DENAID: Forschung für die zivile Sicherheit

Micromata programmiert Detektionsplattform für den Nachweis und die Identifikation von Sprengstoffen

(PresseBox) (Kassel, ) Kassel, Januar 2012. Die Micromata GmbH, Softwarehaus mit Hauptsitz in Kassel, untersucht im Rahmen des Bundesregierungsprogramms "Forschung für die zivile Sicherheit" die Möglichkeiten einer Detektionsplattform für den Nachweis und die Identifikation von Sprengstoffen, kurz DENAID. Der Zuschlag bestätigt nicht nur dem Unternehmen die eigene Exzellenz, sondern auch dem Standort Kassel seine Geltung als Technologie-Cluster von bundesweiter Relevanz.

Mit der Fördermaßnahme „KMU-innovativ“ unterhält das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Budget zur Unterstützung von Spitzenforschung in kleinen und mittleren Unternehmen. Im Rahmen des Forschungsprojektes DENAID wird Micromata als Projektpartner eine Software entwickeln, die anhand drei verschiedener Messverfahren, der Ionenmobilitätsspektrometrie (IMS), der oberflächenverstärkten Raman-Spektroskopie (SERS) und der oberflächenverstärkten Infrarot-Absorptions-spektroskopie (SEIRA) Explosivstoffe mithilfe spezifischer Algorithmen identifizieren kann. Von prioritärer Bedeutung ist dabei neben der hohen Präzision der Analyse auch, dass es sich um ein mitlernendes System handelt, das auf immer neue Gefahrenstoffe trainiert werden kann.

Moritz Strube, DENAID-Projektleiter bei Micromata, ist sich der Notwendigkeit solcher Forschung bewusst: „Das Ansinnen der Bundesregierung, die zivile Sicherheit mithilfe gezielter angewandter Wissenschaft zu verbessern, folgt der realistischen Einschätzung, dass die Sicherheit an frei zugänglichen Plätzen wie Flug- und Seehäfen, Bahnhöfen oder Veranstaltungsgeländen, im Kern von einer entsprechenden Ausstattung abhängig ist. Um den Schutz hochfrequentierter Orte zu gewährleisten, bedarf es nicht nur einer entsprechenden Personaldecke, sondern auch moderner Technologien, die das Sicherheitspersonal in ihrer Arbeit unterstützen und zeitgenössische Gefahren mit zeitgenössischen Abwehrmethoden beantworten.“

Durch die Verbindung von IMS, SERS und SEIRA kommt DENAID die Rolle eines Pionierprojektes zu, das erstmalig die Vorzüge aller drei Verfahren bündelt und deren Möglichkeiten potenziert.

Zur Anwendung kommt DENAID in Form eines mobilen Endgerätes, welches einen potentiellen Gefahrenstoff anhand von Lasertechnik detektiert und mittels der von Micromata programmierten Analysesoftware identifiziert.

DENAID ist ein interdisziplinäres Gemeinschaftsprojekt, dessen Teilvorhaben von Dr. Hainer Wackerbarth vom Laser-Laboratorium Göttingen e. V. als Konsortialführer koordiniert werden. Projektpartner der Micromata in diesem Kontext sind (in alphabet-ischer Reihenfolge): Airsense Analytics GmbH, AMO GmbH, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und das Laser-Laboratorium Göttingen e. V. (LLG) sowie die assoziierten Partner Bruker Optik GmbH, Bundeskriminalamt (BKA) und HKS Sicherheitsservice GmbH.

Micromata GmbH

Die Micromata GmbH entwickelt seit 1996 passgenaue Softwarelösungen für große Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Automotive, Medizintechnik, Energie und Rohstoffgewinnung. Zu den langjährigen Kunden des Unternehmens zählen u. a. DA- X-30-Unternehmen wie K+S, Volkswagen, WINGAS und Wintershall, E.ON, Deutsche Post DHL sowie B. Braun Melsungen. Die Micromata beschäftigt über 70 Mitarbeiter und führt seit 2008 neben dem Hauptsitz in Kassel auch eine Niederlassung in Bonn. Das Unternehmen ist Preisträger des Innovationspreis-IT 2010 und 2011 der Initiative Mittelstand und wurde neben dem TOP-JOB-Gütesiegel von 2010 im Jahr 2011 wiederholt von Deloitte mit dem Terchnology Fast 50 ausgezeichnet. Weitere Informationen sind unter www.micromata.de erhältlich.

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