Die wichtigsten Stationen in der Unternehmensgeschichte von Microsoft

30 Jahre Microsoft

(PresseBox) (München, ) 1975

1. Januar. Der MITS Altair 8800 erscheint auf dem Titelblatt von Popular Electronics und inspiriert Paul Allen und Bill Gates dazu, eine BASIC-Sprache für den Altair zu entwickeln.

1. Februar. Bill Gates und Paul Allen verkaufen mit BASIC das erste Computersprachprogramm für den Personal Computer. Microsofts erster Kunde ist MITS mit Sitz in Albuquerque, New Mexico.

1. März. Paul Allen wird Director Software bei MITS.

7. April. "Altair BASIC läuft" titelt die erste Ausgabe der MITS Computer Notes.

1. Juli. BASIC wird in der Version 2.0 sowohl mit 4K als auch 8K ausgeliefert.

1976

3. Februar. Bill Gates weist als einer der ersten Programmierer auf die Problematik der Software-Piraterie hin. In einem offenen Brief an Hobby-Programmierer, der zunächst in MITS Computer Notes erscheint, bezichtigt Gates diese des Softwarediebstahls und gibt ihnen die Schuld dafür, dass "...keine gute Software geschrieben werden kann." Prophetisch beendet Gates den Artikel: "...nichts wäre mir lieber als zehn Programmierer anstellen zu können und den Hobby-Markt mit guter Software zu überschwemmen."

27. März. Bill Gates hält die Eröffnungsrede anlässlich der in Albuquerque stattfindenden First Annual World Altair Computer Convention.

1. November. Paul Allen verlässt MITS und steigt in Vollzeit bei Microsoft ein.

26. November. Der Markenname Microsoft wird am Registeramt des Bundesstaates New Mexico eingetragen.

1977

3. Februar. Paul Allen und Bill Gates schließen einen Gesellschaftsvertrag.

1. Juli. FORTRAN-80, Microsofts zweite Programmiersprache, kommt auf den Markt.

1978

1. November. Microsoft eröffnet sein erstes internationales Verkaufsbüro in Japan, ASCII Microsoft.

31. Dezember. Microsoft erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 1 Million US-Dollar.

1979

1. Januar. Microsoft verlegt seinen Firmensitz von Albuquerque nach Bellevue, Washington.

1980

11. Juni. Steve Ballmer steigt bei Microsoft ein.

1981

25. Juni. Microsoft wird in eine private Aktiengesellschaft umgewandelt. An der Spitze fungieren Bill Gates als President und Verwaltungsratsvorsitzender sowie Paul Allen als Executive Vice President. Microsoft wird in Microsoft, Inc. umfirmiert und im Bundesstaat Washington als Aktiengesellschaft eingetragen.

12. August. IBM führt den Personal Computer ein, der mit Microsofts 16-Bit Betriebssystem, Microsoft MS-DOS in der Version 1.0 sowie Microsoft BASIC, Microsoft COBOL, Microsoft Pascal und anderen Microsoft Produkten ausgestattet ist.

1982

24. März. Microsoft U.K. Ltd. (United Kingdom) wird eingetragen.

28. Juni. Microsoft präsentiert das neue Firmenlogo, neue Verpackungen und umfangreiche Materialien, mit denen das Unternehmen den Einzel- und Fachhandel unterstützt.

1983

25. Januar. Gründung der deutschen Niederlassung Microsoft GmbH.

18. Februar. Paul Allen legt seinen Posten als Executive Vice President von Microsoft nieder, verbleibt aber als Verwaltungsratsmitglied im Unternehmen.

30. April. Eintrag der Microsoft GmbH ins Handelsregister München.

2. Mai. Microsoft führt die Microsoft Mouse ein.

29. September. Microsoft stellt Word für MS-DOS 1.00 vor.

10. November. Microsoft präsentiert Microsoft Windows, eine Erweiterung des Betriebssystems MS-DOS mit grafischer Benutzeroberfläche. Die erste im Handel erhältliche Version von Windows kommt nicht vor November 1985 auf den Markt.

1984

24. Januar. Microsoft bringt BASIC und Multiplan gleichzeitig mit der Einführung des Macintosh auf den Markt und etabliert sich als Marktführer in der Entwicklung von Software für Apple-Computer.

11. Juli. Microsoft Press verlegt seine ersten beiden Buchtitel: The Apple Macintosh Book von Cary Lu und Explo-ring the IBM PCjr Home Computer von Peter Norton.

1985

12. August. Microsoft feiert das 10-jährige Bestehen des Unternehmens mit einem Umsatz von 140 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 1985.

3. September. Microsoft entscheidet sich für Irland als ersten Produktionsstandort außerhalb der USA. In Irland erfolgt die Produktion von Software für den europäischen Markt.

20. November. Microsoft liefert Microsoft Windows aus.

1986

26. Februar. Microsoft verlegt seinen Firmensitz auf den Campus des Unternehmens in Redmond, Washington.

13. März. Microsoft geht an die Börse. Die Aktie startet am ersten Handelstag mit 21 US-Dollar, klettert bis Handelschluss auf 28 US-Dollar je Aktie und generiert damit Kapital in Höhe von 61 Millionen US-Dollar.

1987

2. April. Microsoft und IBM stellen mit OS/2 das erste Produkt vor, das aus der im August 1985 unterzeichneten Entwicklungsvereinbarung zur gemeinsamen Produktentwicklung hervorgegangen ist.

8. September. Microsoft bringt seine erste CD-ROM-Anwendung auf den Markt. Microsoft Bookshelf enthält auf einer einzigen CD die zehn populärsten und nützlichsten Referenzwerke.

1988

13. Januar. Microsoft und Ashton-Tate stellen Microsoft SQL Server vor, eine relationale Datenbank-Server-Software für Local Area Networks (LANs). Die Software basiert auf einem relationalen Datenbank-Management-System, das Microsoft von Sybase lizenziert hat.

1989

1. August. Microsoft stellt Office vor, die erste Business-Software für den Macintosh. Die Software wird auf CD-ROM ausgeliefert.

13. November. Microsoft und IBM erweitern ihre gemeinsamen Entwicklungsaktivitäten und beschließen die Entwicklung von einheitlichen System-Softwareprodukten für die 90er Jahre. Die Softwareprodukte umfassen Erweiterungen von MS-DOS, Microsoft OS/2 sowie der Microsoft LAN Software und sind mit den 386- und 486-Mikroprozessoren von Intel kompatibel.

27. Dezember. Microsoft gibt bekannt, dass Jon Shirley als President und Chief Operating Officer zum 30. Juni 1990 zurücktritt. Shirley, der seit August 1983 als President agierte, bleibt als Verwaltungsratsmitglied und Berater für strategische Projekte im Management des Unternehmens tätig.

1990

2. April. Microsoft ernennt Michael R. Hallman als Nachfolger von Jon Shirley zum President und Chief Operating Officer.

25. Juli. Pünktlich zu den Feierlichkeiten zum 15-jährigen Bestehen des Unternehmens überspringt Microsoft als erste PC-Softwarefirma einen Jahresumsatz von 1 Milliarde US-Dollar und erwirtschaftet 1,18 Milliarden US-Dollar.

12. November. Bill Gates erläutert seine Vision über die Zukunft des Computers in einer programmatischen Rede anlässlich der COMDEX: "Information at your Fingerprint."

1991

1. Januar. Microsoft Corp. gründet als eines der ersten Software-Unternehmen eine eigene Forschungsabteilung: Microsoft Research (später MSR).

20. Mai. Microsoft stellt Microsoft Visual BASIC für Windows auf der Windows World in Atlanta vor.

14. November. Microsoft stellt die Multimedia-Edition von Works für Windows 2.0 vor - Microsofts erste Business-Anwendung mit Multimedia-Funktionalität.

1992

1. März. Microsoft startet seine erste TV-Kampagne. Die Werbespots bauen auf dem Erfolg von Windows und Windows-basierten Anwendungen auf.

1. März. Das mit drei Personen besetzte "Office of the President" wird ins Leben gerufen. Das Gremium konzentriert sich auf drei strategische Bereiche: Worldwide Product Group unter dem Vorsitz von Mike Maples, Worldwide Sales and Support Group unter dem Vorsitz von Steve Ballmer und Worldwide Operations Group unter dem Vorsitz von Frank Gaudette.

6. April. Microsoft liefert Microsoft Windows 3.1 mit über 1.000 Erweiterungen aus. Die neue Windows-Version stößt auf eine unvorhergesehen hohe Resonanz: Weltweit gehen über 1 Million Vorbestellungen ein.

27. April. Der Microsoft-Verwaltungsrat stimmt einem Aktiensplitting im Verhältnis 3:2 zu.

23. Juni. Bill Gates wird von US-Präsident Bush mit der National Medal of Technology für seine technologischen Errungenschaften ausgezeichnet.

1993

1. Januar. Microsoft feiert die Einführung von Microsoft Word vor 10 Jahren. Word wurde 1983 zunächst für MS-DOS, 1984 für Macintosh und 1989 für Windows ausgeliefert. Laut Dataquest, Inc. Wird Word weltweit von über 10 Millionen Benutzern verwendet.

22. März. Mit Microsoft Encarta kommt die erste multimediale Enzyklopädie für den Computer auf den Markt.

14. April. Weltweit sind über 25 Millionen Lizenzen für Microsoft Windows vergeben - damit ist Windows das populärste grafische Betriebssystem.

24. Mai. Microsoft führt Windows NT auf der Windows World in Atlanta ein.

6. Dezember. Microsoft wird vom Magazin Fortune zum innovativsten amerikanischen Unternehmen des Jahres 1993 gekürt (1993 Most Innovative Company Operating in the U.S.). Die Auszeichnung erfolgt auf Basis der fünften, jährlich durchgeführten Studie über amerikanische Städte, die exzellente Voraussetzungen für Unternehmen bieten.

1994

18. April. Microsoft Windows für Workgroups 3.11 ist weltweit das meistverkaufte Betriebssystem und verdrängt Windows 3.1 auf Platz 2.

28. Juni. Microsoft kauft mit SoftImage den führenden Entwickler von hochleistungsfähiger Software für Computeranimationen und Visualisierungen in 2D und 3D.

8. September. Microsoft gibt die offizielle Bezeichnung für das neue, unter dem Codenamen "Chicago" bekannte Windows bekannt: Windows 95.

8. November. Bob Herbold steigt als neuer Executive Vice President und Chief Operating Officer bei Microsoft ein.

14. November. Microsoft startet seine neue internationale Werbekampagne "Where Do You Want to Go Today." Der Startschuss für die Kampagne fällt im trendigen Restaurant des Schauspielers Robert De Niro im New Yorker Stadtteil SoHo.

1995

22. März. Microsoft und DreamWorks SKG geben die Unterzeichnung einer Joint-Venture-Vereinbarung bekannt und gründen eine Softwarefirma mit dem Ziel, interaktive und multimediale Unterhaltungsprodukte zu produzieren.

24. August. Microsoft Windows 95 ist verfügbar.

20. November. MSN, The Microsoft Network Online-Service, registriert in den ersten drei Monaten seit Start des Onlinedienstes über 525.000 Mitglieder. Von Anfang an ist MSN damit einer der größten Anbieter von Internetservices.

20. November. Bill Gates beschäftigt sich in seinem ersten Buch The Road Ahead damit, wie die neuen Technologien unsere Arbeit, Freizeit und unser Leben verändern werden.

1996

16. Januar. Microsoft erwirbt Vermeer Technologies und damit auch das Aushängeschild des Unternehmens, die Softwareanwendung FrontPage.

6. Februar. Microsoft beruft Jill E. Barad, President und Chief Operating Officer Mattel USA, in den Verwaltungsrat. Jill E. Barad ist nach Portia Isaacson (1986 und 1987) die zweite Frau, die für den Verwaltungsrat tätig wird.

5. Juni. MSNBC, eine Kooperation zwischen NBC News und Microsoft, geht mit Nachrichten, Talk und Informationen rund um die Uhr an den Start.

24. Juni. Slate, das von Michael Kinsley publizierte, interaktive Magazin für Politik, Kultur und Public Policy geht live ins Internet.

7. November. Der Microsoft Flight Simulator für Windows 95 kommt auf den Markt. Erstmals in der 14-jährigen Geschichte des Flugsimulators steht die Software nun auch unter Windows zur Verfügung.

12. November. Der Microsoft-Verwaltungsrat stimmt einem Aktiensplitting im Verhältnis 2:1 zu.

3. Dezember. Das Executive Committee tritt an die Stelle des "Office of the President" und wird zum wichtigsten Unternehmensgremium.

1997

6. April. Microsoft zahlt rund 425 Millionen US-Dollar in Aktien und Bargeld für den Erwerb von WebTV Networks.

23. Juni. Microsoft-Gründer Bill Gates und seine Ehefrau Melinda French Gates rufen die Gates Library Foundation ins Leben.

21. Oktober. Das amerikanische Justizministerium stellt beim US-Bundesgericht einen Antrag, in dem Microsoft die Verletzung einer rechtlich bindenden Einverständniserklärung (Consent Decree) von 1994 in Zusammenhang mit der Lizenzvergabe des Windows Betriebssystems an Computerhersteller vorgeworfen wird. Das Justizministerium ersucht das Gericht, Microsoft die Integration des Internetbrowser, einem Tool zur Navigation im Internet, in das Betriebssystem Windows 95 zu untersagen.

25. November. Laut Meinungsforschungsinstitut Hart and Teeter ist Microsoft in den USA das am meistgeschätzte Unternehmen in einer der meistgeschätzten Branchen. Das Ergebnis basiert auf einer Befragung: 25 Prozent der Befragten nannten Microsoft als sie aufgefordert wurden, eine oder zwei Firmen anzugeben, die sie respektieren und schätzen. Hinter Microsoft liegen IBM und General Motors mit 16 Prozent und AT&T und Wal-Mart mit 15 Prozent.

1998

26. Januar. Der Microsoft-Verwaltungsrat stimmt einem Splitting der Microsoft-Stammaktien im Verhältnis 2:1 zu. Damit wird die Stammaktie des Unternehmens zum siebten Mal seit Börsengang von Microsoft am 13. März 1986 gesplittet.

25. Juni. Windows 98 ist in über 40 Ländern erhältlich und wird von mehr als 12.000 Fach- und Einzelhändlern in Nordamerika vertrieben.

21. Juli. Bill Gates ernennt Steve Ballmer zum President von Microsoft.

16. Oktober. Der Kartellprozess gegen Microsoft beginnt in Washington, DC.

16. November. Microsoft SQL Server Version 7.0 wird zur COMDEX eingeführt. Vom Magazin PC Week erhält Microsoft dafür die Auszeichnungen "Best of Show" und "Best Productivity Software."

1999

8. Januar. Microsoft bringt mit der Encarta Africana die erste umfangreiche Enzyklopädie über die Geschichte und Kultur der schwarzen Bevölkerung auf den Markt.

24. Februar. Microsoft eröffnet seinen ersten Online-Store unter dem Namen Shop.

18. März. Bill Gates präsentiert den Internet Explorer 5.0 anlässlich einer Launch-Veranstaltung auf dem Microsoft-Campus in Redmond. Innerhalb einer Woche wird die neue Version des Internet Explorer über 1 Million Mal heruntergeladen.

24. März. Das neueste Buch von Bill Gates Business @ the Speed of Thought erscheint im Verlag Warner Books. Gates beschäftigt sich darin mit einer einzigen Idee: Der Austausch von digitalen Informationen ist Voraussetzung dafür, dass Unternehmen schnell denken und agieren können und in der temporeichen, digitalen Wirtschaft erfolgreich sind.

7. Juni. Steve Ballmer gibt den Startschuss für Microsoft Office 2000, einer zentralen Komponente der Unternehmensvision "Knowledge Workers Without Limits."

13. September. Microsoft präsentiert die Windows Distributed interNet Architecture (Windows DNA) 2000, eine umfassende, integrierte Plattform für die Entwicklung und den Betrieb von hochmodernen, verteilten Internetanwendungen sowie für die die nächste Generation von internetbasierten Webservices.

2000

7. Januar. Microsoft erwirbt Visio Corporation, die größte Akquisition in der Geschichte von Microsoft.

13. Januar. Bill Gates wechselt in die von ihm neu geschaffene Position als Chairman und Chief Software Architect und verschreibt sich vollständig der Entwicklung der nächsten Generation von Windows Internetplattformen und -Services. Steve Ballmer wird President und CEO und zeichnet für die Unternehmensleitung verantwortlich.

3. April. Microsoft kündigt die Verfügbarkeit von Microsoft Project 2000 und von Microsoft Project Central als internetbasiertes Produkt im Handel an. Damit liefert Microsoft ein wichtiges Upgrade für die mit über 5 Millionen Benutzern weltweit meistverkaufte Projektmanagement-Software.

22. Juni. Microsoft präsentiert Microsoft .NET - die Vision und Roadmap für die nächste Software- und Servicesgeneration des Unternehmens. Microsoft .NET (gesprochen dot net) ermöglicht einen vereinfachten, stärker personalisierten und produktiveren Umgang mit dem Internet. Smart-Devices und Internetseiten werden mit moderner Software und Internetprotokollen und -formaten verbunden.

14. September. Microsoft kündigt die Verfügbarkeit von Microsoft Windows Millennium Edition (Windows Me) an.

20. September. Warner Books veröffentlicht Inside Out, Microsoft - In Our Own Words zum 25. Bestehen von Microsoft.

2001

13. Februar. Das Betriebssystem Microsoft Windows XP wird der Öffentlichkeit im Museum Experience Music Project in Seattle vorgestellt.

31. Mai. Microsoft Office XP kommt auf den Markt. Das Betriebssystem verspricht, verborgenes Wissen offen zu legen und die Produktivität erheblich zu steigern.

25. Oktober. Microsoft Windows XP wird weltweit eingeführt.

15. November. Mit der Microsoft Xbox bringt Microsoft das einzige Videospielesystem auf den Markt, das von Grund auf für ein erstklassiges Erlebnis beim Spielen von Online-Games entwickelt wurde.

2002

15. Januar. Bill Gates schwört seine Mitarbeiter in einem Memo auf "Trustworthy Computing" ein. Microsoft soll als Vorreiter der Branche das Vertrauen in den Computer stärken.

13. Februar. Microsoft Visual Studio .NET wird anlässlich der VSLive! Conference in San Francisco eingeführt.

18. März. Microsoft und die US-Bundesstaaten, die sich der Einigung im Rechtsstreit mit dem US-Justizministerium nicht anschließen, beginnen am US-Bezirksgericht in Washington, DC, mit der Verhandlung über schärfere Auflagen.

4. April. Microsoft President Rick Belluzzo, der den Posten vor knapp einem Jahr übernahm, legt sein Amt nieder.

1. Juli. Auf der Microsoft Tech.Ed 2002 Europe präsentiert das Unternehmen Microsoft Visual J# .NET, ein Entwicklungstool für Entwickler der Programmiersprache Java, die Anwendungen und Services auf dem Microsoft .NET Framework erstellen. Mit der Einführung von Visual J# .NET erfolgt die Komplettierung und Verfügbarkeit sämtlicher Microsoft Programmiersprachen im Rahmen von Visual Studio .NET, einschließlich Visual C++® .NET, Visual C#® .NET und Visual Basic® .NET.

8. August. Microsoft und die amerikanische Bundeshandelskommission (Federal Trade Commission) erzielen eine Einigung in Zusammenhang mit Microsoft-Passport.

23. Oktober. Microsoft präsentiert MSN 8 im Rahmen einer Party im Central Park von Manhattan, der ersten Station einer Tour durch die USA. Auf der Tour zeigt Microsoft, warum laut einer kürzlich veröffentlichten Studie drei von vier Anwendern lieber MSN 8 nutzen anstatt AOL 8.

1. November. Richterin Colleen Kollar-Kotelly vom US-Bezirksgericht Washington, D.C. akzeptiert die außergerichtliche Einigung im Kartellprozess gegen Microsoft, vorausgesetzt Microsoft erfüllt die Auflagen aus dem Rechtsstreit mit der US-Bundesregierung und den neun US-Bundesstaaten.

2003

16. April. Das Windows Server System löst die .NET Enterprise Server ab. Die neue Marke umfasst rund ein Dutzend Microsoft Server-Softwareprodukte, darunter auch Windows Server 2003. Microsoft informiert seine Kunden darüber, dass Windows Server 2003 das Kernstück der Serverstrategie des Unternehmens ist und die Microsoft Server-Softwareprodukte auf einer gemeinsamen Architektur aufbauen, um die Interoperabilität zu sichern.

24. April. Windows Server 2003 kommt auf den Markt - bis heute das größte Software-Entwicklungsprojekt in der Geschichte von Microsoft.

23. Juni. Microsoft präsentiert Windows Mobile, eine neue globale Marke, unter der Microsoft seine Software für mobile Geräte wie Pocket PCs oder Smart Phones zur Verfügung stellt. Benutzer profitieren von einer einer einheitlichen Benutzeroberfläche.

9. Oktober. Microsoft eröffnet die Microsoft Worldwide Partner Conference, zu der das Unternehmen seine weltweiten Industriepartner eingeladen hat. Microsoft demonstriert seinen Partnern Möglichkeiten für den Geschäftserfolg, die auf den Innovationen der technologischen Produkte und Services von Microsoft basieren, und betont erneut die Verpflichtung des Unternehmens gegenüber seinen Partnern.

21. Oktober. Microsoft kündigt die generelle Verfügbarkeit des neuen Microsoft Office Systems an und veröffentlicht Forschungsergebnisse, die aufzeigen, wie führende Unternehmen durch die Produktivitätslösungen von Microsoft Office System einen Wettbewerbsvorteil erzielen.

3. November. Microsoft Research Asia (MSRA) gibt die Gründung des Advanced Technology Center (ATC) in Peking, China, bekannt. Die neue Abteilung konzentriert sich auf die Weiterentwicklung von Innovationen aus dem Labor.

11. November. Die Microsoft-Aktionäre stimmen der Berufung der beiden neuen Direktoren, Charles H. Noski und Helmut Panke, zu. Damit erhöht sich die Zahl der Microsoft-Verwaltungsratsmitglieder von acht auf zehn.

2004

15. März. Die Shared-Source-Initiative erreicht mit 1 Million Teilnehmer einen Meilenstein. Im Rahmen der Shared-Source-Programme stellt Microsoft Kunden, Behörden und Regierungen, Partnern, Bildungseinrichtungen und Einzelpersonen Quellcode zur Verfügung.

2. April. Microsoft und Sun Microsystems besiegeln eine breit angelegte Technologiepartnerschaft, die für eine bessere Produktinteroperatiblität steht. Vorhandene Rechtsstreitigkeiten zwischen den beiden Unternehmen werden zudem beigelegt. Weitere Kooperationsvereinbarungen, etwa über die Nutzung von Patenten, werden abgeschlossen.

20. Juli. Der Microsoft-Verwaltungsrat stimmt der Ausschüttung einer vierteljährlichen Dividende von 0,08 US-Dollar je Aktie zu und plant, in den nächsten vier Jahren Unternehmensaktien in Höhe von bis zu 30 Milliarden US-Dollar zurückzukaufen sowie seinen Aktionären eine gesonderte einmalige Dividendenausschüttung von 3 US-Dollar je Aktie zu gewähren. Insgesamt fließen damit über einen Zeitraum von vier Jahren 75 Milliarden US-Dollar an die Microsoft-Aktionäre zurück.

11. August. Microsoft kündigt in fünf Ländern ein Pilotprogramm für Windows XP Starter Edition an und ermöglicht damit den kostengünstigen Einstieg in Windows XP. Microsoft wendet sich auf diese Weise an PC-Anwender in sich entwickelnden Technologiemärkten, die zum ersten Mal einen Computer nutzen.

12. Oktober. Bill Gates erläutert Microsofts Vision über die digitale Unterhaltung und präsentiert Windows XP Media Center Edition 2005. Eine Vielzahl von hochmodernen, neuen Computerdesigns, tragbaren Mediengeräten und digitalen Content-Services werden vorgestellt.

30. Dezember. Microsoft spendet 3,5 Millionen US-Dollar in bar, um die Opfer der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean mit Hilfe- und Wiederaufbaumaßnahmen zu unterstützen.

2005

10. Januar. Microsoft unterbreitet der Stadt Redmond, Washington, eine Erschließungsvereinbarung, die einen umfangreichen Ausbau der Firmenzentrale vorsieht und damit eine der weltweit größten Firmenzentralen entstehen lässt. Im Rahmen der Planungen wird Microsoft bis zu 30 Millionen US-Dollar in das lokale Verkehrswesen und die Infrastruktur investieren.

11. Januar. Microsoft gibt bekannt, dass John Connors, der seit fünf Jahren als Chief Financial Officer für das Unternehmen tätig ist, sein Amt niederlegt. Insgesamt war Connors 16 Jahre bei Microsoft beschäftigt.

12. Januar. Microsoft Research eröffnet Microsoft Research India (MSRI) im indischen Bangalore. MSRI fokussiert zunächst die Entwicklung von geographischen Informationssystemen (GIS), Technologien für neue Märkte, multilingualen Systeme und Sensorennetzwerken.

1. Februar. MSN startet seine neue Suchmaschine in 25 Ländern und 10 Sprachen. Der neue MSN Suchdienst liefert hochrelevante Suchergebnisse durch die prompte Beantwortung komplexer Fragen sowie eine Reihe von Tools, mit denen der Internet-User die Suchabfragen bessern steuern und verfeinern kann.

12. Mai. Millionen Fernsehzuschauer verfolgen die Präsentation der mit Spannung erwarteten Videospielekonsole Xbox 360 auf MTV.

22. Juli. Microsoft kündigt Windows Vista an und veröffentlicht den offiziellen Namen für das bislang unter dem Codenamen "Longhorn" bekannte Betriebssystem.

4. August. Microsoft gibt die Ernennung von Kevin Turner als Chief Operating Officer bekannt. Turner kommt von Wal-Mart und wird für die strategische und operative Führung der Vertriebs, Marketing- und Service-Professionals weltweit verantwortlich zeichnen.


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