Neue Räume für bilinguales Lernen in München-Pasing

Eröffnungsfeier Jan-Amos-Comenius-Kinderhaus und -Grundschule

(PresseBox) (München, ) Die Münchner Schulstiftung, Trägerin zahlreicher pädagogischer Einrichtungen in München, hat das neue Gebäude für das Jan-Amos-Comenius-Kinderhaus und die gleichnamige Grundschule bezogen. Es befindet sich mit idealer Verkehrsanbindung in der Kaflerstraße 14 gleich neben dem Pasinger Bahnhof. Das Gebäude wurde errichtet, um einen bilingualen Kindergarten und eine Krippe als Ergänzung zur bilingualen Grundschule und dem Hort zu eröffnen und unter einem Dach zu vereinen. Die Eröffnungsfeier fand am 22. Oktober mit prominenten Gästen sowie Darbietungen der Kindergarten- und Schulkinder statt. Ernst von Borries, Vorsitzender der Münchner Schulstiftung, Dr. Ursula Berktold, Geschäftsführerin der Münchner Schulstiftung und Hildegard Braun-Wolf, Leiterin des Jan-Amos-Kinderhauses und der -Grundschule, bedankten sich bei ihren Gästen, zu denen auch Mitglieder des Landtages, des Stadtrats, des Bezirksausschusses, der Regierung von Oberbayern und Vertreter der bayerischen Privatschulen zählten.

Den Start in die neuen Räumlichkeiten des Jan-Amos-Comenius-Kinderhauses und der -Grundschule hat die Münchner Schulstiftung am 22. Oktober gefeiert. Das zweistöckige Gebäude in der Kaflerstraße 14 in München-Pasing bietet mit einer Fläche von 1 500 Quadratmetern, zu dem ein Garten mit knapp 800 Quadratmeter gehört, Platz für 200 Kinder. Bis zur Fertigstellung des Gebäudes war die Grundschule für das vergangene Schuljahr im Obermenzinger Gymnasium im Münchner Westen untergebracht. Seit dem Schuljahr 2010/2011 ergänzt das bilinguale Kinderhaus mit Kinderkrippe, Kindergarten und Hort die bilinguale Idee.

Auftakt der Eröffnungsfeier war das Lied "Wir feiern heut' ein Fest", gesungen von den Kindergartenkindern auf Deutsch und Englisch. Die Grundschüler führten ein Musik- und Tanzstück zum Thema Europa auf. Schüler des Obermenzinger Gymnasiums, einer Stammeinrichtung der Münchner Schulstiftung, präsentierten ihre eigene Bearbeitung der Titelmelodie "Der mit dem Wolf tanzt" am Klavier und an der Geige sowie ein Doppelkonzert für zwei Geigen von Antonio Vivaldi. Ernst v. Borries und Dr. Ursula Berktold bedankten sich bei Helfern und Förderern, die den Bau und den Einzug in neue Räumlichkeiten ermöglichten, sprachen über die Hürden, die erfolgreich genommen wurden, und informierten über den Namensgeber Jan Amos Comenius. Von den Eltern der 1. und 2. Klasse erhielten sie überraschend eine Spende. Bevor das kalte Buffet, organisiert von Schülern des Überreiter Gymnasiums, eröffnet wurde, trat der internationale Schülerchor aus derselben Schule mit "We are the world, we are the children" auf. Ein Puppentheaterstück und das Pflanzen zweier Apfelbäume bildeten den Abschluss der Feier.

Hürden bei Gebäudebau - besonderer Dank an Gäste

Zu den Herausforderungen bei der Verwirklichung des Projekts zählten, einen passenden Standort und ein Objekt zu finden, das von Bauherren, Mitmietern und Nachbarn akzeptiert wird, behördlichen Vorschriften entspricht und finanziell realisierbar ist. Besonderen Dank hat Dr. Ursula Berktold ausgesprochen gegenüber Mitgliedern des Landtages, des Stadtrats, des Bezirksausschusses, der Regierung von Oberbayern, einer Pädagogin der Grundschule Andechs sowie den Projektplanern der Pasinger Hofgärten.

Namensgeber Jan Amos Comenius

Das Kinderhaus und die Grundschule sind nach Jan Amos Comenius benannt. Der Philosoph, Theologe und Pädagoge wurde im mährischen Nivnitz, in der heutigen Tschechischen Republik, geboren und lebte von 1592 bis 1671. Er forderte die allgemeine Schulpflicht sowie Unterricht in Mutter- und Fremdsprachen. Er entwarf ein Schulsystem, schrieb die erste systematische Schuldidaktik Europas und verfolgte den Grundsatz "omnes omnia omnino" (lat.): "Alle alles ganz zu lehren". Ernst v. Borries, Vorsitzender der Münchner Schulstiftung, erklärte: "In gewisser Weise kehrt die Münchner Schulstiftung zu der Schulform von Comenius zurück. Sie folgt mit ihren pädagogischen Grundsätzen, der bilingualen Ausrichtung und der Muttersprachenförderung sowie der europäischen Konzeption einer der ältesten pädagogischen Entwürfe Europas und ist trotzdem zugleich Träger einer der modernsten Bildungs- und Erziehungseinrichtungen Deutschlands."

Pädagogisches Konzept

Das Jan-Amos-Comenius-Kinderhaus und die -Grundschule sind zweisprachig ausgelegt (deutsch/englisch). Zusätzlich fördern sie Heimatkulturen und Muttersprachen wie Französisch, Spanisch oder Ungarisch. Die Einrichtungen wurden geschaffen, um Kinder ganzheitlich von der Krippe bis zum Abitur zu fördern, ihnen Ganztagsbetreuung und gesunde Ernährung anzubieten. "In einer Zeit mit Debatten um Migration und Integration blicke ich voller Begeisterung auf unser Kinderhaus und die Grundschule. Hier bei uns sind Kinder und Mitarbeiter aus der ganzen Welt", sagte Frau Dr. Ursula Berktold, Geschäftsführerin der Münchner Schulstiftung.

Weitere Informationen unter www.comenius-muenchen.de und www.muenchner-schulstiftung.de.

Münchner Schulstiftung - Ernst v. Borries

Die gemeinnützige Stiftung wurde von Ernst v. Borries, dem Schulverein Obermenzinger Gymnasium und der Privatgymnasium Dr. Florian Überreiter GmbH gegründet. Stiftungszweck ist die Übernahme der Trägerschaft von Bildungs- und Erziehungseinrichtungen, die den Prämissen der Erziehung zur sozialen Verantwortung, zum europäischen Gedanken und einer leistungsorientierten Individualpädagogik in angstfreier Lernatmosphäre Rechnung tragen. Derzeit befindet sich neben dem Obermenzinger Gymnasium das Privatgymnasium Dr. Florian Überreiter und die bilinguale Jan-Amos-Comenius-Grundschule sowie das gleichnamige bilinguale Kinderhaus, zu dem eine Kinderkrippe, ein Kindergarten und ein Hort gehören, unter den Fittichen der Münchner Schulstiftung - Ernst v. Borries -.

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