffanalyse für die Entwicklung von neuen Medikamenten. Nanion wurde 2002 als Spin-off des Center for NanoScience (CeNS) der Ludwig-Maximilians-Universität München gegründet. Das Nanion-Team hat vier Generationen von hochwertigen Analyse-Instrumenten für automatisierte Patch Clamp Messungen entwickelt und diese erfolgreich im globalen Markt etabliert (Port-a-Patch, Patchliner und SyncroPatch Produktfamilien). Nanions Patch Clamp Technologie im Chipformat zur schnellen und kostengünstigen Analyse von Arzneimittelwirkungen an Ionenkanälen macht die Entwicklung von neuen Medikamenten effektiver und sicherer. Weitere Produktlinien bedienen den Bereich des Kardiotoxizitätsscreenings (CardioExcyte 96), der parallelen Lipidmembran Messungen (Orbit 16) und Messtechnik für Membrantransporterproteine (SURFE2R). Seit 2014 vertreibt Nanion die Multi-Elektroden-Array (MEA) Systeme von Axion in Europa und China.

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