Umstrukturierung bei Microsoft für Innovation und Wachstum

Drei neue Geschäftseinheiten mit eigenen Vorständen

(PresseBox) (München, ) Am 20. September 2005 gab Microsoft die Neuausrichtung des Unternehmens und den Aufbau von drei neuen Geschäftseinheiten bekannt, jeweils unter einem eigenen Vorstand. Damit möchte das Unternehmen die Flexibilität bei der Umsetzung seiner Software- und Service-Strategie erhöhen. Die Geschäftseinheit Microsoft Platform Products & Services übernehmen Kevin Johnson und Jim Allchin als Co-President. Jeff Raikes wurde zum President Microsoft Business Division und Robbie Bach zum President Microsoft Entertainment & Devices Division ernannt. Darüber hinaus wird die Position von Ray Ozzie als Chief Technical Officer erweitert. Er verantwortet nun zusätzlich die Optimierung der software-basierten Service-Strategie und deren Umsetzung in allen drei Geschäftseinheiten. Das Unternehmen kündigte außerdem an, dass Jim Allchin nach der Markteinführung des neuen Windows-Betriebssystems Windows Vista Ende 2006 in den Ruhestand gehen wird.

"Mit diesen Änderungen können wir unsere Geschäftsbereiche so aufeinander abstimmen, dass Entscheidungen und deren Umsetzung beschleunigt werden und wir unseren Kunden weiterhin die Produkte und Services zur Verfügung stellen, die sie benötigen", erklärt Steve Ballmer, Chief Executive Officer Microsoft. "Wir freuen uns, dass besonders erfolgreiche Führungskräfte an der Spitze dieser wichtigen Geschäftseinheiten stehen, die sowohl das Wachstum steigern als auch Innovationen vorantreiben werden. Wir sehen neue Möglichkeiten, unseren Kunden Mehrwert durch die Kombination von Software und Services bieten zu können, die auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind. Durch die Zusammenlegung der Bereiche Software und Services können wir besser auf den sich verändernden digitalen Lebensstil unserer Kunden und auf die neue Arbeitswelt reagieren."

Microsoft Platform Products & Services Division

Kevin Johnson wird Nachfolger von Jim Allchin und verantwortet damit die Geschäftseinheit Microsoft Platform Products & Services, zu der Windows Client, Server und Tools sowie MSN gehören. Um die reibungslose Übernahme des Bereiches zu gewährleisten, werden sowohl Johnson als auch Allchin so lange dem Geschäftsbereich vorstehen, bis Allchin im nächsten Jahr in den Ruhestand geht. Die neue Geschäftseinheit konzentriert sich darauf, neue Anwendungsmöglichkeiten zu entwickeln und den Kundennutzen durch kontinuierliche Innovationen in den Bereichen Software-Plattform und Software-Services, die über das Internet angeboten werden, zu erhöhen.

"Wir konzentrieren uns auf die Steigerung des Kundennutzens und ermöglichen es Entwicklern, durch die Kombination von Software und software-basierten Services bessere Anwendungen zu erstellen", sagt Ballmer. "MSN verfügt über umfangreiches Know-how in der schnellen Entwicklung von Innovationen und der Bereitstellung von software-basierten Services in großem Maßstab. Die Plattform-Gruppen verfügen über ausgezeichnete Kompetenzen bei der Entwicklung von Software-Plattformen und Anwendungen, die Millionen von Anwendern begeistern."

David Cole, Senior Vice President, steht weiterhin an der Spitze von MSN und berichtet an Johnson. Zudem wird Eric Rudder, Senior Vice President Server and Tools, in einer neu geschaffenen Position direkt Bill Gates, Chairman und Chief Software Architect, unterstehen. Rudder ist zukünftig für die wesentlichen Entwicklungen des Unternehmens sowie für die übergreifende Strategie zuständig. Er wird diesen Posten nach der Markteinführung von Visual Studio und SQL Server 2005 noch in diesem Jahr übernehmen.

Microsoft Business Division

Die Geschäftsbereiche Information Worker und Microsoft Business Solutions (MBS) werden in Microsoft Business Division eingegliedert. Doug Burgum, Senior Vice President, leitet künftig diesen Bereich und berichtet an Raikes. Die Geschäftseinheit ist für die Entwicklung von Software und software-basierten Services für Unternehmen zuständig. Mit Programmen, Servern und software-basierten Services aus den neuen Geschäftsbereichen, die von strukturierten Prozessen bis hin zu Produktivitätsanforderungen für den einzelnen Anwender das gesamte Spektrum umfassen, ist Microsoft optimal positioniert.

Microsoft Entertainment & Devices Divsion

In die neue Geschäftseinheit Microsoft Entertainment & Devices werden die Bereiche Home and Entertainment sowie Mobile and Embedded Devices eingegliedert. Ziel ist die Entwicklung von Geräten, die noch umfangreichere Möglichkeiten für den Benutzer am Arbeitsplatz, zu Hause und unterwegs bieten. Auch die Aktivitäten des Unternehmens im Bereich Entertainment sowie die dazu gehörenden Geräte und Services sollen in dieser Geschäftseinheit ausgebaut werden. Entsprechend wird Pieter Knook, Senior Vice President Microsoft Mobile and Embedded Devices, an Bach berichten.

Die Zukunft

"In den nächsten 18 Monaten wird jeder dieser drei Geschäftsbereiche neue, innovative Produkte auf den Markt bringen. Wir möchten Anwendern sowie kleinen und großen Institutionen und Unternehmen dabei helfen, ihr ganzes Potenzial auszuschöpfen", sagt Ballmer. "Über 30 Jahre bringen wir nun schon kostengünstige, mit umfangreichen Funktionen ausgestattete Produkte auf den Markt. Kein anderes Unternehmen ist besser aufgestellt, um Menschen und Unternehmen Software und Services zur Verfügung zu stellen, mit denen Sie ihre Ziele bestmöglich erreichen können."



Presserückfragen bitte unter prserv@microsoft.com

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