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Sachsen und Rheinland-Pfalz entscheiden sich bei EU-Dienstleistungsrichtlinie für MATERNA
MATERNA berät beim IT-Umsetzungskonzept
Das Land Rheinland-Pfalz plant bei der IT-Umsetzung zum 28.12.2009 zunächst die Schaffung eines IT-technisch unterstützten Arbeitsplatzes für den Einheitlichen Ansprechpartner (EAP) sowie die elektronische Bereitstellung der erforderlichen Informationen und die Möglichkeit des elektronischen Dokumentenaustausches zwischen EAP und den Beteiligten. Dabei unterstützt MATERNA mit Beratung, Konzeption, Ausschreibungsunterstützung bis hin zur Qualitätssicherung. Bis 2012 strebt Rheinland-Pfalz in weiteren Ausbaustufen das Ziel der Bundesregierung, die vollständige elektronische Abwicklung aller geeigneten Kommunikationsvorgänge zwischen Wirtschaft und Verwaltung, an.
In Sachsen begleitet und unterstützt MATERNA das Sächsische Ministerium des Innern bei der Auswahl einer geeigneten Methode zur Prozessanalyse, bei den Vorbereitungen zum Ausschreibungsverfahren zur Durchführung einer Prozessanalyse und bei der anschließenden Erstellung und Umsetzung eines Fach- und IT-Konzeptes (inkl. Sicherheitskonzept).
Die EU-Dienstleistungsrichtlinie
Im Dezember 2006 hat die EU die "Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über Dienstleistungen im Binnenmarkt" verabschiedet. Ziel ist es, die existierenden rechtlichen und administrativen Hindernisse im Dienstleistungsverkehr zwischen den EU-Mitgliedsstaaten zu beseitigen und die Niederlassungsfreiheit von Dienstleistungserbringern zu gewährleisten. Die EU-Mitgliedsstaaten sind verpflichtet, die Dienstleistungsrichtlinie bis Ende 2009 umzusetzen. Zu den Kernanforderungen der EU-DLR gehört unter anderem die Einrichtung eines Einheitlichen Ansprechpartners (EAP) für alle erforderlichen Formalitäten und Verfahren sowie das Recht auf eine problemlose elektronische Verfahrensabwicklung. Die informationstechnologische Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie ist rechtlich, organisatorisch und technisch komplex. MATERNA beteiligt sich als Projektpartner am Projekt "IT-Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie" der Initiative DeutschlandOnline.
Über MATERNA GmbH Information & Communications
Als führendes Software-Unternehmen der Informations- und Kommunikations-Technologie beschäftigt MATERNA europaweit mehr als 1.300 Mitarbeiter und erzielte 2007 einen Umsatz von 175 Millionen Euro. Das Portfolio des Geschäftsbereiches Information besteht aus Prozess- und Technologie-Beratung sowie der zugehörigen Implementierung von IT-Lösungen für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen. MATERNA verfügt über eine hohe Fachkompetenz in den Bereichen IT-Management, Lösungen für Internet und Intranet sowie Fachanwendungen für die öffentliche Verwaltung. Die Business Unit Communications vertreibt Service-Plattformen, Premium Content Services sowie Sprach- und Videoanwendungen. Außerdem ist MATERNA erfolgreich als MVNE positioniert und ein international bekannter Anbieter von Festnetz-Diensten. Zum Portfolio gehören außerdem CUSS-Lösungen für Fluglinien und Flughäfen.
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