MVV Energie erfüllt eigene Erwartungen

Nach neun Monaten liegt Mannheimer Energieunternehmen auf Vorjahresniveau / Erfolgreicher bundesweiter Strom- und Gasvertrieb und kühlere Witterung sorgen für gutes 3. Quartal 2009/10

(PresseBox) (Mannheim, ) Mit einem guten 3. Quartal (April - Juni 2010) hat das im SDAX notierte Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie AG (ISIN: DE000A0H52F5, WKN: A0H52F) seine Erwartungen erfüllt und liegt damit nach den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2009/10 (1. Oktober 2009 - 30. Juni 2010) weiter auf Vorjahresniveau. Wie der Vorsitzende des Vorstands der MVV Energie AG, Dr. Georg Müller, am Freitag bei der Bekanntgabe der Dreivierteljahres-Ergebnisse in Mannheim mitteilte, konnte der Umsatz dank des weiterhin erfolgreichen Energiehandels und des überregionalen Strom- und Gasvertriebs an Industrieund Gewerbekunden gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht um 3 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro gesteigert werden, das bereinigte operative Ergebnis (Adjusted EBIT) liegt mit 251 Millionen Euro geringfügig über den 250 Millionen Euro des Vorjahres.

Unterstützt hat dabei auch die kühlere Witterung in den Monaten April und Mai 2010. Dr. Müller: "Es ist uns gelungen, die starken Gaspreissenkungen Anfang 2009 und den Ergebnisrückgang in unserem Umweltsegment durch Absatzsteigerungen bei Strom, Wärme und Gas auszugleichen." Mit Blick auf das Ende September 2010 zu Ende gehende Geschäftsjahr bekräftigte das Unternehmen daher auch seine Prognose, beim Außenumsatz und beim Adjusted EBIT in etwa das Vorjahresniveau wieder zu erreichen.

In bewegten wirtschaftlichen Zeiten kann MVV Energie damit auf eine stabile Ertragssituation verweisen. In dem stark umkämpften deutschen Energiemarkt konnte MVV Energie dabei in den letzten neun Monaten sowohl seinen bundesweiten Stromabsatz um 8 Prozent auf 10,2 Milliarden Kilowattstunden steigern, der Gasabsatz nahm um 10 Prozent auf 9,1 Milliarden Kilowattstunden zu. "Dass wir das in diesem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld geschafft haben", so Dr. Müller, "zeigt, dass wir mit unserem strategischen Schwerpunkt des überregionalen Strom- und Gasvertriebs genau richtig liegen."

Das gilt auch für die weitere Ausrichtung auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Mit dem kürzlich erfolgten Erwerb des ersten Windparks in Plauerhagen in Mecklenburg-Vorpommern hat das Mannheimer Energieunternehmen einen ersten wichtigen Schritt in den Wachstumsmarkt Windenergie getan. Dr. Müller: "Diesen Weg wollen wir weiter fortsetzen. Rund die Hälfte unseres angekündigten Investitionsprogramms von 3 Milliarden Euro bis 2020 wollen wir für weitere Wachstumsimpulse aufwenden." Insgesamt will MVV Energie damit den Anteil der Erneuerbaren Energien an der eigenen Stromerzeugung von heute 19 auf 30 Prozent im Jahr 2020 erhöhen.

Einen wichtigen Beitrag bei der Verbesserung der Energieeffizienz sieht das Unternehmen auch in dem weiteren Ausbau der umweltfreundlichen und energieeffizienten Fernwärme. An allen Standorten der Unternehmensgruppe - von Mannheim über Kiel und Offenbach bis Ingolstadt - laufen dazu derzeit Ausbauprojekte, etwa der Bau einer neuen, 21 Kilometer langen Fernwärmetrasse von Mannheim nach Speyer oder das größte bayerische Fernwärmeprojekt, mit dem in Ingolstadt die Abwärme der örtlichen Raffinerien in das Fernwärmenetz eingespeist wird.

Mit den Verbesserungen bei Strom und Wärme konnte MVV Energie auch preisbedingte Rückgänge bei den operativen Ergebnissen im Gas- und Umweltsegment ausgleichen. So stieg im Dreivierteljahresvergleich das Adjusted EBIT im Strom um 16 Prozent von 38 auf 44 Millionen Euro, in der Wärme um 11 Prozent von 62 auf 69 Millionen Euro. Aufgrund deutlicher Preissenkungen im Frühjahr 2009 an allen Standorten der Unternehmensgruppe ging das Adjusted EBIT hingegen beim Gas um 11 Prozent von 74 auf 66 Millionen Euro zurück. Sinkende Abfallpreise in Verbindung mit sinkenden Energieerlösen haben auch im Umweltsegment zu einem Rückgang des Adjusted EBIT um 9 Prozent von 54 auf 49 Millionen Euro geführt.

Sehr positiv hat sich in den zurückliegenden neun Monaten der Free Cashflow entwickelt. Gegenüber dem Dreivierteljahr 2008/09, das noch einen negativen Free Cashflow von - 110 Millionen Euro auswies, hat sich der Free Cashflow in diesem Jahr insbesondere durch einen erfolgreichen Abbau des Forderungsbestands auf + 112 Millionen Euro deutlich verbessert. Gestiegen ist auch die Zahl der Mitarbeiter der Unternehmensgruppe: Während das Unternehmen Ende Juni 2009 5.926 Mitarbeiter beschäftigt hat, hat sich die Mitarbeiterzahl durch erstmalige Vollkonsolidierung und die vollständige Integration von Gesellschaften bis Ende Juni 2010 um 1 Prozent auf 5.997 erhöht.

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