Microsoft stellt auf der ISC 2009 aktuelle Projekte rund um den HPC Server 2008 vor

Das HLRS der Universität Stuttgart, die RWTH Aachen, Cadfem, Nice und weitere Partner präsentieren Anwendungen

(PresseBox) (Hamburg, ) Microsoft zeigt auf der diesjährigen International Supercomputing Conference (ISC) 2009, vom 23. bis 26. Juni 2009 in Hamburg, zusammen mit seinen Partnern aktuelle Anwendungen für den Windows HPC Server 2008. Unter anderem zeigt das High Performance Computing Center Stuttgart (HLRS) der Universität Stuttgart aktuelle Anwendungen, die den Windows HPC Server 2008 nutzen und andere innovative Technologien wie Surface Computing einbinden. HLRS hat den Benchmark für sein neues Diskless Intel System mit 700 quad core - dual Socket Nodes für die Top 500-Liste der weltweiten Supercomputer eingereicht. Weitere Partner wie die RWTH Aachen und sechs industrielle Partner präsentieren ebenfalls Anwendungen für den Windows HPC Server 2008. Microsoft plant, den HPC-Bereich weiter auszubauen, um komplexe technische Aufgabenstellungen noch einfacher zu lösen.

Der Windows HPC Server 2008 ist seit der Verfügbarkeit im November vergangenen Jahres eine Plattform für eine Vielzahl von Anwendungen. Für Hersteller von Supercomputern ist er eine weitere Möglichkeit, die bisher komplexen Entwicklungen einfach abzubilden und somit neue Märkte zu erreichen. Die Komplexität von Software für High Perfomance Computing (HPC) konnte stark reduziert werden, so ähnelt die Nutzeroberfläche der des Windows Server 2008.

Bereits kurz nach Veröffentlichung hat der HPC Server 2008 Ende November vergangenen Jahres Platz zehn in der Top 500-Liste der weltweiten Supercomputer belegt. Die gemeinsame Lösung des Shanghai Supercomputing Center und der Dawning Information Industry Co. Ltd. erreichte 180,6 Teraflop und 77,5 Prozent Effizienz. Damit konnte die Software ihre hohe Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Zudem hat Microsoft mit dem Diskless System beim HLRS gezeigt, dass Windows HPC Server 2008 auch neue technische Herausforderungen mit TOP 500-Performance meistern kann.

Microsoft möchte mit dem HPC Server 2008 jedoch nicht primär die Spitzenkategorie erreichen, sondern möglichst vielen Unternehmenskunden eine einfach zu bedienende Plattform zum effizienten Einsatz paralleler Systeme bieten. Damit können große und mittelständische Unternehmen hochskalierbare Prozesse schnell und kostengünstig realisieren.

"Der Windows HPC Server 2008 hat es Unternehmen in unterschiedlichen Branchen noch einfacher gemacht, ihre Windows-basierten Desktop-Lösungen auf Server auszulagern und dadurch kürzere Durchlaufzeiten für Simulationen zu erzielen", erklärt Wolfgang Dreyer, Produktmanager HPC, Microsoft Deutschland. "Die Einführung war ein weiterer Schritt in Richtung unserer Vision des 'HPC goes Mainstream'. Auf der ISC'09 können wir nun gemeinsam mit unseren Partnern Anwendungen präsentieren, die das bestätigen."

Der Windows HPC Server 2008 kombiniert die Leistung von Windows Server-Plattformen mit out-of-the-box-Funktionalität und erreicht dadurch eine höhere Produktivität bei gleichzeitig niedrigerer Komplexität der HPC-Umgebung. Der HPC Server kann problemlos auf mehrere tausend Prozessorkerne skaliert werden und bietet eine umfassende Palette an Werkzeugen für Implementierung, Administration und Überwachung.

Der HPC Server integriert neue Applikationen nahtlos und verbessert dadurch die Produktivität des Arbeitsablaufs von der Workstation bis zum Cluster. Die optimierte Verwaltung, hohe Skalierbarkeit, leichtere Integration in heterogene Systemumgebungen und umfassende Interoperabilität mit der bestehenden Infrastruktur vereinfachen die Administration spürbar.

Durch die Einbindung von Visual Studio 2008 und die Neuerungen, die Visual Studio 2010 für parallele Programmentwicklung bietet, wird auch die HPC Applikations-Entwicklung beschleunigt: Windows HPC Server 2008 unterstützt neben den Standard-Schnittstellen wie OpenMP, Multiprocessor Interconnect (MPI) und Web Services auch numerische Libraries von Drittanbietern. Werkzeuge für die Fehlerbehebung und die Optimierung von selbst geschriebenen Programmen externer Tool-Anbieter integrieren sich nahtlos in Visual Studio.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu den HPC-Aktivitäten von Microsoft gibt es unter http://www.microsoft.com/hpc.

Microsoft Deutschland GmbH

Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 60,42 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2008; 30. Juni). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2008 betrug 22,49 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 33.000 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Im Mai 2003 wurde in Aachen das European Microsoft Innovation Center (EMIC) eröffnet. Es hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.

Microsoft Windows Server

Microsoft Server bieten Unternehmen jeder Größe eine umfassende Basisinfrastruktur und eine leistungsfähige Applikationsplattform. Mit der Basisinfrastruktur, im Kern bestehend aus dem Betriebssystem Windows Server 2008, Lösungen für Systemmanagement (System Center) sowie Sicherheitslösungen (Forefront), reduzieren IT-Abteilungen Komplexität und Kosten, steuern den Zugriff auf Informationen und stellen IT-Infrastrukturen effizient und sicher zur Verfügung. Die Applikationsplattform setzt sich aus der Datenmanagementplattform SQL Server 2008, BizTalk Server 2006 R2 für Geschäftsprozessmanagement und der Entwicklungsplattform Visual Studio 2008 zusammen. Sie ermöglicht IT-Abteilungen eine effektivere und flexiblere Unterstützung des operativen Geschäfts und steigert aufgrund der Integration mit 2007 Microsoft Office System die Produktivität der Endanwender. Microsoft Server werden gemäß der Common Engineering Criteria (CEC), der Dynamic Systems Initiative (DSI) und dem Security Development Lifecycle (SDL) entwickelt, um einen optimalen wirtschaftlichen Nutzen, eine einfache Verwaltung und ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

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