Microsoft-Forum für Maschinen- und Anlagenbau

Microsoft und Branchenpartner veranstalten Expertenforum für Maschinenbau

(PresseBox) (München, ) Die Zahlen des deutschen Maschinenbaus sind viel versprechend: Laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) lag die Auslandsnachfrage im Oktober 2005 um dreißig Prozent über dem Vorjahresniveau. Gut gefüllte Auftragsbücher und eine starke Exporttätigkeit sind für die Branche allerdings noch kein Garant für künftige Ertragszuwächse. Gerade die hohe Exportquote deutscher Maschinen- und Anlagenbauer setzt die Industrie unter Druck, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich auszubauen. Im Gegensatz zum Automobilbau verzichten viele Maschinenbauer allerdings auf die Nutzung von Informationstechnologie, die genau diese Wettbewerbsfähigkeit fördert. IT-gestützte Lösungen für die Konstruktion, die Produktdatenverwaltung oder die Fertigungssimultation helfen dem Maschinenbau - gerade auch mit Blick auf das starke Wettbewerbsumfeld in Ostasien - konkurrenzfähig zu bleiben und damit den Standort Deutschland zu sichern.

Unter dem Titel «Microsoft-Forum für den Maschinen- und Anlagenbau - integrierte Geschäftsprozesse live erleben» veranstaltet Microsoft daher im Februar 2006 mehrere Entscheider-Symposien zum Einsatz integrierter IT-Lösungen in mittelständischen Unternehmen. Ziel der Veranstaltungen ist es, Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus praxisnah darzustellen, welchen Beitrag eine integrierte IT-Architektur leistet, Kosten-, Wettbewerbs-, und Globalisierungsdruck abzubauen. Das Forum, das Microsoft in Kooperation mit elf erfahrenen Branchenpartnern ausrichtet, findet in München, Stuttgart, Hamburg und Köln statt.

Eine aktuelle Studie des Lehrstuhls für Maschinenbauinformatik (ITM) der Ruhr-Universität Bochum zeigt auf, das fortgeschrittene PLM-Anwender (Product Lifecycle Management) rentabler wirtschaften als PLM-Nachzügler. So erzielen PLM-Nutzer im Schnitt eine höhere Umsatzrendite und verfügen über eine deutlich höhere Eigenkapitalquote. Zugleich konnten die betrachteten Anwender von PLM-Technologien ihre Marktanteile in der Zeit zwischen 2000 und 2003 überdurchschnittlich stark ausbauen. Jedoch verfügen erst wenige Unternehmen des Maschinen- und Anlagebaus über die notwendige IT-Ausstattung. So arbeitet derzeit nur knapp die Hälfte der Unternehmen mit einer IT-gestützten Lösung für die Produktdatenverwaltung (PDM). Gerade mittelständische Firmen, die im Vergleich zu größeren Unternehmen über eine sehr niedrige Eigenkapitalquote verfügen, verschenken dadurch die Möglichkeit, zu wachsen und Marktanteile zu gewinnen.

Keine Marktanteile zu verschenken

Das Microsoft-Forum richtet sich an Geschäftsführer, Abteilungsleiter und kaufmännische Entscheider sowie Leiter unterschiedlichster Fachabteilungen eines mittelständischen Unternehmens. Am Beispiel von Szenarien aus dem Maschinen- und Anlagenbau wird das Zusammenspiel verschiedener IT-Lösungen in diesem Industriezweig erläutert. Die Besucher erleben dabei aus erster Hand, welche positiven betriebswirtschaftlichen Effekte die Implementierung einer integrierten IT-Strategie auf mittelständische Unternehmen hat. Microsoft stellt diese Lösungsszenarien anhand einer virtuellen Musterfirma aus der Branche vor. Dabei verdeutlichen praxisnahe Beispiele entlang der Wertschöpfungskette aus Vertrieb, Beschaffung, Entwicklung, Produktion und Service, wie integrierte IT-Prozesse im Maschinen- und Anlagenbau ablaufen.

Neben der Vorstellung des virtuellen Maschinenbauunternehmens werden Experten wie Prof. Dr.-Ing. Michael Abramovici, Inhaber des Lehrstuhls für Maschinenbau-Informatik an der Ruhr-Universität Bochum, und Torsten Henzelmann von der Roland Berger Strategy Consultants GmbH die wirtschaftlichen Aspekte der Thematik beleuchten. Hierbei stehen Fragen im Mittelpunkt wie: «Der Maschinen- und Anlagenbau im digitalen Zeitalter: Die Potenziale der Informationstechnologie» oder «Wo verdient ein Maschinen- und Anlagenbauer heute sein Geld? Die Wandlung vom Maschinenbauer zum Systemlieferant». Diese Themenfelder zeigen den Teilnehmern des Forums, wie eine integrierte Datenhaltung im Betrieb hilft, kritische Prozessketten zu strukturieren und effizient zu verarbeiten. Hierbei soll dem mittelständischen Entscheidungsträger vor allem verdeutlicht werden, dass sich durch den Einsatz von Unternehmenslösungen Produktions- und Produktkosten senken und Zeitvorteile in der Konstruktion und Entwicklung realisieren lassen.

Partnerlösungen

Die Lösungen, die auf dem Microsoft-Forum und der angegliederten Ausstellung vorgestellt werden, basieren auf Microsoft Dynamics, der neuen Dachmarke für die strategischen ERP-Lösungen von Microsoft (Axapta und Navision) oder Microsoft Dynamics CRM. Sie stammen unter anderem von den Microsoft-Partnern amball business-software, B.i.TEAM Gesellschaft für Softwareberatung mbH, KUMAvision AG, MODUS Consult GmbH & Co. KG, TECTURA AG, Infoman AG, EASY SOFTWARE AG und PROCAD GmbH & Co KG.

Die Termine im Einzelnen:

* München, Montag, 6. Februar 2006, Bayerpost München Dorint Sofitel
* Stuttgart, Donnerstag, 9. Februar 2006, Steigenberger Graf Zeppelin
* Hamburg, Montag, 13. Februar 2006, Dorint Sofitel am alten Wall
* Köln, Donnerstag, 16. Februar 2006, Renaissance Köln Hotel

Details zu den einzelnen Veranstaltungen, eine umfangreiche Agenda sowie Links zur Anmeldung sind im Internet unter www.microsoft-forum-maschinenbau.de zu finden. Als kleinen Bonus erhalten die ersten 150 angemeldeten Teilnehmer jeweils 4.000 Miles & More Prämienmeilen.

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