Volle Hallen - die BAU boomt

Auf der "Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme" werden sich auf 180.000m² Fläche rund 1.900 Aussteller aus etwa 40 Ländern präsentieren

(PresseBox) (München, ) Die Nachfrage der Unternehmen aus dem In- und Ausland nach Ausstellungsflächen auf der BAU ist so groß wie nie. 180.000 m² Hallenfläche sind voll belegt. Auf der „Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme“, die vom 17. bis 22. Januar 2011 auf dem Gelände der Neuen Messe München stattfindet, werden sich erneut rund 1.900 Aussteller aus etwa 40 Ländern präsentieren. Die Messeleitung erwartet mehr als 210.000 Besucher aus etwa 150 Ländern.

Marktführer aus allen Ausstellungsbereichen

Die weltweiten Marktführer aus allen Ausstellungsbereichen in München zu versammeln, hat sich das Projektteam vorgenommen – und dieses Ziel, sagt Projektleiter Mirko Arend,, „haben wir im Großen und Ganzen erreicht“. Damit steht die BAU national und international quasi konkurrenzlos da. Auch auf Besucherseite hat die BAU mit dem Rekordwert von 2009 – mehr als 212.000 Besucher aus 151 Ländern – neue Maßstäbe gesetzt. Vom Planer über den Bauunternehmer und Handwerker bis zum Facility Manager - alle, die national und international am Planen, Bauen und Gestalten von Gebäuden beteiligt sind, versammeln sich auf der BAU. Als Gewerke übergreifende Material- und Architekturschau ist sie ein wichtiges Bindeglied zwischen Investoren, Planern, Handel und Handwerkern. Oder anders gesagt: Die BAU fügt die Prozesskette Bau zusammen. Vor allem für Planer, Architekten und Bauingenieure ist sie zu einer unverzichtbaren Informations- und Kontaktbörse geworden. Welches Material wo zum Einsatz kommt, wird häufig auf der BAU entschieden.

Auf dem Weg zur Weltleitmesse

Die neue Positionierung als „Weltleitmesse“ sieht die BAU auch als Verpflichtung, vor allem international weiter zuzulegen. Die angestrebten Ziele sind ambitioniert: Jeder vierte Aussteller soll aus dem Ausland kommen, der Anteil der ausländischen Besucher auf über 40.000 steigen. Entsprechend verstärkt hat die BAU ihr Auslandsmarketing. Im Fokus stehen dabei insbesondere der nahe und ferne Osten, aber auch das nördliche Afrika. Die weitere Internationalisierung der BAU entspricht auf Unternehmensseite der zunehmenden Globalisierung der Baubranche. „Viele unserer Aussteller machen mittlerweile einen erheblichen Teil ihres Umsatzes im Ausland, darauf müssen wir reagieren und noch mehr Märkte für die BAU erschließen, noch mehr Kunden aus aller Welt nach München bringen“, so Arend.

Ausstellungsbereiche

Die BAU 2011 belegt die komplette Hallenfläche der Neuen Messe München: 17 Messehallen mit insgesamt 180.000 m² Fläche. Das Angebot umfasst traditionell die ganze Bandbreite des Planens, Bauens und Gestaltens. Die einzelnen Ausstellungsbereiche sind nach Baustoffen, Produkt- und Themenbereichen gegliedert (siehe auch Presseinformation Nr. 5). Der Geländeplan der BAU 2011 inkl. Agenda kann online unter www.bau-muenchen.com eingesehen werden.

Leitthemen

Welche Themen bestimmen aktuell die Diskussion um das Planen, Bauen und Gestalten? Welche sind wegweisend für die Zukunft des Bauens? Die BAU 2011 wird einige ausgewählte Themen in den Mittelpunkt rücken. Sie werden in den Messeforen diskutiert, in den Sonderschauen illustriert, und an den Ständen präsentieren die Aussteller dazu konkrete Lösungen.

Nachhaltig bauen: der eigentlich aus der Forstwirtschaft stammende Begriff der Nachhaltigkeit hat im Zuge von Klimawandel und Energie-Diskussion Karriere gemacht und alle Bereiche der Gesellschaft erfasst. Auch in der Bauwirtschaft dreht sich alles um das Thema Nachhaltigkeit, ist sie doch einer der größten Verbraucher von Energie und Ressourcen. Produkte und Materialien, die den Kriterien der Nachhaltigkeit entsprechen, wird man bei den Ausstellern an allen Ecken und Enden finden, darüber hinaus ist nachhaltiges Bauen und Planen das Top-Thema in den Veranstaltungen des Rahmenprogramms, etwa in Sonderschauen und Foren.
Generationengerecht bauen: Lebensräume so zu gestalten und auszustatten, dass Raum und Platz für alle da ist, dass sich jeder Mitbewohner rundum wohl und sicher fühlt, ob jung oder alt, groß oder klein, mit oder ohne körperlicher Beeinträchtigung – das ist die Idee des generationengerechten Bauens. Die BAU greift das Thema in mehreren Veranstaltungen auf. Beispielhaft genannt sei die Sonderschau „Generationengerecht bauen“ der Deutschen Gesellschaft für Gerentotechnik (GGT).

Forschung und Innovation: „Die Zukunft des Bauens“, lautet der Slogan der BAU. Wie diese Zukunft aussieht, das präsentieren die Aussteller an ihren Ständen. Dort können die Besucher Produkte, Systeme und Materialien besichtigen, die in jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit entstanden sind. Auch abseits der Standpräsentationen spielt das Themenfeld Forschung und Innovation eine Hauptrolle, etwa im Forum MakroArchitektur oder in der Sonderschau „Intelligentes Bauen“.

Aus- und Weiterbildung: Qualifizierten, gut ausgebildeten und hoch motivierten Nachwuchs zu finden, ist gerade für Unternehmen der Bauwirtschaft nicht ganz einfach. Die Branche gilt unter jungen Leuten nicht unbedingt als „hip“. Dies zu ändern, den Nachwuchs für die BAU zu begeistern und ganz konkret Jobs zu vermitteln, hat sich die BAU auf die Fahnen geschrieben. So gibt es in der Halle B0 u.a. eine Jobbörse. Mit dem Besuch der Messe-Foren können Architekten Fortbildungspunkte erwerben, Fortbildungscharakter haben auch die Rundgänge für Architekten, Handwerker, Berufs- und Meisterschüler sowie Vertreter der Wohnungswirtschaft.

Messeforen – BAU plus!

Neben den Präsentationen der Aussteller bietet die BAU auch 2011 wieder ein exklusives fachliches Begleitprogramm. BAU Plus! – unter diesem Motto wird 2011 fortgeführt, was sich 2009 bewährt hat. Drei hochkarätig besetzte Foren dienen den Messebesuchern als – kostenlose – Informationspools. Die mitten im Messegeschehen platzierten Foren sind frei zugänglich.

Im Forum „Zukunft des Bauens“ werden namhafte Planer, Architekten und Bauingenieure aus aller Welt anhand von Projektbeispielen erläutern, wie das Bauen und Gestalten der Zukunft aussieht. Täglich wechselnd geht es um Themen, welche die Zukunft des Bauens maßgeblich beeinflussen werden: „Klima neutral: Arbeiten und Wohnen in der Zukunft“; „Zukunftsmodell Großstadt“; „Universal Architecture – universal design“; „Bauen 2.0 – grün und zertifiziert“; Haus hoch n – parametrisiertes Planen und Bauen; „Emerging Stars“.

Das Forum „MakroArchitektur“ in Halle A6 beleuchtet die Rolle des Architekten in Gegenwart und Zukunft. Vormittags stellen Architekten und Unternehmensvertreter gemeinsame Projekte vor. Motto: „Architekt und Industrie im Dialog.“ Nachmittags werden die Ergebnisse interdisziplinärer Grundlagenforschung präsentiert. Dabei geht es darum, welche Folgen Megatrends wie Nachhaltigkeit oder Digitalisierung künftig auf Architektur, Produkte und Prozesse haben. Motto: „Zukunftsforschung in der Architektur“.
Das Forum Intelligentes Bauen in Halle B0 schlägt die Brücke von der Sanierung, Renovierung und Modernisierung von bestehenden Gebäuden bis hin zur Realisierung von High-Tech-Gebäuden, beispielsweise Plusenergiehäusern, mit modernster Technologie. In mehr als 50 Vorträgen kommen Experten aus Wissenschaft, Industrie und Wohnungswirtschaft zu Wort. Das Forum richtet sich praktisch an die gesamte BAU-Community, vom Investor bzw. Bauherrn über den Planer und Architekt bis hin zum Handwerker. Thematisiert werden ganz konkrete Fragen rund um das Planen und Bauen, wobei auch hier ein Schwerpunkt auf den Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz liegt. Auch Finanzierungsfragen und Förderprogramme stehen auf der Agenda.

Sonderschauen

Die Leitthemen der BAU werden auf Sonderschauen veranschaulicht. Dort können sich die Messebesucher einen Überblick verschaffen, wie der Stand von Forschung und Entwicklung ist und welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind.

Green Envelope – Nachhaltig Bauen mit Fenstern, Fassaden und Türen:

Die Sonderschau des ift Rosenheim zeigt in Halle C4, wie mit Fenstern, Fassaden und Türen innovative Energiegewinnhäuser und nachhaltiges Bauen realisiert werden können. Planer, Bauherren und Investoren erhalten kompetente und produktneutrale Informationen zu Technik, zukünftigen Anforderungen und notwendigen Nachweisen, die für die Investitionsentscheidung wichtig sind. Exponate führender Hersteller demonstrieren, wie zukunftssichere Technik aussieht und welche Möglichkeiten mechatronische Komponenten bieten.

Intelligentes Bauen ist der Titel einer Sonderschau der Fraunhofer-Allianz Bau, auf der 16 Innovationen aus der Bauforschung präsentiert werden. Entlang der systematischen Betrachtung von Gebäuden - vom Werkstoff, über Bauteil, Raum und Gebäude bis hin zur kompletten Siedlung haben die Besucher der BAU 2011 die Möglichkeit, sich unter den Leitthemen „intelligentes planen“, „intelligentes bauen“ sowie „intelligentes nutzen“ über die neuesten Produkt- und Systemlösungen der Fraunhofer-Gesellschaft zu informieren. Von der parametrischen Planung über innovative Werkstoffe und Fügetechniken bis hin zur Schadendiagnostik und Raumkonditionierung kann der Besucher einen Blick auf die Lösungen der Zukunft in der Fraunhofer-Stadt werfen.

Generationengerecht bauen – wirtschaftlich, flexibel, barrierefrei: wie das in der Praxis aussehen kann, welche Planung, Produkte und Materialien es erfordert, präsentiert die BAU gemeinsam mit der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik ® in Halle A4. Anhand eines Modellhauses, das eigens für die BAU entwickelt wurde, wird dargestellt, wie man so bauen und planen kann, dass Gebäude und Wohnumfeld für mehrere Generationen nutzbar werden. Ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Solar Decathlon Europe: Vier deutsche Hochschulteams - aus Berlin, Rosenheim, Stuttgart und Wuppertal – gingen ins Rennen um den „Solar Decathlon Europe“. Sie entwickelten energieautarke innovative Solarhäuser und stellten sich über 10 Tage hinweg einer Experten-Jury. Unter 17 Hochschulteams wurden im Juni 2010 in Madrid die Sieger ermittelt. Als bestes deutsches Team erreichten die Studenten der Fachhochschule Rosenheim Platz zwei. Ihr Gebäude wird auf der BAU 2011 aufgebaut – auf dem Freigelände nördlich der Halle B5 - und damit erstmals einem breiten Fachpublikum präsentiert

Detaillierte Informationen zu Foren und Sonderschauen gibt es in gesonderten Presseinformationen unter www.bau-muenchen.com/presse.

Besucherzielgruppen
Das breit gefächerte Angebot der BAU 2011 ist auf die verschiedenen Besucherzielgruppen zugeschnitten.

Planer: Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten, Ingenieure, Tragwerksplaner, kommunale und staatliche Baugenehmigungsbehörden, Energieberater.

Investoren: Wohnungsbaugesellschaften, private und kommunale Bauträger, Immobilienverwalter, Fondmanager, Makler, Retail / Handelsketten, Facility Manager.

Bau-/Ausbaugewerbe: Bodenleger, Dachdecker, Estrichleger, Fassadenmonteure, Fenster- / Glasfassadenbauer, Fliesenleger, Glaser, Installateure / Heizungsbauer, Klempner, Landschaftsgärtner, Maler / Lackierer, Maurer /
Betonbauer, Metallbauer / Schlosser, Parkettleger, Rollladen- / Jalousiebauer, Schreiner, Solartechniker, Stuckateure, Trockenbaumonteure, Wärme- / Kälte- / Schallschutzisolierer, Zimmerer, Ladenbauer.

Handel: Baustofffachhandel, DIY-Märkte, sonstiger Handel.

Forschung, Aus- und Weiterbildung: Hochschulen, Forschungsinstitute, Meisterschulen, Fach- und Berufsschulen

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